Prien begrüßt Diskussion um Abschaffung von Recht auf Teilzeit

Diskussion um Teilzeitarbeitsrecht in Berlin

Berlin () – Familienministerin Karin (CDU) begrüßt die geplante Diskussion um eine Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit auf dem anstehenden CDU-Parteitag. „Mit Blick auf die demografische Entwicklung und deren Auswirkungen auf die finde ich es gut, diesen Antrag beim CDU-Parteitag zu diskutieren“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Montag. „Da geht es mir auch um die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen.“

Gleichzeitig erklärte die CDU-Politikerin, dass Teilzeit für viele Familien wichtig sei für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Der Rechtsanspruch auf Teilzeit ist wesentlich für Berufstätige, die sich neben der Arbeit um die Erziehung von Kindern, um die von Angehörigen oder um ihre eigene berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung kümmern“, sagte Prien. An diesem Rechtsanspruch rüttele auch der Antrag der MIT an den CDU-Parteitag nicht. „Das ist mir gerade als Bundesfrauenministerin ein Anliegen, da in besonderem Maße Frauen in Teilzeit beschäftigt sind.“

Die FDP lehnt den Vorstoß ab. „Eine Abschaffung des Rechts auf Teilzeit wäre Symbol- und Symptompolitik, ohne am Kern des Problems etwas zu verbessern“, sagte FDP-Vize-Chef Henning Höne dem „Redaktionsnetzwerk “ (Dienstagausgaben).

Um mehr Arbeitnehmern das Arbeiten in Vollzeit zu ermöglichen, seien finanzielle Entlastungen durch niedrigere Sozialabgaben und Steuern und bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder der wirkungsvollere Weg. „Viele Menschen möchten gerne mehr als Teilzeit arbeiten. Aber erstens lohnt sich in unserem Land der finanzielle Schritt von Teil- zu Vollzeit viel zu wenig, weil der fette Staat durch Sozialabgaben und Steuern die Mehrleistung wegkassiert“, sagte Höne. „Und zum zweiten sind die Betreuungsmöglichkeiten in unserem Land zu oft zu unzuverlässig und schlecht ausgebaut, so dass man sich nicht auf die Kinderbetreuung verlassen kann und weniger arbeiten muss.“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU hat für den kommenden Parteitag einen Antrag eingebracht, nach dem der bisher geltende Rechtsanspruch auf Teilzeit abgeschafft werden soll. Vorgesehen sind aber Ausnahmen zur Versorgung von Kindern oder für Menschen, die pflegen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vater, Mutter, Kind (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Funke-Mediengruppe, FDP, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT)

Wann ist das Ereignis passiert?

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Familienministerin Karin Prien unterstützt die Diskussion um die Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit beim CDU-Parteitag, betont jedoch dessen Bedeutung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, während die FDP den Vorschlag als ineffektiv ablehnt und stattdessen finanzielle Entlastungen und bessere Betreuungsmöglichkeiten fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Antrag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) zur Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit
  • Demografische Entwicklung und deren wirtschaftliche Auswirkungen
  • Wichtige Rolle der Teilzeitarbeit für Familien
  • Anliegen der Bundesfrauenministerin zur Berufstätigkeit von Frauen
  • Ablehnung des Antrags durch die FDP und Forderung nach besseren Betreuungsmöglichkeiten
  • Diskussion über wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Familienministerin Karin Prien (CDU) begrüßt die Diskussion zur Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit.
  • Sie betont die Wichtigkeit von Teilzeit für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
  • Der Antrag der MIT soll den Rechtsanspruch auf Teilzeit nicht großflächig rütteln.
  • FDP lehnt den Vorstoß ab und bezeichnet ihn als Symptom- und Symbolpolitik.
  • FDP fordert stattdessen finanzielle Entlastungen und bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder.
  • Antrag der MIT sieht Ausnahmen für Betreuung von Kindern und Pflege von Angehörigen vor.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Diskussion um Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit
  • Auswirkungen auf wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen
  • Bedeutung der Teilzeit für Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Einfluss auf Erziehung von Kindern und Pflege von Angehörigen
  • Widerstand der FDP gegen den Vorstoß
  • Forderung nach finanziellen Entlastungen und besseren Betreuungsmöglichkeiten
  • Unzureichende Betreuungsmöglichkeiten als Hindernis für Vollzeitarbeit

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Familienministerin Karin Prien (CDU) zitiert, die die Diskussion um die Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit begrüßt und die Bedeutung des Rechtsanspruchs für viele Familien betont.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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