SPD-Vorsitzende fordert gerechtere Erbschaftssteuer

SPD-Vorsitzende fordert gerechtere Erbschaftssteuer

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Politik Schleswig-Holstein: Reform der Erbschaftssteuer

Kiel () – Die SPD Schleswig-Holstein hat eine Reform der Erbschaftssteuer gefordert, um große Vermögensübertragungen stärker zu besteuern und normale Erbschaften zu entlasten. Das teilte die Landesvorsitzende Serpil Midyatli am Donnerstag mit.

Midyatli verwies auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die zeige, dass mit einem lebenslangen Freibetrag mehr als die Hälfte der Steuerpflichtigen künftig keine Erbschaftssteuer mehr zahlen müsste.

Gleichzeitig könnten durch den Abbau von Steuerprivilegien für sehr große Erbschaften und Unternehmensübergänge jährlich rund 2,3 Milliarden Euro zusätzlich eingenommen werden.

Die SPD-Politikerin kritisierte, dass derzeit große Vermögen in Deutschland oft nahezu steuerfrei vererbt würden, während Arbeitseinkommen voll besteuert werde. Dies führe zu wachsender Ungleichheit.

Die DIW-Studie belege, dass eine gerechtere und verfassungskonforme Reform möglich sei, ohne Familienbetriebe zu belasten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Serpil Midyatli (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Serpil Midyatli

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD Schleswig-Holstein, Serpil Midyatli, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD Schleswig-Holstein fordert eine Reform der Erbschaftssteuer, um große Vermögensübertragungen stärker zu besteuern und dadurch eine gerechtere Verteilung zu erreichen, während normale Erbschaften entlastet werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung der SPD Schleswig-Holstein nach Reform der Erbschaftssteuer
  • Ziel: höhere Besteuerung großer Vermögensübertragungen
  • Entlastung normaler Erbschaften
  • Hinweis auf DIW-Studie zur Erbschaftssteuer
  • Lebenslanger Freibetrag könnte Steuerpflichtige entlasten
  • Abbau von Steuerprivilegien für große Erbschaften
  • Ungleichheit durch steuerfreie Vermögensübertragungen
  • Vollbesteuerung von Arbeitseinkommen
  • Möglichkeit einer gerechteren, verfassungskonformen Reform

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Stärkere Besteuerung großer Vermögensübertragungen
  • Entlastung normaler Erbschaften
  • Über 50 % der Steuerpflichtigen zahlen keine Erbschaftssteuer mehr
  • Zusätzliche Einnahmen von rund 2,3 Milliarden Euro jährlich
  • Abbau von Steuerprivilegien für große Erbschaften und Unternehmensübergänge
  • Wachsendes Ungleichgewicht in der Vermögensverteilung
  • Möglichkeit einer gerechteren, verfassungskonformen Reform ohne Belastung von Familienbetrieben

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Serpil Midyatli zitiert, in der sie die Notwendigkeit einer Reform der Erbschaftssteuer und deren gerechte Gestaltung thematisiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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