Hessen - News - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Pro-Palästina-Demo in Frankfurt darf stattfinden
Frankfurt () – Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat am Freitag bestätigt, dass eine pro-palästinensische Demonstration am Samstag in Frankfurt stattfinden darf. Das Gericht wies damit das Verbot der städtischen Versammlungsbehörde zurück und folgte einem Beschluss des Frankfurter Verwaltungsgerichts, teilte die Stadt am Freitag mit.
Annette Rinn (FDP), Dezernentin für Sicherheit und Ordnung, zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung.
Sie hatte das Verbot mit Hinweisen auf zu erwartende Verletzungen der Rechte anderer sowie Hass und Hetze gegen Israel begründet. Die Polizei Frankfurt wird die Versammlung intensiv begleiten und bei antisemitischen Hassparolen oder anderen strafbaren Handlungen eingreifen.
Die Demonstration mit dem Titel „United4Gaza – Stoppt den Völkermord jetzt!“ findet von 15:00 bis 21:00 Uhr statt.
Erwartet werden rund 5.000 Teilnehmer. Die Route führt vom Hafenpark über die Hanauer Landstraße, Allerheiligentor, Lange Straße, Kurt-Schumacher-Straße, Berliner Straße und endet mit einer Abschlusskundgebung am Roßmarkt.
4,3/5(9 Bewertungen)
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Wenn es dir Spaß gemacht hat, könntest du vielleicht noch einen Kommentar abgeben. Danke. 👍
Frankfurt verbietet Lachgaskonsum im öffentlichen Raum 7. Juli 2025 Frankfurt () - Die Stadt Frankfurt hat den Konsum von Lachgas im öffentlichen Raum für Minderjährige komplett verboten. Erwachsene dürfen die Substanz nicht mehr auf…
Frankfurt erlässt Auflagen für pro-palästinensische Demo 7. Oktober 2025 Frankfurt: Demonstrationsgenehmigung und Einschränkungen Frankfurt () - Die Stadt Frankfurt hat auf eine Beschwerde gegen die Genehmigung einer pro-palästinensischen Demonstration verzichtet und stattdessen eine Beschränkungsverfügung…
OVG Berlin-Brandenburg bestätigt Gesichtsschleier-Verbot am Steuer 29. April 2025 OVG Berlin-Brandenburg bestätigt Gesichtsschleier-Verbot am Steuer Berlin () - Frauen muslimischen Glaubens haben keinen Anspruch auf eine Ausnahmegenehmigung für das Führen eines Kraftfahrzeugs mit einem…
Demonstration für queere Rechte in Bonn am Samstag 16. Juli 2025 Bonn () - In Bonn findet am Samstag eine Demonstration unter dem Motto "Erhalt queerer Rechte" statt. Die Polizei Bonn teilte mit, dass sich die…
Frankfurt verbietet Pro-Palästina-Demonstration 3. Oktober 2025 Gesellschaft: Demonstrationsverbot in Frankfurt Frankfurt () - Das Frankfurter Ordnungsamt hat eine für den 7. Oktober angemeldete pro-palästinensische Demonstration verboten. Das teilte die Versammlungsbehörde am…
Gaza-Protestcamp darf zurück vors Bundeskanzleramt 17. Juli 2025 Berlin () - Ein pro-palästinensisches Dauer-Protestcamp darf künftig wieder auf einer Grünfläche am Bundeskanzleramt abgehalten werden. Es müsse aber "erhebliche Vorgaben" zur Einhaltung des Lärmschutzes…
Zentralrat der Juden kritisiert Hamas-Sympathien bei Nahost-Demos 21. Oktober 2024 Berlin () - Nachdem bei einer pro-palästinensischen Demonstration mit dem Titel "Stoppt den Genozid in Gaza" am Samstag in Berlin-Charlottenburg Teilnehmer ein Bild des getöteten…
Oberverwaltungsgericht erlaubt Sanierung der L 20 bei Velten 18. Juni 2025 Velten () - Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die Sanierung der Landesstraße L 20 zwischen Velten und Pinnow durchgeführt werden darf. Damit hat das…
Antisemitismusbeauftragter wendet sich gegen Macklemore-Auftritt 10. April 2025 Antisemitismusbeauftragter wendet sich gegen Macklemore-Auftritt Berlin () - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat sich gegen den Auftritt des US-Rappers Macklemore beim Deichbrand Festival…
Gerichtt: Gaza-Protestcamp in Berlin bleibt Versammlung 22. August 2025 Berlin () - Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat bestätigt, dass das Protestcamp nahe dem Bundeskanzleramt weiterhin als Versammlung einzustufen ist. Das Gericht wies damit die Beschwerde…
Schuster kritisiert Zulassung von Al-Kuds-Demonstrationen 5. April 2024 Berlin () - Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster hat die bevorstehenden Al-Kuds Demonstrationen in Deutschland kritisiert. Er erwarte "nichts Gutes"…
Attacke am Holocaust-Mahnmal: Klein warnt vor Instrumentalisierung 22. Februar 2025 Attacke am Holocaust-Mahnmal: Klein warnt vor Instrumentalisierung Berlin () - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat sich erschüttert nach der mutmaßlich antisemitischen Messerattacke am…
Osnabrücker Versammlung darf mit Auflagen stattfinden 11. Juli 2025 Osnabrück () - Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass eine für Samstag auf dem Nikolaiort in Osnabrück geplante Kundgebung unter Auflagen stattfinden darf. Das teilte…
Gericht stoppt vorläufig Abschuss von Fischottern in Oberfranken 30. Juni 2025 München () - Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Allgemeinverfügung zum Abschuss von Fischottern in Oberfranken vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Gericht begründete die Entscheidung damit,…
Großdemonstration und Gegenkundgebungen in Karlsruhe erwartet 24. Juli 2025 Karlsruhe () - Am kommenden Samstag werden in der Karlsruher Innenstadt eine Großdemonstration und mehrere Gegenkundgebungen erwartet. Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe und die Stadtverwaltung mitteilten,…
Nouripour mahnt zu ehrlichem Dialog mit Israel 5. Juni 2025 Berlin () - Der Vizepräsident des Bundestages, Omid Nouripour (Grüne), hält Kritik am israelischen Vorgehen im Gazastreifen für ein Gebot der Freundschaft. Zur deutschen Staatsräson…
Nach Islamisten-Demo: CDU-Generalsekretär kritisiert Faeser 29. April 2024 Berlin () - Nachdem am Samstag Polizeiangaben zufolge 1.100 Menschen in Hamburg an einer Demonstration teilgenommen haben, die von der vom Landesverfassungsschutz als gesichert extremistischen…
Das beschriebene Ereignis fand am Samstag statt, jedoch ist kein genaues Datum angegeben.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet, sind: Frankfurt, Hafenpark, Hanauer Landstraße, Allerheiligentor, Lange Straße, Kurt-Schumacher-Straße, Berliner Straße, Roßmarkt.
Worum geht es in einem Satz?
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass eine pro-palästinensische Demonstration in Frankfurt, trotz eines städtischen Verbots, genehmigt wird, womit rund 5.000 Teilnehmer am Samstag für die Veranstaltung "United4Gaza - Stoppt den Völkermord jetzt!" erwartet werden, während die Polizei auf mögliche antisemitische Äußerungen achten wird.
Der Auslöser für die pro-palästinensische Demonstration in Frankfurt ist die aktuelle Eskalation des Konflikts zwischen Israel und Palästina, die auch in der Form von Protestaktionen in verschiedenen Städten weltweit zum Ausdruck kommt. Die Stadt Frankfurt hatte die Demonstration zunächst wegen der Befürchtung von antisemitischen Äußerungen verboten, was jedoch vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof zurückgewiesen wurde.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof entschied, dass eine pro-palästinensische Demonstration in Frankfurt stattfinden darf, was die städtische Versammlungsbehörde enttäuschte. Die Polizei wird die Veranstaltung überwachen, um bei möglichen antisemitischen Äußerungen einzugreifen.
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
Bestätigung der pro-palästinensischen Demonstration, Zurückweisung des Verbots durch das Gericht, Enttäuschung von Annette Rinn, intensive Begleitung durch die Polizei, Eingreifen bei antisemitischen Hassparolen, erwartete Teilnehmeranzahl von rund 5.000, spezifische Route der Demonstration, Abschlusskundgebung am Roßmarkt.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Annette Rinn (FDP), Dezernentin für Sicherheit und Ordnung, äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung des Gerichts und begründete das Verbot der Demonstration mit der Erwartung von Verletzungen der Rechte anderer sowie Hass und Hetze gegen Israel.