SPD lehnt CDU-Beschlüsse zu Teilzeit und Krankschreibung ab

Politische Konflikte in Berlin: CDU vs. SPD

() – Nach dem CDU-Parteitag zeichnen sich neue Konflikte zwischen den schwarz-roten Koalitionspartnern ab. Die CDU hatte unter anderem beschlossen, die telefonische Krankschreibung abzuschaffen, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken und beim Wehrdienst nachzuschärfen. Die SPD signalisiert Widerstand.

Dirk Wiese (SPD), Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der „Bild“ (Montagausgabe): „Die telefonische Krankschreibung ist absolut sinnvoll. Sie entlastet die Praxen und verhindert weitere Ansteckungen im Wartezimmer.“ Richtig sei es hingegen, „wie im Koalitionsvertrag vereinbart“, gegen „missbräuchliche Online-Krankschreibungen“ vorzugehen. Darauf sollte man sich als nun konzentrieren, anstatt sinnvolle Regeln infrage zu stellen und Patienten unter Generalverdacht zu stellen, so Wiese weiter.

Auch beim Wehrdienst sieht die SPD keinen akuten Handlungsbedarf. „Wir haben kürzlich ein neues Wehrdienstgesetz verabschiedet, das unseren Wehrdienst mit Blick auf die neuen verteidigungspolitischen Herausforderungen neu aufstellt. Diese neuen Regeln sollten wir nun wirken lassen“, erklärte Wiese. Sie stärkten die und setzten die richtigen Anreize, um die Ziele beim personellen Aufwuchs zu erreichen.

Zur Debatte über eine Reform des Rechtsanspruchs auf Teilzeit sagte Wiese: „ haben viele Gründe, warum sie in Teilzeit arbeiten. Sie betreuen oder ältere Menschen, engagieren sich im Ehrenamt oder müssen aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. Es ist nicht an uns, Lebensentwürfe schlechtzureden.“ Die Entscheidungsfreiheit müsse bestehen bleiben, ein „Vollzeitzwang à la CDU“ komme nicht infrage.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Abstimmung auf CDU-Parteitag am 20.02.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, SPD, Bild, Bundeswehr

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 20. Februar 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Nach dem CDU-Parteitag zeigen sich Konflikte in der schwarz-roten Koalition, da die CDU unter anderem die telefonische Krankschreibung abschaffen und den Rechtsanspruch auf Teilzeit einschränken will, während die SPD diese Maßnahmen ablehnt und die bestehenden Regelungen für sinnvoll hält.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Beschluss der CDU zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung
  • Einschränkung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit
  • Anpassungen beim Wehrdienst
  • Widerstand der SPD gegen CDU-Beschlüsse
  • Meinungsverschiedenheiten im Koalitionsvertrag
  • Standpunkte der SPD zu Gesundheits- und Wehrdienstfragen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Beschluss der CDU zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung
  • Einschränkung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit durch die CDU
  • Vorhaben der CDU, beim Wehrdienst nachzuschärfen
  • Widerstand der SPD gegen die Änderungen
  • Dirk Wiese (SPD) kritisiert den CDU-Beschluss zur telefonischen Krankschreibung
  • Betonung der Notwendigkeit, gegen missbräuchliche Online-Krankschreibungen vorzugehen
  • SPD sieht keinen Handlungsbedarf beim Wehrdienst nach neuem Gesetz
  • Wiese fordert Beibehaltung der Entscheidungsfreiheit über Teilzeit
  • Ablehnung des "Vollzeitzwangs à la CDU" durch Wiese

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Neue Konflikte zwischen Koalitionspartnern
  • Widerstand der SPD gegen Änderungen
  • Diskussion um die Sinnhaftigkeit der telefonischen Krankschreibung
  • Notwendigkeit, gegen missbräuchliche Online-Krankschreibungen vorzugehen
  • Keine akuten Änderungen beim Wehrdienst nötig
  • Stärkung der Bundeswehr durch neue Wehrdienstregeln
  • Erhalt der Entscheidungsfreiheit für Teilzeitarbeit
  • Ablehnung eines Vollzeitzwangs

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Dirk Wiese (SPD) zitiert, der die telefonische Krankschreibung als sinnvoll bezeichnet und vor einem "Vollzeitzwang à la CDU" warnt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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