Justizminister will Strafrecht bei heimlichen Voyeur-Aufnahmen verschärfen

Justizminister will Strafrecht bei heimlichen Voyeur-Aufnahmen verschärfen

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Justizminister will Strafrecht bei heimlichen Voyeur-Aufnahmen verschärfen

() – Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach () hat sich für eine Ausweitung des Strafrechts bei heimlichen Voyeur-Aufnahmen ausgesprochen. Anlass ist eine Petition mit über 100.000 Unterschriften, die eine Frau nach einem Vorfall in initiiert hatte, teilte das Ministerium am Montag mit.

Yanni Gentsch war im Februar beim Joggen in Köln von einem Unbekannten offenbar aus sexueller Motivation gefilmt worden.

Eine Anzeige bei der blieb ohne Folgen, da das heimliche Filmen bekleideter Körperteile derzeit weder Straftat noch Ordnungswidrigkeit ist.

Limbach kündigte an, das Thema noch am selben Tag in den Strafrechtsausschuss der Justizministerkonferenz einzubringen. Ziel ist ein Beschluss im November, der die Bundesjustizministerin auffordert, einen Gesetzesvorschlag vorzulegen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justicia (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Nordrhein-Westfalen, Justizministerium, Benjamin Limbach, Grüne, Köln, Polizei, Strafrechtsausschuss, Justizministerkonferenz, Bundesjustizministerin, Justicia, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand im Februar statt, und das Ziel für einen Beschluss ist im November.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Köln

Worum geht es in einem Satz?

Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach hat sich für eine Verschärfung des Strafrechts gegen heimliche Voyeur-Aufnahmen ausgesprochen, nachdem eine betroffene Frau in Köln eine Petition mit über 100.000 Unterschriften initiiert hatte, um das Filmen bekleideter Körperteile strafbar zu machen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Initiative von Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach zur Ausweitung des Strafrechts bei heimlichen Voyeur-Aufnahmen war eine Petition von über 100.000 Unterschriften, die von einer Frau namens Yanni Gentsch nach einem Vorfall in Köln initiiert wurde. Sie hatte erfahren, dass ihr beim Joggen heimlich gefilmt wurde, und die Anzeige bei der Polizei ohne Folgen blieb, da solches Verhalten derzeit nicht strafrechtlich verfolgt werden kann.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt, dass Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach auf eine Petition mit über 100.000 Unterschriften reagiert hat, die wegen heimlicher Voyeur-Aufnahmen initiiert wurde. Limbach plant, das Thema im Strafrechtsausschuss der Justizministerkonferenz zu diskutieren, um einen Gesetzesvorschlag zur Ausweitung des Strafrechts zu erarbeiten.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Ausweitung des Strafrechts, Einführung eines Gesetzesvorschlags durch die Bundesjustizministerin, Beschluss im November im Strafrechtsausschuss der Justizministerkonferenz, Reaktion auf die Petition mit über 100.000 Unterschriften, mögliche Strafbarkeit des heimlichen Filmens bekleideter Körperteile.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach zitiert. Er spricht sich für eine Ausweitung des Strafrechts bei heimlichen Voyeur-Aufnahmen aus und kündigt an, das Thema in den Strafrechtsausschuss der Justizministerkonferenz einzubringen, mit dem Ziel, dass ein Beschluss im November gefasst wird, der die Bundesjustizministerin auffordert, einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorzulegen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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