Linke in Hamburg fordert mehr Einsatz gegen Gewalt an Frauen

Gesellschaftliche Herausforderungen in Hamburgs Feminismus

() – Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat anlässlich des internationalen feministischen Kampftags am 8. März auf anhaltende Defizite beim Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt hingewiesen. In der Hansestadt würden jährlich tausende Fälle partnerschaftlicher Gewalt registriert, wobei die große Mehrheit der Betroffenen stellten, kritisierte die Fraktion am Freitag.

Die Fachsprecherin für Feminismus der Linken, Hila Latifi, kritisierte, dass Schutzplätze in Frauenhäusern weiterhin nicht bedarfsgerecht ausgebaut seien.

Zudem würden Fälle wie der Femizid an Asal häufig für rassistische Diskurse instrumentalisiert, anstatt den Fokus auf Prävention und strukturelle Ursachen zu legen.

Latifi erklärte, der 8. März sei ein Kampftag, der angesichts eines erstarkenden Antifeminismus dringlicher denn je sei. „Antifeminismus ist längst kein Randphänomen mehr. Er ist ein zentrales Bindeglied rechter Mobilisierung“, sagte sie.

Die Fraktion kündigte an, sich an den Demonstrationen am 8. März und am Streik am 9. März zu beteiligen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linksfraktion, Hamburgische Bürgerschaft, Frauenhäuser, Hila Latifi, Antifeminismus.

Wann ist das Ereignis passiert?

  1. März (internationaler feministischer Kampftag) und 9. März (Streik)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hamburg

Worum geht es in einem Satz?

Die Linksfraktion in Hamburg mahnt anlässlich des internationalen feministischen Kampftags am 8. März anhaltende Defizite im Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt an und fordert einen bedarfsgerechten Ausbau von Schutzplätzen sowie einen Fokus auf Prävention und strukturelle Ursachen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anhaltende Defizite beim Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt
  • Jährlich tausende Fälle partnerschaftlicher Gewalt in Hamburg
  • Frauen sind die Mehrheit der Betroffenen
  • Unzureichende Anzahl an Schutzplätzen in Frauenhäusern
  • Instrumentalisierung von Fällen wie Femizid an Asal für rassistische Diskurse
  • Notwendigkeit von Fokus auf Prävention und strukturelle Ursachen
  • Erstarkender Antifeminismus als bedrohliche Entwicklung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagierten nicht.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anhaltende Defizite beim Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt
  • Hohe Zahl partnerschaftlicher Gewaltfälle
  • Mangel an bedarfsgerecht ausgebauten Schutzplätzen in Frauenhäusern
  • Instrumentalisierung von Femizidfällen für rassistische Diskurse
  • Fokusverlagerung von Prävention und strukturellen Ursachen
  • Dringlichkeit des Themas Antifeminismus
  • Antifeminismus als zentrales Bindeglied rechter Mobilisierung
  • Beteiligung an Demonstrationen und Streik am 8. und 9. März

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Hila Latifi, der Fachsprecherin für Feminismus der Linken, zitiert. Sie kritisierte, dass der 8. März ein dringlicher Kampftag angesichts eines erstarkenden Antifeminismus sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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