BGH hebt Urteil zu Impfschäden auf

Gerichtsurteil zu Impfschaden-Klage in Karlsruhe

() – Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil aufgehoben, mit dem Ansprüche einer gegen das geimpften Frau wegen behaupteter Impfschäden gegen den Impfstoffhersteller abgewiesen worden waren. Der BGH verwies den Fall am Montag zur erneuten Verhandlung an das Berufungsgericht zurück, da dieses von zu engen Voraussetzungen für einen arzneimittelrechtlichen Auskunftsanspruch ausgegangen sei.

Die Klägerin, die im März 2021 geimpft wurde, erlitt nach eigenen Angaben gesundheitliche Beeinträchtigungen, darunter einen kompletten Hörverlust auf einem Ohr. Sie fordert vom Hersteller Auskunft über bekannte Wirkungen und Nebenwirkungen des Impfstoffs sowie Schadensersatz. Das Landgericht hatte die Klage abgewiesen, das Oberlandesgericht die Berufung zurückgewiesen.

Der BGH stellte fest, dass die Plausibilität der Ursächlichkeit des Arzneimittels für den Schaden nicht zwingend überwiegend wahrscheinlich sein muss. Auch wenn mehr gegen als für das Arzneimittel als Schadensursache spricht, könne ein Auskunftsanspruch bestehen. Die fehlerhafte Verneinung des Auskunftsanspruchs durch das Berufungsgericht beeinflusse auch die Beurteilung der Haftungsansprüche der Klägerin. Es sei nicht auszuschließen, dass die Klägerin im Fall einer Verurteilung der Beklagten zur Auskunftserteilung weitere Tatsachen zur Begründung ihrer Schadensersatzansprüche vorbringen könne (Urteil vom 9. März 2026 – VI ZR 335/24).

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Spritze (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Der Artikel nennt keine spezifischen vollständigen Namen von Personen. Daher kann ich keine Namen auflisten.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesgerichtshof, Impfstoffhersteller, Landgericht, Oberlandesgericht

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 9. März 2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Karlsruhe

Worum geht es in einem Satz?

Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil aufgehoben, das Ansprüche einer Frau aufgrund behaupteter Impfschäden gegen den Impfstoffhersteller abgewiesen hatte, und den Fall zur erneuten Verhandlung an das Berufungsgericht zurückverwiesen, da dieses zu strenge Anforderungen an den Auskunftsanspruch gestellt hatte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Urteil des Bundesgerichtshofs aufgehoben
  • Ansprüche einer gegen das Coronavirus geimpften Frau abgewiesen
  • Klägerin erlitt gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Impfung
  • Klage verlangte Auskunft über Wirkungen und Nebenwirkungen des Impfstoffs
  • Landgericht wies Klage ab, Oberlandesgericht wies Berufung zurück
  • BGH stellte fest, dass Ursächlichkeit nicht überwiegend wahrscheinlich sein muss
  • Fehlerhafte Verneinung des Auskunftsanspruchs durch Berufungsgericht

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • BGH hebt Urteil auf
  • Klägerin forderte Auskunft über Impfschäden und Schadensersatz
  • Gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Impfung, einschließlich Hörverlust
  • Berufungsgericht hatte zu enge Voraussetzungen für Auskunftsanspruch gesetzt
  • BGH betont, dass Plausibilität der Ursächlichkeit nicht zwingend überwiegend wahrscheinlich sein muss
  • Möglichkeit weiterer Tatsachen zur Schadensersatzbegründung bei Auskunftserteilung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufhebung des Urteils des Landgerichts
  • Rückverweisung des Falls an das Berufungsgericht
  • Anforderungen an arzneimittelrechtlichen Auskunftsanspruch angepasst
  • Möglichkeit eines Auskunftsanspruchs trotz geringer Plausibilität der Ursächlichkeit
  • Beeinflussung der Beurteilung der Haftungsansprüche der Klägerin
  • Möglichkeit, weitere Tatsachen zur Unterstützung der Schadensersatzansprüche vorzubringen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

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