Grüne fordern Ende des Zulassungsstopps für Integrationskurse

Integrationspolitik in Schleswig-Holstein unter Druck

Kiel () – Die migrationspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion in , Catharina Nies, hat die aufgefordert, den Stopp für die Zulassung freiwilliger Teilnehmer zu Integrationskursen sofort zurückzunehmen. Das teilte die Fraktion mit und berief sich dabei auf einen offenen Brief von über 180 an Bundesinnenminister (CSU).

Die Wirtschaft habe die Sprachförderung als ‚wirtschaftliche Zukunftsinfrastruktur‘ bezeichnet und eine dauerhafte Finanzierung gefordert.

Laut Nies betrifft der Stopp des Bundesinnenministeriums rund 98.000 Menschen pro Jahr, die freiwillig einen Deutschkurs beantragt hatten. Die Bundesregierung plane für diese Gruppe nun den Zugang zu kürzeren Erstorientierungskursen.

Diese hätten jedoch nur 300 statt bis zu 600 Unterrichtseinheiten, führten zu keinem anerkannten Sprachzertifikat und verbesserten nachweislich die Chancen auf dem nicht, so Nies unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Die Abgeordnete kritisierte, der Schritt des Bundesministers kündige einen bisherigen Konsens über die Bedeutung der Integrationskurse auf. Wenn man wolle, dass geflüchtete Menschen ankommen, sich einbringen und Sozialleistungsausgaben reduziert werden sollen, müsse man ihnen das Erlernen der Sprache und einen qualifizierten Berufseinstieg ermöglichen.

Der schleswig-holsteinische Landtag habe ein klares Zeichen nach Berlin gesendet, dass der Stopp zurückgenommen werden müsse.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Grünen-Landtagsfraktion, Bundesregierung, Bundesinnenministerium, Alexander Dobrindt (CSU), über 180 Unternehmen, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, schleswig-holsteinischer Landtag.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Schleswig-Holstein, Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die migrationspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, Catharina Nies, fordert die Bundesregierung auf, den Stopp der Zulassung freiwilliger Teilnehmer zu Integrationskursen zurückzunehmen, da dies jährlich rund 98.000 Menschen betrifft und die geplanten Alternativkurse nicht zu anerkannten Sprachzertifikaten führen und die Arbeitsmarktchancen nicht verbessern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aufforderung der Grünen-Landtagsfraktion an die Bundesregierung
  • Offener Brief von über 180 Unternehmen an Bundesinnenminister
  • Wirtschaft fordert Sprachförderung als wirtschaftliche Zukunftsinfrastruktur
  • Stopp betrifft etwa 98.000 Personen jährlich
  • Geplanter Zugang zu kürzeren Erstorientierungskursen
  • Erste Orientierungskurse bieten weniger Unterrichtseinheiten
  • Kurse führen zu keinem anerkannten Sprachzertifikat
  • Fehlende Verbesserung der Arbeitsmarktchancen
  • Kritik am Verlust des Konsenses über Integrationskurse
  • Forderung nach besseren Bedingungen für geflüchtete Menschen
  • Signal des schleswig-holsteinischen Landtags nach Berlin

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Catharina Nies fordert Rücknahme des Stopps für Integrationskurse
  • Offener Brief von über 180 Unternehmen an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
  • Wirtschaft bezeichnet Sprachförderung als 'wirtschaftliche Zukunftsinfrastruktur'
  • Dauerhafte Finanzierung gefordert
  • Stopp betrifft rund 98.000 Menschen jährlich
  • Geplanter Zugang zu kürzeren Erstorientierungskursen
  • Kursumfang nur 300 Unterrichtseinheiten ohne anerkanntes Zertifikat
  • Kritische Hinweise zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen
  • Nies kritisiert Konsensbruch über die Bedeutung der Integrationskurse
  • Landtag Schleswig-Holstein sendet klares Signal nach Berlin

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Stopp der Zulassung freiwilliger Teilnehmer zu Integrationskursen betrifft rund 98.000 Menschen pro Jahr
  • Zugang zu kürzeren Erstorientierungskursen
  • Kürzere Kurse bieten nur 300 statt 600 Unterrichtseinheiten
  • Keine Anerkennung eines Sprachzertifikats
  • Keine nachweisbare Verbesserung der Arbeitsmarktchancen
  • Aufkündigung eines bisherigen Konsenses über die Bedeutung der Integrationskurse
  • Erschwerung des Ankommens geflüchteter Menschen
  • Mögliche Erhöhung der Sozialleistungsausgaben
  • Forderung nach Erlernen der Sprache und qualifiziertem Berufseinstieg
  • Landtag Schleswig-Holsteins sendet klares Signal zurück nach Berlin

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Catharina Nies, der migrationspolitischen Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, zitiert, die die Bundesregierung auffordert, den Stopp für die Zulassung freiwilliger Teilnehmer zu Integrationskursen sofort zurückzunehmen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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