Länder wollen Mietkündigungsrecht für Gewaltopfer erleichtern
Veröffentlicht
Hamburg - News - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Länder wollen Mietkündigungsrecht für Gewaltopfer erleichtern
Hamburg () – Opfer häuslicher Gewalt sollen nach dem Willen zahlreicher Justizminister der Länder künftig schneller und unkomplizierter aus gemeinsamen Mietverträgen aussteigen können.
Das meldet die „Bild“ (Dienstagausgabe). Demnach legt Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) einen entsprechenden Beschlussvorschlag bei der anstehenden Justizministerkonferenz vor.
Der Zustimmung werden hohe Chancen eingeräumt, schreibt die „Bild“ weiter unter Berufung auf Kreise der Justizministerien.
In dem Beschlussvorschlag heißt es demnach, künftig müsse es für Opfer leichter werden, die Zustimmung der Mietbewohner zur Kündigung des Mietvertrags zu erhalten. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) solle ein entsprechendes Gesetz aufsetzen.
Unterstützung kommt vom Deutschen Anwaltverein.
Dessen Präsident Stefan von Raumer sagte der „Bild“: „Eine unkomplizierte Regelung ist wünschenswert und könnte vielen Betroffenen einen Neuanfang erleichtern.“ Es sei gut, wenn sich Betroffene „möglichst ohne langwierigen Rechtsstreit und Kostenlast aus dem gemeinsamen Wohnmietverhältnis mit dem Schädiger lösen können.“
Von Raumer mahnte zugleich, auch die Interessen der Vermieter weiter zu berücksichtigen.
4,1/5(5 Bewertungen)
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Wenn es dir Spaß gemacht hat, könntest du vielleicht noch einen Kommentar abgeben. Danke. 👍
Straftaten gegen Frauen und Mädchen nehmen weiter zu 21. November 2025 Gesellschaft: Anstieg der Gewalt gegen Frauen in Deutschland Berlin () - Die Zahl der weiblichen Opfer von Gewalt- und anderen Straftaten steigt in der Polizeilichen…
Justizministerin gegen Strafmündigkeit von Kindern unter 14 Jahren 14. Februar 2026 Gesellschaft: Debatte um Jugendstrafrecht in Berlin Berlin () - In der Debatte um zunehmende extreme Gewalt unter Kindern und Jugendlichen hat sich Bundesjustizministerin Stefanie Hubig…
Studie: Weniger als jede zehnte Gewalterfahrung wird angezeigt 10. Februar 2026 Gesellschaftliche Herausforderungen durch Gewalt in Deutschland Berlin () - Ein Großteil der Gewalterfahrungen in Deutschland wird nicht angezeigt. Das ist ein zentrales Ergebnis der Dunkelfeld-Studie…
Gewalt gegen Frauen - Hubig will Familienrecht reformieren 21. Juni 2025 Berlin () - Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) will das Sorge- und Umgangsrecht einschränken, um Frauen besser vor Gewalt zu schützen."Wer seine Partnerin schlägt, muss damit…
Justizminister wollen Voyeur-Aufnahmen strafbar machen 3. November 2025 Gesellschaftliche Diskussion über digitalen Voyeurismus in Deutschland Berlin () - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf angekündigt, um gegen heimlich erstellte Voyeur-Aufnahmen vorzugehen und…
Hubig plant elektronische Fußfessel bei häuslicher Gewalt 19. November 2025 Gesellschaftlicher Schutz für Gewaltopfer in Deutschland Berlin () - Opfer häuslicher oder partnerschaftlicher Gewalt sollen künftig besser geschützt werden. Das Bundeskabinett will am Mittwoch einen…
Justizministerin will Ältere besser vor Telefon-Verträgen schützen 31. Mai 2025 Berlin () - Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig (SPD) will die im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbarte Bestätigungslösung bei telefonisch eingegangenen Verträgen nun rasch umsetzen. Hubig…
Justizminister verurteilen Angriffe auf Richter 6. Juni 2025 Berlin () - Die Justizminister der Länder sowie die Bundesministerin haben alle Angriffe auf die Justiz und die Unabhängigkeit der Richter verurteilt. Eine Gemeinsame Erklärung…
Bundesländer melden deutlichen Anstieg häuslicher Gewalt 10. Mai 2025 Bundesländer melden deutlichen Anstieg häuslicher Gewalt Berlin () - Die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Wie die…
Mieterbund lobt Arbeit von Justizministerin Hubig 4. Januar 2026 Mieterschutzpolitik in Deutschland im Fokus Berlin () - Der Deutsche Mieterbund (DMB) lobt Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) wegen ihres Einsatzes für Mieterrechte, fordert von der…
Hubig will höhere Strafen bei Vergewaltigung mit K.o.-Tropfen 25. November 2025 Gesellschaftliche Maßnahmen gegen Gewalt in Deutschland Berlin () - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will Gewalttäter schwerer bestrafen."Die stark steigenden Zahlen zu häuslicher Gewalt mahnen uns:…
Mecklenburg-Vorpommern will Ausstieg aus Mietverträgen für Gewaltopfer erleichtern 18. Dezember 2025 Gesellschaftliche Reformen in Mecklenburg-Vorpommern Schwerin () - Die Justizministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Jacqueline Bernhardt, unterstützt eine Initiative zur Erweiterung des Gewaltschutzgesetzes. Das teilte ihr Ministerium mit.…
Hubig will Terroristen und ausländische Spione härter bestrafen 23. Juli 2025 Berlin () - Bundesjustizminister Stefanie Hubig (SPD) will Terroristen sowie ausländische Spione künftig härter bestrafen.Das berichtet die "Bild" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf einen entsprechenden Gesetzentwurf…
Hubig sieht Politiker-Beleidigungs-Paragrafen kritisch 6. März 2026 Politische Diskussion über Beleidigungen in Berlin Berlin () - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) äußert sich skeptisch zum Paragrafen 188 im Strafgesetzbuch, der Beleidigungen gegen Politiker…
Grok: Hubig will gegen sexualisierte Deepfakes vorgehen 14. Januar 2026 Gesellschaftliche Maßnahmen gegen KI-Bildmanipulation in Deutschland Berlin () - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will das Erstellen und Verbreiten von mit Künstlicher Intelligenz erzeugten sexualisierten Bildern…
NRW-Ministerin fordert Rechtsanspruch auf Schutz für Gewaltopfer 28. Januar 2025 NRW-Ministerin fordert Rechtsanspruch auf Schutz für Gewaltopfer Düsseldorf () - NRW-Familienministerin Josefine Paul (Grüne) fordert einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für Frauen und Mädchen,…
Häusliche Gewalt: Hubig will elektronische Fußfessel einführen 29. September 2025 Gesellschaftliche Maßnahmen gegen häusliche Gewalt in Deutschland Berlin () - Angesichts steigender Fälle von häuslicher Gewalt, will Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) mit härteren Maßnahmen gegen…
Justizministerin will Schutz vor "Einschüchterungsklagen" verbessern 20. Juni 2025 Berlin () - Mit einem neuen Gesetz will Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) gegen sogenannte Einschüchterungsklagen vorgehen und so die Meinungsfreiheit in Deutschland besser schützen. Bei…
Hubig knüpft Einsatz von Palantir-Software an Bedingungen 15. September 2025 Berlin () - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) knüpft den bundesweiten Einsatz einer Analysesoftware des US-Unternehmens Palantir an Bedingungen. Die SPD-Politikerin spricht von "erheblichen Vorbehalten" in…
Hamburg will bundesweit einheitliche Regeln für Solomütter schaffen 1. November 2024 Hamburg () - Die Hamburger Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) will die Behandlung von alleinstehenden Frauen in Kinderwunschkliniken gesetzlich regeln. Eine entsprechende Vorlage wird Hamburg bei…
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
Justizministerien, Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne), Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), Deutscher Anwaltverein.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg
Worum geht es in einem Satz?
Opfer häuslicher Gewalt sollen laut einem Vorschlag von Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina künftig schneller und einfacher aus gemeinsamen Mietverträgen aussteigen können, um ihnen einen Neuanfang zu erleichtern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Notwendigkeit, Opfern häuslicher Gewalt einen leichteren Ausstieg aus gemeinsamen Mietverträgen zu ermöglichen. Dies soll ihnen helfen, sich schneller und unkomplizierter von ihrem Peiniger zu lösen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, ohne sich durch langwierige rechtliche Auseinandersetzungen belastet zu fühlen.
Der Artikel beschreibt, dass zahlreiche Justizminister der Länder, angeführt von Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina, einen Vorschlag unterstützen, um es Opfern häuslicher Gewalt zu erleichtern, aus gemeinsamen Mietverträgen auszusteigen. Medienberichten zufolge wird der Zustimmung zu diesem Vorschlag hohe Chancen eingeräumt, und der Deutsche Anwaltverein äußert Unterstützung, betont jedoch auch die Notwendigkeit, die Interessen der Vermieter zu berücksichtigen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: schnellere und unkomplizierte Kündigung von Mietverträgen für Opfer häuslicher Gewalt, erleichterte Zustimmung der Mietbewohner zur Kündigung, Möglichkeit eines Neuanfangs für Betroffene, Vermeidung langwieriger Rechtsstreite und Kostenlast, Berücksichtigung der Interessen der Vermieter.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Stefan von Raumer, der Präsident des Deutschen Anwaltvereins, sagt, dass eine unkomplizierte Regelung wünschenswert sei und vielen Betroffenen einen Neuanfang erleichtern könnte. Er betont, dass es gut sei, wenn Betroffene sich ohne langwierige Rechtsstreite aus dem gemeinsamen Wohnmietverhältnis mit dem Schädiger lösen können, weist jedoch darauf hin, dass auch die Interessen der Vermieter berücksichtigt werden sollten.
Hamburg: Eine Stadt im Wandel
Hamburg ist eine bedeutende Hafenstadt im Norden Deutschlands und dabei ein kulturelles Zentrum. Die Vielfalt an Architektur, von historischen Speicherhäusern bis zu modernen Wolkenkratzern, prägt das Stadtbild. Besonders hervorzuheben ist der bekannte Stadtteil St. Pauli mit seiner berühmten Reeperbahn, die als Inbegriff des Nachtlebens gilt. In jüngster Zeit hat sich Hamburg auch als Vorreiter in sozialen Fragen positioniert, wie beispielsweise bei der Bekämpfung von häuslicher Gewalt. Mit innovativen Lösungen wie dem neuen Vorschlag zur Vereinfachung von Mietvertragskündigungen zeigt die Stadt Engagement für die Rechte ihrer Bürger.