Prien will Mutterschutz für Selbstständige Anfang 2026 vorlegen

Gesellschaftspolitische Entwicklungen in Berlin

Berlin () – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will den Mutterschutz für Selbstständige Anfang 2026 auf den Weg bringen.

„Ich gehe davon aus, dass wir Anfang nächsten Jahres dem dazu einen Vorschlag vorlegen werden“, sagte Prien dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Die Umsetzung sei allerdings noch unklar.

Die finanzierten den Mutterschutz für Beschäftigte über eine Umlage – die stehe bei Selbstständigen aber nicht zur Verfügung. „Eine vergleichbare Umlage für Selbstständige wäre auch eine zusätzliche finanzielle Belastung. Das möchte ich nicht“, so die CDU-Politikerin. Die Regierung müsse deshalb andere Finanzierungswege finden. Das sei nicht ganz einfach.

Bislang haben selbstständige , die ein Kind erwarten, generell keinen gesetzlichen Anspruch auf Mutterschutzleistungen – anders als Beschäftigte. Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, das zu ändern.

Prien will im auch das umsetzen, schärfere Sanktionen einzuführen für Ex-Partner, die ihren Unterhaltszahlungen für das gemeinsame Kind nicht nachkommen. „Wir schauen uns das Thema im Moment noch an und werden im nächsten Jahr dazu Vorschläge vorlegen“, sagte die CDU-Politikerin.

Auf die Frage, ob die Verknüpfung von Fahrverboten wegen ausbleibender Unterhaltszahlungen rechtlich überhaupt zulässig sei, sagte Prien: „Nach unseren ersten Prüfungen ist das verfassungsmäßig.“ Wenn allerdings derjenige, der den Unterhalt nicht zahle, durch den Führerscheinentzug seinen Job verliere, könne das kontraproduktiv sein. „Es muss also verhältnismäßig sein, aber es muss eben auch spürbar wehtun.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strand (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Union, SPD

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum oder Zeitraum: Anfang 2026 (für den Mutterschutz) und Anfang nächsten Jahres (für den Vorschlag an das Parlament).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesfamilienministerin Karin Prien plant, den Mutterschutz für Selbstständige bis Anfang 2026 einzuführen und die Finanzierung sowie schärfere Sanktionen für säumige Unterhaltspflichtige zu überprüfen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Fehlender gesetzlicher Mutterschutz für selbstständige Frauen
  • Unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten zwischen Angestellten und Selbstständigen
  • Koalitionsvertrag von Union und SPD für Veränderungen
  • Finanzielle Belastung für Selbstständige durch mögliche Umlagen
  • Bereits vorhandene Ungleichheit im Sozialschutz
  • Notwendigkeit alternatives Finanzierungssystem zu finden

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesfamilienministerin Karin Prien plant Mutterschutz für Selbstständige ab 2026
  • Vorschlag soll Anfang nächsten Jahres dem Parlament vorgelegt werden
  • Unklare Umsetzung, da keine Umlage für Selbstständige vorhanden
  • Vergleichbare Umlage für Selbstständige könnte zusätzliche finanzielle Belastung darstellen
  • Regierung muss alternative Finanzierungswege finden
  • Selbstständige Frauen haben aktuell keinen gesetzlichen Mutterschutzanspruch
  • Koalitionsvertrag von Union und SPD sieht Änderung vor
  • Prien plant schärfere Sanktionen für säumige Unterhaltspflichtige
  • Vorschläge dazu sollen im nächsten Jahr vorliegen
  • Rechtliche Prüfung zur Verknüpfung von Fahrverboten und Unterhaltszahlungen zeigt Verfassungsmäßigkeit
  • Führerscheinentzug könnte kontraproduktiv sein, wenn Arbeitsverlust droht

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einführung des Mutterschutzes für Selbstständige
  • Notwendigkeit alternativer Finanzierungswege für den Mutterschutz
  • Fehlender gesetzlicher Anspruch auf Mutterschutzleistungen für selbstständige Frauen
  • Schärfere Sanktionen für Ex-Partner bei ausbleibenden Unterhaltszahlungen
  • Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit von Fahrverboten wegen Unterhaltsrückständen
  • Mögliche negative Auswirkungen des Führerscheinentzugs auf die Beschäftigung
  • Notwendigkeit der Verhältnismäßigkeit bei Sanktionen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) zitiert, die sich zu Änderungen im Mutterschutz für Selbstständige äußert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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