Hamburger Linke fordert Solidarität mit kurdischen Regionen

Politik in Hamburg: Solidarität mit Rojava

() – Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat eine Debatte über die Lage in den kurdischen Regionen Syriens und Irans initiiert. Unter dem Titel ‚Demokratie und Menschenrechte schützen – Solidarität mit Rojava und Rojhilat‘ diskutierten die Abgeordneten die Situation der demokratischen Selbstverwaltungen, wie die Fraktion mitteilte.

Diese würden trotz eines Waffenstillstandsabkommens von islamistischen Milizen angegriffen, die von der syrischen unterstützt würden. Die humanitäre Lage spitze sich zu, Tausende seien auf der Flucht.

Der friedenspolitische Sprecher der Linken, David Stoop, erklärte, die Selbstverteidigungskräfte in Nord- und Ostsyrien müssten sich gegen Angriffe islamistischer Milizen wehren, die von der syrischen Regierung und der Türkei unterstützt würden. ‚Als Resultat der Angriffe wurden auch Terroristen des IS freigelassen.

Das stellt auch für uns in Hamburg eine ernsthafte Bedrohung dar‘, sagte Stoop. Die Lippenbekenntnisse der seien vollkommen unzureichend, es gebe keine wirksame internationale Unterstützung.

Die gleichstellungspolitische Sprecherin Hila Latifi kritisierte, im Kontext des globalen Rechtsrucks werde Rojava auch in aktiv im Stich gelassen. ‚Hier wird eine reale Gegenmacht zu Patriarchat, autoritärer Gewalt und religiösem Fanatismus, die sich unter extremen Bedingungen behaupten konnte, schamlos geopfert‘, so Latifi.

Während in Berlin Islamisten hofiert würden, stehe man in Hamburg solidarisch an der Seite der kurdischen Genossen. Am vergangenen Samstag hatten in der Hansestadt nach Angaben der Linken rund 10.000 für mehr Solidarität mit der Region demonstriert.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kurden-Demo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, islamistische Milizen, syrische Regierung, Selbstverteidigungskräfte in Nord- und Ostsyrien, Türkei, IS, Bundesregierung, Hila Latifi, Rojava, Patriarchat, autoritärer Gewalt, religiösem Fanatismus, kurdische Genossen.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hamburg

Worum geht es in einem Satz?

Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat eine Debatte über die angespannte Lage in den kurdischen Regionen Syriens und Irans initiiert, wobei sie die Notwendigkeit internationaler Unterstützung für die bedrohten Selbstverwaltungen betonten und auf die anhaltenden Angriffe islamistischer Milizen hinwiesen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Debatte über die Lage in kurdischen Regionen Syriens und Irans
  • Angriffe islamistischer Milizen trotz Waffenstillstands
  • Unterstützung der Milizen durch syrische Regierung
  • Verschlechterung der humanitären Situation
  • Tausende Menschen auf der Flucht
  • Bedrohung durch freigelassene IS-Terroristen
  • Unzureichende Unterstützung durch die Bundesregierung
  • Globaler Rechtsruck und Vernachlässigung von Rojava
  • Demonstration für Solidarität in Hamburg mit 10.000 Teilnehmern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft initiierte Debatte über kurdische Regionen
  • Titel der Debatte: "Demokratie und Menschenrechte schützen – Solidarität mit Rojava und Rojhilat"
  • Diskussion über Angriffe islamistischer Milizen auf demokratische Selbstverwaltungen
  • Humanitäre Lage verschärft, Tausende auf der Flucht
  • David Stoop betont Bedrohung durch freigelassene IS-Terroristen
  • Kritik an unzureichender internationaler Unterstützung durch Bundesregierung
  • Hila Latifi kritisiert globalen Rechtsruck und Vernachlässigung von Rojava
  • Forderung nach Solidarität mit kurdischen Genossen in Hamburg
  • Rund 10.000 Menschen demonstrierten in Hamburg für Solidarität mit der Region

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Debatte über die Lage in kurdischen Regionen
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  • Aktive Vernachlässigung von Rojava in Deutschland
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  • Solidarität mit kurdischen Genossen in Hamburg
  • Demonstrationen für mehr Solidarität

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. David Stoop, der friedenspolitische Sprecher der Linken, äußert sich zur Bedrohung durch Angriffe islamistischer Milizen und kritisiert die unzureichenden Lippenbekenntnisse der Bundesregierung.

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