Hubig plant neues Firmenmodell mit Vermögensbindung
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Wirtschaft: Neue Unternehmensform in Berlin
Berlin () – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will eine neue Unternehmensform mit strikter Vermögensbindung einführen. Vorgesehen ist eine „Gesellschaft mit gebundenem Vermögen“ (GmgV), wie aus einem Eckpunktepapier ihres Hauses hervorgeht, über welches das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) berichtet. Gewinne sollen demnach nicht ausgeschüttet werden dürfen, das Kapital müsse im Unternehmen verbleiben.
„Nicht der schnelle Gewinn steht im Vordergrund, sondern die dauerhafte Entwicklung des Unternehmens“, sagte Hubig dem „Handelsblatt“. Es gehe um „verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften“. Kern der Unternehmensform ist demnach eine „unabänderliche Vermögensbindung“. Erfolgsabhängige Vergütungen oder Bonuszahlungen an den Vorstand seien ausgeschlossen, heißt es in dem Papier. Die Mitgliedschaft soll persönlich und nicht frei übertragbar oder vererbbar sein, Beschlüsse sollen nach dem Prinzip „Ein Mitglied, eine Stimme“ gefasst werden.
Auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) bestätigte die Pläne. „Dabei stellen wir sicher, dass diese neue Rechtsform nicht für Steuertricks missbraucht werden kann“, sagte er dem „Handelsblatt“. Vorgesehen sind eine Besteuerung wie bei Genossenschaften sowie eine turnusmäßige Ersatzbesteuerung, um eine Umgehung der Erbschaftsteuer zu verhindern. Das Justizministerium will die Eckpunkte nun mit Ländern und Verbänden beraten; ein konkreter Zeitplan für das Gesetz steht noch nicht fest.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesjustizministerium, Stefanie Hubig, SPD, Gesellschaft mit gebundenem Vermögen (GmgV), Handelsblatt, Bundesfinanzministerium, Lars Klingbeil, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant die Einführung einer neuen Unternehmensform mit strikter Vermögensbindung, die eine dauerhafte Entwicklung und verantwortungsvolles Wirtschaften fördern soll, indem Gewinne nicht ausgeschüttet und persönliche Mitgliedschaften ohne Übertragbarkeit festgelegt werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Bedarf an nachhaltigem Wirtschaften
Kritik an kurzfristiger Gewinnorientierung
Wunsch nach strikter Vermögensbindung
Förderung einer dauerhaften Unternehmensentwicklung
Verhindern von Steuertricks und Erbschaftsteuerumgehung
Stärkung der Verantwortung der Unternehmensführung
Einbindung von Ländern und Verbänden in den Prozess
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zitiert: "Nicht der schnelle Gewinn steht im Vordergrund, sondern die dauerhafte Entwicklung des Unternehmens."