Hamburg will Daten zu geschlechtsspezifischer Gewalt verbessern
Veröffentlicht
Hamburg - News - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Gesellschaftliche Maßnahmen gegen Gewalt in Hamburg
Hamburg () – Die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg will die Datenerfassung bei geschlechtsspezifischer Gewalt und Femiziden ausweiten. Dazu soll unter anderem geprüft werden, wie Gewalt gegen Transpersonen und Menschen mit dem Geschlechtseintrag „divers“ künftig statistisch erfasst werden kann, teilten die Regierungsfraktionen am Mittwoch mit.
Zudem setzt sich der Hamburger Senat auf Bundesebene für eine gemeinsame Definition von Femiziden ein und prüft Möglichkeiten einer einheitlichen Datenerhebung zur Vorgeschichte zwischen Betroffenen und Tätern.
Die bestehenden Erhebungen zu geschlechtsspezifisch motivierter Gewalt sollen fortgeführt und weiterentwickelt werden.
„Wer geschlechtsspezifische Gewalt effektiv und zielgerichtet bekämpfen will, darf keine blinden Flecken zulassen“, sagte die gleichstellungspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion, Mareike Engels. Auch die SPD-Expertin für Opferschutz, Claudia Loss, betonte: „Nur wenn wir das Ausmaß geschlechtsspezifisch motivierter Gewalt präzise erfassen, können Prävention, Schutz und Strafverfolgung wirksam zusammenlaufen – und strukturelle Ungleichheiten gezielt adressiert werden.“
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Wenn es dir Spaß gemacht hat, könntest du vielleicht noch einen Kommentar abgeben. Danke. 👍
Straftaten gegen Frauen und Mädchen nehmen weiter zu 21. November 2025 Gesellschaft: Anstieg der Gewalt gegen Frauen in Deutschland Berlin () - Die Zahl der weiblichen Opfer von Gewalt- und anderen Straftaten steigt in der Polizeilichen…
Neuer Wehrdienst: Geschlechtseintrag bei Meldebehörden entscheidend 14. November 2025 Wehrdienstregelungen und Geschlechtseintrag in Deutschland Berlin () - Für den von der Bundesregierung geplanten neuen Wehrdienst und die Erfassung möglicher Wehrpflichtiger ist der Geschlechtseintrag maßgeblich,…
Bundesregierung plant Nationalen Aktionsplan gegen Menschenhandel 17. Oktober 2024 Berlin () - Die Bundesregierung will einen Nationalen Aktionsplan gegen Menschenhandel entwickeln. Der Maßnahmenkatalog werde derzeit erarbeitet und soll im Frühjahr 2025 verabschiedet werden, teilte…
Bahnverkehr am Hamburger Hauptbahnhof nach Zugunglück eingestellt 26. April 2024 Hamburg () - Der Bahnverkehr am Hamburger Hauptbahnhof wurde nach einem Zugunglück komplett eingestellt. Medienberichten zufolge soll ein kleiner Bauzug entgleist sein. Dabei sollen sechs…
CDU will an dritter Geschlechtsbezeichnung "divers" festhalten 12. Februar 2025 CDU will an dritter Geschlechtsbezeichnung "divers" festhalten Berlin () - Die CDU will nach Angaben ihrer Vizevorsitzenden Silvia Breher an der zusätzlichen Geschlechtsbezeichnung "divers" festhalten.…
Antisemitische Vorfälle haben in Berlin deutlich zugenommen 4. Juni 2025 Berlin () - Die Zahl antisemitischer Vorfälle hat in Berlin deutlich zugenommen. Das geht aus der Antwort des Berliner Senats auf eine parlamentarische Anfrage der…
CDU kritisiert mangelnde Ambitionen für Hamburger Wissenschaftsstandort 4. Juli 2025 Hamburg () - Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat den rot-grünen Senat für fehlende Initiativen zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Hamburg kritisiert. Eine parlamentarische Anfrage der wissenschaftspolitischen Sprecherin Anna…
Rot-Grün will bundesweite Gesetzesverschärfung bei Femiziden 25. November 2025 Gesellschaft: Femizid-Debatte in Hamburg Hamburg () - Die rot-grünen Regierungsfraktionen in Hamburg fordern eine bundesweite Anpassung der Rechtslage, um Femizide klarer zu benennen und härter…
Zahl der Verkehrstoten 2024 leicht gesunken 9. Juli 2025 Berlin () - Im Jahr 2024 sind in Deutschland 2.770 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen gestorben. Das waren 69 Getötete weniger als im Jahr 2023 (2.839) und…
Schülerinnen klagen erfolgreich gegen Kruzifix in bayerischer Schule 9. Juli 2025 München () - Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat am Mittwoch entschieden, dass ein Kruzifix im Eingangsbereich einer staatlichen Schule in Bayern die Religionsfreiheit von Schülern verletzt.…
Linke fordert Monitoring von Gewalt an Frauen und Mädchen 25. November 2025 Gesellschaft: Antrag gegen geschlechtsspezifische Gewalt in Hamburg Hamburg () - Die Linksfraktion hat für die morgige Bürgerschaftssitzung einen Antrag auf ein Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt…
Statistische Erhebungen bei Kommunalwahl in sechs Städten 3. September 2025 Kreis Borken () - Bei der Kommunalwahl am 14. September werden in mehreren Stimmbezirken im Kreis Borken statistische Erhebungen durchgeführt. Betroffen sind ausgewählte Wahlbezirke in…
Immer mehr rechtsmotivierte Vorfälle an Schulen 21. Juni 2025 Berlin () - In Deutschland hat es 2024 an jedem einzelnen Schultag mindestens zehn rechtsmotivierte Vorfälle gegeben. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung…
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Mareike Engels, Claudia Loss
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die rot-grüne Koalition in Hamburg plant, die Datenerfassung zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Femiziden zu erweitern, einschließlich der Erfassung von Gewalt gegen Transpersonen und Menschen mit dem Geschlechtseintrag "divers", um eine präzisere Analyse und effektive Maßnahmen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt zu ermöglichen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Zunahme geschlechtsspezifischer Gewalt und Femizide
Forderung nach besseren Daten zur Gewalt gegen Transpersonen und "divers" Geschlechtliche
Mangelnde einheitliche Definition von Femiziden auf Bundesebene
Notwendigkeit einer präzisen Erhebung von Gewaltvorgeschichten zwischen Tätern und Opfern
Dringlichkeit, blinde Flecken in der Datenerfassung zu schließen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Rot-grüne Koalition in Hamburg will Datenerfassung bei geschlechtsspezifischer Gewalt ausweiten
Prüfung zur statistischen Erfassung von Gewalt gegen Transpersonen und Menschen mit "divers" Geschlechtseintrag
Hamburger Senat setzt sich auf Bundesebene für gemeinsame Definition von Femiziden ein
Prüfung von einheitlicher Datenerhebung zur Vorgeschichte zwischen Betroffenen und Tätern
Fortführung und Weiterentwicklung bestehender Erhebungen zu geschlechtsspezifisch motivierter Gewalt
Mareike Engels (Grüne): Beseitigung blinder Flecken nötig für effektiven Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt
Claudia Loss (SPD): Präzise Erfassung notwendig für wirksame Prävention, Schutz und Strafverfolgung
Welche Konsequenzen werden genannt?
Ausweitung der Datenerfassung bei geschlechtsspezifischer Gewalt und Femiziden
Prüfung der statistischen Erfassung von Gewalt gegen Transpersonen und Menschen mit "divers" Geschlechtseintrag
Einsatz für eine gemeinsame Definition von Femiziden auf Bundesebene
Prüfung einer einheitlichen Datenerhebung zur Vorgeschichte zwischen Betroffenen und Tätern
Fortführung und Weiterentwicklung bestehender Erhebungen zu geschlechtsspezifisch motivierter Gewalt
Verbesserung der Prävention, des Schutzes und der Strafverfolgung
Gezielte Ansprache struktureller Ungleichheiten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Mareike Engels, die gleichstellungspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion, sagt: "Wer geschlechtsspezifische Gewalt effektiv und zielgerichtet bekämpfen will, darf keine blinden Flecken zulassen."