Linke fordert Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan

Linke fordert Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan

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Linke fordert Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan

() – Die Linksfraktion im Schweriner Landtag hat die aufgefordert, alle Abschiebungen nach Afghanistan sofort zu stoppen. Die migrationspolitische Sprecherin Steffi Pulz-Debler kritisierte mutmaßliche Gespräche von Bundesinnenminister mit den Taliban als „unfassbaren Tabubruch“.

Pulz-Debler erklärte, wer nach Afghanistan abgeschoben werde, laufe Gefahr, in Folterkellern zu verschwinden.

Die Taliban würden Frauen entrechten, Oppositionelle verfolgen und die Menschenrechte mit Füßen treten. Die Internationale Organisation für Migration warne eindringlich vor Rückführungen.

Gleichzeitig sitzen nach Angaben der Linken hunderte mit gültiger Aufnahmezusage für in Pakistan fest.

Viele seien bereits nach Afghanistan abgeschoben worden. Die Linksfraktion fordert die sofortige Evakuierung dieser Menschen und einen bundesweiten Abschiebestopp.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Afghanistan (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linksfraktion, Bundesregierung, Alexander Dobrindt, Taliban, Internationale Organisation für Migration, Die Linke

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Schwerin, Afghanistan, Pakistan.

Worum geht es in einem Satz?

Die Linksfraktion im Schweriner Landtag fordert einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen nach Afghanistan und kritisiert mutmaßliche Gespräche der Bundesregierung mit den Taliban, da Rückführungen vor lebensbedrohlichen Gefahren für die Betroffenen warnen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Forderung der Linksfraktion im Schweriner Landtag, alle Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen, sind die kritischen Menschenrechtsbedingungen unter der Taliban-Herrschaft, die erhebliche Risiken für abgeschobene Personen darstellen. Insbesondere wird befürchtet, dass Abschiebungen zu Folter, Verfolgung von Oppositionellen und Entrechtung von Frauen führen können.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Linksfraktion im Schweriner Landtag hat die Bundesregierung aufgefordert, alle Abschiebungen nach Afghanistan sofort zu stoppen und kritisiert die Gespräche des Bundesinnenministers mit den Taliban als inakzeptabel. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass viele Menschen mit gültigen Aufnahmezusagen in Pakistan festsitzen und die Internationale Organisation für Migration vor Rückführungen nach Afghanistan warnt.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Gefahr, in Folterkellern zu verschwinden, Entrechtung von Frauen, Verfolgung von Oppositionellen, Missachtung der Menschenrechte, Rückführungen in unsichere Situationen, hunderte Menschen mit gültiger Aufnahmezusage sitzen in Pakistan fest, bereits erfolgte Abschiebungen nach Afghanistan, Notwendigkeit einer sofortigen Evakuierung und bundesweiter Abschiebestopp.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Steffi Pulz-Debler, zitiert. Sie kritisierte die mutmaßlichen Gespräche von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt mit den Taliban als "unfassbaren Tabubruch" und betonte, dass Abschiebungen nach Afghanistan die Gefahr der Folter zur Folge hätten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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