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Medienwandel im deutschen Fernsehen
Stuttgart () – Die ARD stellt die Schlagersendung „Immer wieder sonntags“ nach mehr als drei Jahrzehnten ein. Nach der anstehenden Saison 2026 ende die Sendung mit einer finalen Staffel, teilte der federführende SWR am Freitag mit. Ab dem 31. Mai 2026 werden demnach noch zwölf Live-Ausgaben ausgestrahlt, gefolgt von einer Extra-Ausgabe am 6. September und einer Best-of-Show am 13. September.
SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler sagte, dass die Einstellung der Sendung eine „schmerzhafte, aber notwendige Entscheidung“ sei. Trotz des großen Erfolgs der Sendung zwinge die wirtschaftliche Situation des SWR zu diesem Schritt. ARD-Programmdirektorin Christine Strobl ergänzte, dass die eingesparten Mittel teilweise in neue digitale Unterhaltungsformate investiert werden sollen. Der SWR bleibe auch unter wachsendem Kostendruck ein „starker Anbieter von öffentlich-rechtlicher Unterhaltung und großen Live-Erlebnissen“, werde neue Formate entwickeln und „sich dabei strategisch an veränderten Mediennutzungsgewohnheiten orientieren“.
Die Sendung „Immer wieder sonntags“ wird seit 1995 in den Sommermonaten am Sonntagvormittag live im Ersten übertragen. Moderator ist seit 2005 Schlagerstar Stefan Mross. Zuvor hatten Max Schautzer und kurzzeitig Sebastian Deyle diese Aufgabe inne.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Clemens Bratzler, Christine Strobl, Stefan Mross, Max Schautzer, Sebastian Deyle
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
ARD, SWR, Christine Strobl, Clemens Bratzler, Stefan Mross, Max Schautzer, Sebastian Deyle
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum von 31. Mai 2026 bis 13. September 2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Worum geht es in einem Satz?
Die ARD stellt die beliebte Schlagersendung "Immer wieder sonntags" nach über 30 Jahren ein, mit einer finalen Staffel ab Mai 2026, um auf wirtschaftliche Herausforderungen zu reagieren und Ressourcen in neue digitale Formate zu investieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wirtschaftliche Situation des SWR
- Kostendruck im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
- Veränderungen in den Mediennutzungsgewohnheiten
- Notwendigkeit der Neuausrichtung des Programms
- Entscheidung für digitale Unterhaltungsformate
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
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Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Erwähnung wirtschaftlicher Zwänge des SWR
- Einsparungen werden in neue digitale Formate investiert
- SWR plant Entwicklung neuer Formate
- Anpassung an veränderte Mediennutzungsgewohnheiten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler zitiert, der die Entscheidung zur Einstellung der Sendung als "schmerzhafte, aber notwendige Entscheidung" beschreibt.
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