BSW fordert mutigere Reformen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk

BSW fordert mutigere Reformen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk

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Reformbedarf im Rundfunk in Brandenburg

Potsdam () – Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hat heute umfassendere Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gefordert. Anlass war eine Anhörung von Sachverständigen im Hauptausschuss zu den Medienänderungsstaatsverträgen, bei der die Fraktion den langjährigen ARD- und ZDF-Journalisten Tilo Bernhardt nominiert hatte.

Bernhardt kritisierte in seiner Stellungnahme einen „enormen Vertrauensverlust“ und eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft durch den ÖRR. Er forderte mehr Meinungsvielfalt, Neutralität in der Berichterstattung und reformierte Aufsichtsgremien, die mit ausgelosten Mitgliedern und Medienexperten besetzt sein sollten.

Der medienpolitische Sprecher der BSW-Fraktion, Falk Peschel, ergänzte, der Rundfunk erfülle seine demokratische Rolle immer weniger.

Peschel kritisierte insbesondere die „Staats- und Politiknähe“ und forderte Karenzzeiten für den Wechsel zwischen Rundfunk und Politik. Die geplanten Medienänderungsstaatsverträge seien zwar „Trippelschritte in die richtige Richtung“, reichten aber nicht aus, um das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen.

Notwendig seien weitere Reformen bei Transparenz, Nebeneinkünften und Gehaltsstrukturen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logos von ARD, ZDF, 3Sat, Arte (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Tilo Bernhardt, Falk Peschel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW-Fraktion, Brandenburger Landtag, ARD, ZDF, 3Sat, Arte

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Potsdam.

Worum geht es in einem Satz?

Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag fordert umfassende Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und mehr Meinungsvielfalt sowie Neutralität in der Berichterstattung zu gewährleisten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach umfassenderen Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
  • Anhörung von Sachverständigen im Brandenburger Landtag
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  • Forderung nach mehr Meinungsvielfalt und Neutralität in der Berichterstattung
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

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Welche Konsequenzen werden genannt?

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Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Tilo Bernhardt zitiert, der einen "enormen Vertrauensverlust" und eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft durch den ÖRR kritisierte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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