CDU-Parteitag: Antrag will Abweisung von Flüchtlingen an EU-Grenzen

Politik: Asylrecht und Einbürgerung in Brüssel

Brüssel () – Der CDU-Auslandsverband Brüssel will Asylsuchende, die aus sogenannten „sicheren Drittstaaten“ in die EU einreisen wollen, an der EU-Außengrenze sofort ohne Prüfung zurückweisen. Das geht aus einem Antrag des Verbands für den CDU-Bundesparteitag in hervor, über den die „Bild“ (Montagausgabe) berichtet.

Die Antragssteller wollen demnach eine neue EU-Verordnung, die das erlaubt. Damit die Regelung nicht wegen der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) von Gerichten gekippt wird, sollen die Zurückweisungen an den EU-Außengrenzen durch ein Zusatzprotokoll zur EMRK abgesichert werden.

Außerdem will der Verband die Hürden für Einbürgerungen stark erhöhen, etwa durch höhere Sprachkenntnisse und durch die Vorschrift, dass Einbürgerungswillige mindestens fünf Jahre ohne Sozialhilfe gelebt haben sollen. Bereits Eingebürgerte, die bei Demos nach Kalifat oder Scharia- rufen, sollen den deutschen Pass verlieren.

„Die und die EU sind bei der Bekämpfung der illegalen Migration auf einem guten Kurs“, sagte der Vorsitzende der CDU Brüssel, Tim Peters, der Zeitung. „Aber es geht jetzt darum, den nächsten Gang einzulegen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: vor einem Grenzzaun (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen sind: Tim Peters.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU-Auslandsverband Brüssel, CDU, EU, Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK), Bundesregierung, Bild

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Brüssel, Stuttgart, EU-Außengrenze

Worum geht es in einem Satz?

Der CDU-Auslandsverband Brüssel fordert, Asylsuchende aus "sicheren Drittstaaten" an der EU-Außengrenze ohne Prüfungen zurückzuweisen und plant, die Einbürgerungshürden zu erhöhen, um die illegale Migration zu bekämpfen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Migration in die EU
  • Diskussion über die Sicherheit der Außengrenzen
  • Forderungen nach strengeren Asylgesetzen
  • Bedenken hinsichtlich der Europäische Menschenrechtskonvention
  • Politische Debatten über Einbürgerungsbedingungen
  • Druck von innerhalb der Partei auf eine härtere Linie
  • Öffentliche Meinung zu illegaler Migration und Integration

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • CDU-Auslandsverband Brüssel fordert Rückweisung von Asylsuchenden aus sicheren Drittstaaten an EU-Außengrenze
  • Antrag für neue EU-Verordnung zur Rückweisung ohne Prüfung
  • Zusatzprotokoll zur EMRK soll rechtliche Grundlage schaffen
  • Erhöhung der Hürden für Einbürgerungen (höhere Sprachkenntnisse, keine Sozialhilfe für fünf Jahre)
  • Forderung nach Entzug des deutschen Passes bei extremistischen Äußerungen
  • Vorsitzender Tim Peters betont die Notwendigkeit einer Verschärfung der Migrationspolitik

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Sofortige Zurückweisung von Asylsuchenden an der EU-Außengrenze
  • Einführung einer neuen EU-Verordnung zur Zurückweisung
  • Absicherung der Zurückweisungen durch ein Zusatzprotokoll zur EMRK
  • Erhöhung der Hürden für Einbürgerungen
  • Höhere Anforderungen an Sprachkenntnisse für Einbürgerungswillige
  • Vorschrift, dass Einbürgerungswillige mindestens fünf Jahre ohne Sozialhilfe leben müssen
  • Entzug des deutschen Passes für bereits Eingebürgerte, die nach Kalifat oder Scharia-Recht rufen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Vorsitzende der CDU Brüssel, Tim Peters, äußert: "Die Bundesregierung und die EU sind bei der Bekämpfung der illegalen Migration auf einem guten Kurs, aber es geht jetzt darum, den nächsten Gang einzulegen."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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