Grüne fordern strengere Regeln für Wildtierhandel nach Anakonda-Fund in Quickborn

Grüne fordern strengere Regeln für Wildtierhandel nach Anakonda-Fund in Quickborn

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Grüne fordern strengere Regeln für Wildtierhandel nach Anakonda-Fund in Quickborn

Kiel () – Die Grünen-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag hat sich für schärfere Regulierungen beim Wildtierhandel ausgesprochen. Anlass ist der Fund einer drei Meter langen Anakonda in Quickborn, wie die umweltpolitische Sprecherin Silke Backsen mitteilte.

Sie betonte, dass Wildtiere nicht in Privathaushalten gehalten werden sollten.

Backsen wies darauf hin, dass Auffangstationen für exotische wichtige leisten, deren Finanzierung aber Sache der Kommunen sei. Zuvor hatte die FDP eine bessere Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen bei der Unterbringung solcher Tiere gefordert.

Die Grünen sehen hier jedoch keinen zusätzlichen Regelungsbedarf.

Die Fraktion setzt sich stattdessen für bundesweite und EU-weite Verschärfungen beim Wildtierhandel ein. Bereits 2021 hatte eine Bundesratsinitiative zur Regulierung von Wildtierimporten auf den Weg gebracht.

Aktuell wird eine Zentralstelle zur Überwachung des Online-Tierhandels eingerichtet.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Grünen-Fraktion, schleswig-holsteinischen Landtag, Silke Backsen, FDP, Schleswig-Holstein, Bundesratsinitiative, Zentralstelle zur Überwachung des Online-Tierhandels.

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Kiel, Quickborn, Schleswig-Holstein

Worum geht es in einem Satz?

Die Grünen im schleswig-holsteinischen Landtag fordern nach dem Fund einer Anakonda in Quickborn schärfere Regulierungen beim Wildtierhandel und setzen sich für bundesweite und EU-weite Maßnahmen ein, während sie die Haltung von Wildtieren in Privathaushalten ablehnen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Forderung nach schärferen Regulierungen beim Wildtierhandel war der Fund einer drei Meter langen Anakonda in Quickborn. Dies führte dazu, dass die Grünen die Haltung von Wildtieren in Privathaushalten kritisierten und auf die Notwendigkeit einer besseren Regulierung hinwiesen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Grünen-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag reagiert auf den Fund einer Anakonda mit der Forderung nach schärferen Regulierungen im Wildtierhandel, während die FDP bessere Kooperationen zwischen Land und Kommunen zur Unterbringung solcher Tiere einfordert. Die Grünen lehnen jedoch zusätzlichen Regelungsbedarf auf kommunaler Ebene ab und setzen auf bundes- und EU-weite Maßnahmen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Wildtiere sollten nicht in Privathaushalten gehalten werden, Auffangstationen für exotische Tiere leisten wichtige Arbeit, Finanzierung der Auffangstationen ist Sache der Kommunen, bessere Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen bei Unterbringung gefordert, kein zusätzlicher Regelungsbedarf laut Grünen, Forderung nach bundesweiten und EU-weiten Verschärfungen beim Wildtierhandel, Schleswig-Holstein hatte bereits 2021 eine Bundesratsinitiative zur Regulierung von Wildtierimporten, Einrichtung einer Zentralstelle zur Überwachung des Online-Tierhandels.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Silke Backsen, der umweltpolitischen Sprecherin der Grünen-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, zitiert. Sie betonte, dass Wildtiere nicht in Privathaushalten gehalten werden sollten und verwies auf die wichtige Arbeit der Auffangstationen für exotische Tiere, deren Finanzierung jedoch Aufgabe der Kommunen sei.

Kiel: Eine Stadt mit maritimem Flair

Kiel ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein und bekannt für ihren wichtigen Hafen. Die Stadt erhebt sich an der Ostsee und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport und maritime Veranstaltungen. Besonders berühmt ist die Kieler Woche, ein internationales Segelfest, das jedes Jahr Tausende von Besuchern anzieht. Zudem spielt die Universität Kiel eine bedeutende Rolle in der und Lehre, was zur einer dynamischen Studentenszene führt. Die Mischung aus historischen Sehenswürdigkeiten und modernen Einrichtungen macht Kiel zu einem attraktiven Ort zum Leben und Besuchen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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