DIHK fürchtet Unternehmenssterben wegen Nachfolge-Problemen

DIHK fürchtet Unternehmenssterben wegen Nachfolge-Problemen

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DIHK fürchtet Unternehmenssterben wegen Nachfolge-Problemen

Berlin () – Der Präsident der Deutschen Industrie und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, warnt vor dem Verlust hunderttausender Bertriebe, sollte die neue Bundesregierung nicht rasch gegensteuern. Deutschland drohten die Unternehmer auszugehen, sagte Adrian der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Laut DIHK-Umfragen stünden bis zum Ende des Jahrzehnts mehr als eine Viertelmillion Unternehmen vor dem Aus, wenn keine geeigneten Nachfolger gefunden werden.

Parallel dazu sei das Interesse an einer Unternehmensgründung auf historisch niedrigem Niveau, ergänzte Adrian. Die Bundesregierung müsse daher dringend den Weg in die Selbstständigkeit deutlich attraktiver machen, ob über die Nachfolge oder durch Gründung. „Wir brauchen raschen und spürbaren Bürokratierückbau und Erleichterungen auf breiter Front“, so Adrian. Der DIHK-Präsident nannte Entlastungen bei den Kosten für Energie, für Arbeit und bei den Steuern.

An diesem Mittwoch soll die Konferenz der Wirtschaftsminister der Länder in Stuttgart beginnen. Als Schwerpunkt ist das Thema Stärkung des Unternehmertums geplant. Adrian forderte auch von der Konferenz „einen klaren Kurs mit wirtschaftspolitischer Verlässlichkeit“, damit der Mittelstand, Start-ups, Gründer und Nachfolger „Vertrauen in unseren Standort schöpfen können“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Haus der Deutschen Wirtschaft (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Peter Adrian

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK), Bundesregierung, Konferenz der Wirtschaftsminister der Länder, Mittelstand, Start-ups

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Stuttgart.

Worum geht es in einem Satz?

Der DIHK-Präsident Peter Adrian warnt vor dem Verlust von Hunderttausenden Unternehmen in Deutschland, falls die Bundesregierung nicht schnell handelt, um Unternehmensnachfolgen und Gründungen zu fördern und bürokratische Hürden abzubauen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Warnung von Peter Adrian, dem Präsidenten der DIHK, ist die drohende Insolvenz von mehr als einer Viertelmillion Unternehmen in Deutschland bis zum Ende des Jahrzehnts, verursacht durch das Fehlen geeigneter Nachfolger und ein historisch niedriges Interesse an Unternehmensgründungen. Adrian fordert dringend Maßnahmen der Bundesregierung zur Attraktivitätssteigerung von Selbstständigkeit und zur Entlastung von bürokratischen Hürden sowie Kosten.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel äußert Peter Adrian, Präsident der DIHK, Besorgnis über den möglichen Verlust von Hunderttausenden Unternehmen, wenn die Bundesregierung nicht schnell Maßnahmen ergreift. Er fordert einen Rückbau von Bürokratie und Entlastungen in den Bereichen Energie, Arbeit und Steuern, um die Gründung von Unternehmen attraktiver zu machen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Verlust von hunderttausenden Betrieben, drohender Mangel an Unternehmern, mehr als eine Viertelmillion Unternehmen vor dem Aus, historisch niedriges Interesse an Unternehmensgründungen, Notwendigkeit eines raschen Bürokratierückbaus, Erleichterungen bei Energie-, Arbeits- und Steuerkosten.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Peter Adrian, dem Präsidenten der Deutschen Industrie und Handelskammer (DIHK), zitiert. Er warnt davor, dass Deutschland hunderte von Unternehmen verlieren könnte, wenn die neue Bundesregierung nicht schnell handelt. Adrian betont die Notwendigkeit, den Weg zur Selbstständigkeit attraktiver zu gestalten und fordert einen Rückbau von Bürokratie sowie Entlastungen bei Energie-, Arbeits- und Steuerkosten.

Berlin: Zentrum der deutschen Wirtschaft

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein pulsierendes Zentrum für Industrie und Handel. In der Stadt haben zahlreiche Unternehmen ihren Sitz, die zur Wirtschaftskraft des Landes beitragen. Allerdings sieht die Situation für viele Betriebe angespannt aus: Laut dem DIHK droht einer Vielzahl von Unternehmen das Aus, was die wirtschaftliche Stabilität gefährden könnte. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es wichtig, dass die Regierung Maßnahmen zur Förderung der Unternehmensgründung und -nachfolge ergreift. Die kommende Konferenz der Wirtschaftsminister in Stuttgart könnte entscheidende Impulse für die Stärkung des Unternehmertums in Berlin und darüber hinaus geben.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH