SPD legt Konzept für grundlegende Reform der Erbschaftsteuer vor

Politik: Reform der Erbschaftsteuer in Deutschland

() – Die SPD will die Erbschaftsteuer in grundlegend reformieren.

Das geht aus einem Konzeptpapier hervor, über das das ARD-Hauptstadtstudio berichtet und das gemeinsam von Parteizentrale und Bundestagsfraktion erarbeitet wurde. Ziel ist es demnach, große Vermögen künftig stärker und gerechter zu besteuern, während kleine und mittlere Erbschaften entlastet werden sollen.

Kern des Konzepts ist ein neuer Lebensfreibetrag von rund einer Million pro Erben, weitgehend unabhängig vom Verwandtschaftsgrad. Selbst genutzte Eigenheime sollen weiterhin steuerfrei vererbt werden, wenn die Erben dort bleiben.

Für plant die SPD einen zusätzlichen Freibetrag von fünf Millionen Euro, um die steuerfreie Weitergabe von Familienbetrieben zu ermöglichen. Erst oberhalb dieser Grenze sollen Steuern anfallen, die zudem über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren gestundet werden könnten.

Über Freibeträge hinausgehende Erbschaften sollen künftig stärker besteuert werden. Hierzu finden sich im Konzept aber noch keine konkreten Steuersätze.

Mögliche Mehreinnahmen aus der Reform, laut SPD im niedrigen einstelligen Milliardenbereich, sollen demnach in Bildung investiert werden, etwa in die Modernisierung von Schulen und Hochschulen sowie in gut ausgebildetes Lehrpersonal. Damit will die SPD langfristig Innovationsfähigkeit, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland stärken.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, ARD-Hauptstadtstudio

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Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD plant eine grundlegende Reform der Erbschaftsteuer in Deutschland, um große Vermögen stärker zu besteuern und kleine sowie mittlere Erbschaften zu entlasten, mit einem neuen Freibetrag von rund einer Million Euro pro Erben und zusätzlichen Regelungen für Unternehmensübergaben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion um Gerechtigkeit in der Besteuerung
  • Ungleichheit bei der Erbschaftsteuer
  • Wunsch nach Entlastung kleiner und mittlerer Erbschaften
  • Ziel der Förderung von Familienbetrieben
  • Notwendigkeit der Finanzierung von Bildung und Infrastruktur
  • Politischer Druck und gesellschaftliche Debatten zu Vermögensverteilung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD plant grundlegende Reform der Erbschaftsteuer
  • Ziel: größere Vermögen gerechter besteuern, kleine und mittlere Erbschaften entlasten
  • Neuer Lebensfreibetrag von rund einer Million Euro pro Erben
  • Eigenheime steuerfrei vererbar, wenn Erben dort wohnen bleiben
  • Zusätzlicher Freibetrag von fünf Millionen Euro für Unternehmen
  • Steuerpflicht erst oberhalb dieser Freibeträge, mit Stundungsoption von bis zu 20 Jahren
  • Keine konkreten Steuersätze für über Freibeträge hinausgehende Erbschaften
  • Mögliche Mehreinnahmen in Bildung investieren, z.B. für Schulen und Lehrer
  • Langfristige Stärkung von Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Grundlegende Reform der Erbschaftsteuer
  • Höhere Besteuerung großer Vermögen
  • Entlastung kleiner und mittlerer Erbschaften
  • Einführung eines neuen Lebensfreibetrags von rund einer Million Euro pro Erben
  • Steuerfreie Vererbung selbst genutzter Eigenheime
  • Zusätzlicher Freibetrag von fünf Millionen Euro für Unternehmen
  • Steuerliche Weitergabe von Familienbetrieben
  • Steuerzahlungen erst oberhalb des Freibetrags
  • Stundung der Steuerzahlungen über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren
  • Stärkere Besteuerung über Freibeträge hinaus
  • Mögliche Mehreinnahmen im niedrigen einstelligen Milliardenbereich
  • Investition der Mehreinnahmen in Bildung
  • Modernisierung von Schulen und Hochschulen
  • Verbesserung der Ausbildung von Lehrpersonal
  • Stärkung der Innovationsfähigkeit, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

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