Grüne stellen sich gegen Abschiebe-Vereinbarungen mit Taliban

Grüne stellen sich gegen Abschiebe-Vereinbarungen mit Taliban

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Grüne stellen sich gegen Abschiebe-Vereinbarungen mit Taliban

() – Die Grünen haben die von Bundesinnenminister (CSU), Abschiebe-Vereinbarungen mit den radikal-islamischen Taliban in Afghanistan zu treffen, scharf kritisiert. „Union und SPD hofieren ein Zentrum des islamistischen Terrors, nur um Abschiebungen nach Afghanistan zu ermöglichen“, sagte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Marcel Emmerich, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Aber sind nicht verhandelbar, schon gar nicht mit Terroristen.“

Während internationale Partner vor den Taliban warnten, breche Dobrindt im Alleingang ein diplomatisches Tabu. „Er beginnt Beziehungen zu einem Regime, das foltert, steinigt, Frauen unterdrückt und die Menschenrechte mit Füßen tritt“, kritisierte der Grünen-Politiker. Das sei sicherheitspolitisch mit Blick auf den Kampf gegen Islamismus „fatal“.

„Ein konsularischer Ausbau durch die Taliban wäre nicht nur eine politische Kehrtwende, sondern auch ein Sicherheitsrisiko in , denn das autoritäre Regime könnte hier einen Weg sehen, um Oppositionelle im Ausland zu verfolgen und unter Druck zu setzen“, sagte Emmerich. Es sei nicht vorstellbar, wie durch diplomatische Beziehungen gewährleistet werden könne, dass den Abgeschobenen keine Folter oder unmenschliche Behandlung drohe. „Und warum steht die SPD nur daneben und schaut zu?“, fragte der Grünen-Politiker.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Marcel Emmerich (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Grüne, Bundesinnenministerium, CSU, Taliban, Union, SPD, Rheinische Post.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Afghanistan.

Worum geht es in einem Satz?

Die Grünen kritisieren scharf die Pläne von Bundesinnenminister Dobrindt, Abschiebe-Vereinbarungen mit den Taliban zu treffen, da dies Menschenrechte missachte und ein Sicherheitsrisiko für Deutschland darstelle.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für die kritisierte Situation ist die Absicht von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Abschiebe-Vereinbarungen mit den Taliban in Afghanistan zu schließen. Diese Pläne stoßen auf scharfe Ablehnung von den Grünen, die Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte und der Sicherheit äußern, während internationale Partner vor den Taliban warnen. Die kritische Haltung betont, dass die Beziehungen zu einem regime, das die Menschenrechte missachtet, aus sicherheitspolitischer Sicht problematisch sind.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird die scharfe Kritik der Grünen an den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt beschrieben, Abschiebe-Vereinbarungen mit den Taliban zu treffen. Marcel Emmerich bezeichnet diese Entscheidung als gefährlich und menschenrechtsverletzend, während er die Passivität der SPD hinterfragt.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

Hofierung eines Zentrums des islamistischen Terrors, Verletzung der Menschenrechte, Diplomatic Tabu wird gebrochen, Sicherheitsrisiko in Deutschland, Möglichkeit zur Verfolgung und Unterdrückung von Oppositionellen, Risiko von Folter oder unmenschlicher Behandlung für Abgeschobene.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marcel Emmerich, dem innenpolitischen Sprecher der Grünen-Fraktion, zitiert. Er kritisiert die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Abschiebe-Vereinbarungen mit den Taliban in Afghanistan zu treffen, und betont, dass "Menschenrechte nicht verhandelbar sind, schon gar nicht mit Terroristen." Emmerich warnt zudem vor den sicherheitspolitischen Risiken, die sich aus solchen diplomatischen Beziehungen ergeben könnten.

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