Brandenburger Grüne fordern Antidiskriminierungsgesetz

Gesellschaftliche Initiativen für Antidiskriminierung in Brandenburg

Potsdam () – Die Brandenburger Bündnisgrünen haben ihre Forderung nach einem Landesantidiskriminierungsgesetz erneuert. Anlass ist der aktuelle Jahresbericht der Bundesantidiskriminierungsstelle, der auf steigende Diskriminierungsfälle hinweist, teilten die mit.

Am Dienstag hatten sie in Potsdam zu einer Expertendiskussion eingeladen, bei der über Notwendigkeit und Ausgestaltung eines solchen Gesetzes beraten wurde.

Surani Loibl, vielfaltspolitische Sprecherin der Brandenburger Grünen, machte deutlich, dass das Bundesgesetz gravierende Lücken aufweise. „Das AGG greift nicht bei staatlichem Handeln auf Landesebene“, sagte sie.

Wer in beispielsweise in der Schule oder bei einer Behörde diskriminiert werde, habe bislang keine wirksame Handhabe. Auch die Integrationsbeauftragte des Landes, Diana Gonzalez Olivo, unterstützte in ihrer Keynote die Forderung nach einem Landesgesetz.

Als Vorbild dient , wo seit fünf Jahren ein Landesantidiskriminierungsgesetz gilt.

Vertreter aus Beratungseinrichtungen schilderten in der Diskussion, dass Betroffene insbesondere in Schulen, und im Kontakt mit der Diskriminierung erführen, ohne sich rechtlich wehren zu können. Die Landesvorsitzende Andrea Lübcke zog das Fazit: „Ein Antidiskriminierungsgesetz für Brandenburg ist überfällig.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Grünen-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bündnisgrüne, Bundesantidiskriminierungsstelle, Brandenburger Grünen, AGG, Diana Gonzalez Olivo, Berlin, Andrea Lübcke

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Potsdam, Brandenburg, Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Brandenburger Bündnisgrünen fordern erneut ein Landesantidiskriminierungsgesetz, um die Lücken des bestehenden Bundesgesetzes zu schließen und Betroffenen von Diskriminierung, insbesondere in Schulen und Behörden, wirksame rechtliche Möglichkeiten zu geben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Erneute Forderung nach einem Landesantidiskriminierungsgesetz durch die Brandenburger Bündnisgrünen
  • Aktueller Jahresbericht der Bundesantidiskriminierungsstelle dokumentiert steigende Diskriminierungsfälle
  • Einladung zu einer Expertendiskussion in Potsdam zur Notwendigkeit und Ausgestaltung eines solchen Gesetzes
  • Feststellung von Lücken im Bundesgesetz (AGG) durch Surani Loibl
  • Fehlende rechtliche Handhabe für diskriminierte Personen in Schulen und Behörden
  • Unterstützung der Forderung durch die Integrationsbeauftragte des Landes
  • Vorbild Berlin mit bestehendem Landesantidiskriminierungsgesetz seit fünf Jahren
  • Berichte von Vertretern aus Beratungseinrichtungen über Diskriminierungserfahrungen von Betroffenen in verschiedenen Bereichen
  • Fazit der Landesvorsitzenden Andrea Lübcke über die Dringlichkeit eines Antidiskriminierungsgesetzes für Brandenburg

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Brandenburger Bündnisgrüne fordern Landesantidiskriminierungsgesetz
  • Anlass ist Jahresbericht der Bundesantidiskriminierungsstelle mit steigenden Diskriminierungsfällen
  • Expertendiskussion in Potsdam zur Notwendigkeit und Ausgestaltung des Gesetzes
  • Surani Loibl kritisiert Lücken im Bundesgesetz, AGG greift nicht bei staatlichem Handeln
  • Diskriminierung in Schulen und Behörden ohne wirksame Handhabe
  • Unterstützung von Integrationsbeauftragter Diana Gonzalez Olivo für das Landesgesetz
  • Vorbild Berlin: seit fünf Jahren ein Landesantidiskriminierungsgesetz
  • Vertreter aus Beratungseinrichtungen berichten über Diskriminierungserfahrungen Betroffener
  • Landesvorsitzende Andrea Lübcke: Antidiskriminierungsgesetz ist überfällig

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erneuerung der Forderung nach einem Landesantidiskriminierungsgesetz
  • Hinweis auf steigende Diskriminierungsfälle
  • Diskussion über Notwendigkeit und Ausgestaltung eines Gesetzes
  • Kritik an gravierenden Lücken des bestehenden Bundesgesetzes
  • Fehlende Rechtsmittel für Diskriminierungsbetroffene in Schulen und Behörden
  • Unterstützung durch die Integrationsbeauftragte des Landes
  • Orientierung an Berlin als Beispiel für ein funktionierendes Gesetz
  • Bericht über Diskriminierungserfahrungen aus Beratungseinrichtungen
  • Fazit, dass ein Antidiskriminierungsgesetz überfällig ist

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Surani Loibl, vielfaltspolitische Sprecherin der Brandenburger Grünen, bemerkte, dass "das AGG gravierende Lücken aufweise" und nicht bei staatlichem Handeln auf Landesebene greife.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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