Justizministerin will Ältere besser vor Telefon-Verträgen schützen

Justizministerin will Ältere besser vor Telefon-Verträgen schützen

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Justizministerin will Ältere besser vor Telefon-Verträgen schützen

() – Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig (SPD) will die im Koalitionsvertrag von und SPD vereinbarte Bestätigungslösung bei telefonisch eingegangenen Verträgen nun rasch umsetzen. Hubig sagte der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe), man wolle mit der Bestätigungslösung vor allem ältere Verbraucher „besser vor unbemerkten Vertragsabschlüssen schützen“.

Hubig ergänzte, das sei gerade bei längeren Abo-Verträgen ein Problem. Verbraucher sollen an solche Verträge nur gebunden sein, „wenn sie diese noch mal schriftlich bestätigt habe“, so die Ministerin. „Wir werden das zügig angehen.“ Im Koalitionsvertrag heißt es, man schütze Verbraucher „umfassend“ und führe deshalb eine „allgemeine Bestätigungslösung für telefonisch angebahnte Dauerschuldverhältnisse ein“.

Hubig will zudem mit elektronischen Fußfesseln, verpflichtenden Anti-Gewalt-Trainings und Änderungen beim Sorgerecht gegen die Zunahme von häuslicher Gewalt vorgehen. „Das Ausmaß häuslicher Gewalt in ist erschreckend. Wir wollen mit einem Maßnahmenpaket gegensteuern“, sagte die Justizministerin der „Rheinischen Post“.

Geplant sei, die Familiengerichte zu ermächtigen, elektronische Fußfesseln nach dem spanischen Modell anzuordnen, um Betroffene vor häuslicher Gewalt zu schützen. „Dabei tragen Täter und Opfer beide ein . Kommt der Täter seinem Opfer zu nahe, wird ein Alarm ausgelöst: sowohl beim Opfer als auch bei der überwachenden Stelle“, erläuterte die Ministerin. Noch dieses Jahr werde sie einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg bringen.

Darüber sollen Anti-Gewalt-Trainings verpflichtend angeordnet werden können. „Auch das elterliche Sorge- und Umgangsrecht werden wir anpassen.“ So müssten künftig Familiengerichte häusliche Gewalt zwingend berücksichtigen, wenn sie Entscheidungen über das elterliche Sorge- und Umgangsrecht treffen würden. „Es kann nicht sein, dass ein gewalttätiger Ex-Partner das Sorgerecht oder ein Umgangsrecht zugesprochen bekommt, so als ob nichts geschehen sei“, sagte Hubig.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Seniorin schaut von einem Balkon (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

SPD, Union, Rheinische Post, Familiengerichte.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig plant die schnelle Umsetzung einer Bestätigungslösung für telefonische Verträge, um ältere Verbraucher vor unbemerkten Abschlüssen zu schützen, während sie gleichzeitig Maßnahmen gegen häusliche Gewalt, einschließlich elektronischer Fußfesseln und verpflichtender Anti-Gewalt-Trainings, vorantreibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist das Bestreben, ältere Verbraucher vor unbemerkten Vertragsabschlüssen zu schützen, insbesondere bei telefonisch abgeschlossenen Verträgen. Dies wird im Rahmen der Umsetzung der im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vereinbarten Bestätigungslösung angesprochen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig (SPD) schnell die Umsetzung einer Bestätigungslösung für telefonisch abgeschlossene Verträge vorantreiben möchte, um ältere Verbraucher besser zu schützen. Zudem plant sie ein Maßnahmenpaket gegen häusliche Gewalt, das unter anderem die Einführung elektronischer Fußfesseln und verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings umfasst.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

Bessere Schutz für ältere Verbraucher vor unbemerkten Vertragsabschlüssen, Verbraucherbindung an Verträge nur mit schriftlicher Bestätigung, umfassender Schutz der Verbraucher, Einführung einer allgemeinen Bestätigungslösung für telefonisch angebahnte Dauerschuldverhältnisse, Ermächtigung von Familiengerichten zur Anordnung elektronischer Fußfesseln, Alarmierung bei Nähe des Täters zum Opfer, verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings, Anpassung des elterlichen Sorge- und Umgangsrechts, zwingende Berücksichtigung häuslicher Gewalt bei Entscheidungen über das Sorgerecht.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig (SPD) zitiert. Sie betont, dass die Bestätigungslösung bei telefonisch eingegangenen Verträgen rasch umgesetzt werden soll, um insbesondere ältere Verbraucher vor unbemerkten Vertragsabschlüssen zu schützen. Hubig erklärt, dass Verbraucher nur dann an längere Abo-Verträge gebunden sein sollen, wenn sie diese schriftlich bestätigen.

Berlin: Ein Blick auf die Veränderungen

Berlin, die pulsierende Hauptstadt Deutschlands, ist nicht nur für ihre , sondern auch für ihre dynamische politische Landschaft bekannt. Die neue Verbraucherschutzministerin, Stefanie Hubig, setzt sich für den Schutz älterer Verbraucher ein, insbesondere gegen ungewollte Vertragsabschlüsse. In einer Zeit, in der digitale Verträge zunehmen, ist die Einführung einer Bestätigungslösung besonders wichtig. Darüber hinaus plant die Stadt umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung häuslicher Gewalt, um die Sicherheit für alle Bürger zu erhöhen. Berlin bleibt somit ein Ort des Wandels und der Reform, der die Bedürfnisse seiner Einwohner in den Mittelpunkt stellt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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