SPD kritisiert Überlegungen zu Abschiebungen nach Afghanistan

SPD kritisiert Überlegungen zu Abschiebungen nach Afghanistan

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SPD kritisiert Überlegungen zu Abschiebungen nach Afghanistan

Berlin () – Die Außenpolitikerin Derya Türk-Nachbaur (SPD) hat Überlegungen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zu direkten Gesprächen mit den Machthabern in Afghanistan zur Erleichterung von Abschiebungen scharf kritisiert. „Es war noch nie auf der Agenda der SPD, mit Terroristen wie den Taliban zu reden, nur um Abschiebungen zu ermöglichen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Das lehnen wir ab.“

Denkbar wäre lediglich, Büros mit Experten zur Koordinierung humanitärer Hilfe nach Afghanistan einzurichten, „um beispielsweise den Zugang zu lebensnotwendiger Unterstützung, insbesondere für , sicherzustellen“, so Türk-Nachbaur.

Dobrindt müsse „endlich eine klare Aussage treffen“, sagte die SPD-Politikerin mit Blick auf die mehr als 2.000 Afghanen, die mit deutscher Aufnahmezusage in Pakistan gestrandet sind. „ haben eine Aufnahmezusage und es braucht nur den politischen Willen, sie nach Deutschland zu bringen.“ Sie seien in Pakistan von Abschiebung nach Afghanistan bedroht und könnten nicht mehr warten, bis die parlamentarische Sommerpause des Deutschen Bundestags beendet ist und dazu ein Beschluss gefasst wird. „Deshalb ist jetzt eine Entscheidung des Bundesinnenministers nötig“, sagte sie.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Derya Türk-Nachbaur (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, CSU, Taliban, Rheinische Post, Deutscher Bundestag

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Afghanistan, Pakistan.

Worum geht es in einem Satz?

Derya Türk-Nachbaur (SPD) kritisiert die Idee von Bundesinnenminister Dobrindt (CSU), mit den Taliban zu sprechen, um Abschiebungen zu erleichtern, und fordert stattdessen eine schnellere Lösung für die über 2.000 Afghanen in Pakistan mit Aufnahmezusage, die von Abschiebung bedroht sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist die kritische Diskussion über mögliche direkte Gespräche Deutschlands mit den Taliban zur Erleichterung von Abschiebungen nach Afghanistan. Derya Türk-Nachbaur von der SPD lehnt dies ab und fordert stattdessen politische Entscheidungen, um Afghanen mit deutscher Aufnahmezusage, die in Pakistan feststecken und von Abschiebung bedroht sind, nach Deutschland zu bringen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Außenpolitikerin Derya Türk-Nachbaur (SPD) hat die Vorschläge von Bundesinnenminister Dobrindt zu direkten Gesprächen mit den Taliban zur Ermöglichung von Abschiebungen scharf kritisiert und betont, dass eine solche Maßnahme nicht im Interesse der SPD sei. Sie fordert stattdessen eine schnelle politische Entscheidung, um über 2.000 Afghanen mit deutscher Aufnahmezusage, die in Pakistan gestrandet sind, nach Deutschland zu bringen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Kritik an direkten Gesprächen mit den Taliban, Ablehnung der Gespräche mit Terroristen, mögliche Einrichtung deutscher Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe, Sicherstellung des Zugangs zu lebensnotwendiger Unterstützung für Frauen, Notwendigkeit einer klaren Aussage von Dobrindt, Bedrohung von über 2.000 Afghanen mit Abschiebung, dringender politischer Wille nötig, Entscheidung des Bundesinnenministers erforderlich.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Derya Türk-Nachbaur, einer Außenpolitikerin der SPD, zitiert. Sie kritisiert die Überlegungen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zu Gesprächen mit den Taliban zur Erleichterung von Abschiebungen und betont, dass die SPD niemals mit Terroristen reden wolle. Außerdem fordert sie Dobrindt auf, eine klare Entscheidung bezüglich der über 2.000 Afghanen zu treffen, die in Pakistan feststecken.

Berlin – Politisches Zentrum Deutschlands

Berlin ist die pulsierende Hauptstadt Deutschlands und ein bedeutendes politisches Zentrum. Die Stadt hat eine bewegte , die von den politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. Berlin ist nicht nur bekannt für seine historischen Stätten, sondern auch für seine kulturelle Vielfalt. Die Stadt zieht aus aller Welt an, die hier leben, arbeiten und studieren möchten. Zudem ist Berlin ein wichtiger Ort für internationale Diplomatie und politische Diskussionen, was sich in der aktuellen Debatte über Afghanistan widerspiegelt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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