Linke in Schleswig-Holstein kritisiert beschlossene Grundsicherungsreform als Sozialabbau

Gesellschaftsdebatte zur Grundsicherungsreform in Schleswig-Holstein

() – Die in hat die vom beschlossene Reform der Grundsicherung scharf kritisiert. Der Landesverband teilte mit, das Gesetz verschärfe Armut statt sie zu bekämpfen und verlagere soziale Risiken auf die Ärmsten.

Besonders die Wiedereinführung des Vermittlungsvorrangs stehe im Widerspruch zu notwendiger Qualifizierung und führe dazu, dass in schlecht bezahlte Jobs gedrängt würden.

Mehrere Landesvorstandsmitglieder äußerten sich besorgt über die sozialen Folgen. René König erklärte, der Fachkräftemangel werde nicht durch schnelle Vermittlung in irgendeinen Job gelöst, sondern durch Qualifizierung und gute Arbeit.

Julia Herbinger und Marc-Andre Bornkessel warnten vor einer Zunahme der Kinderarmut, da Leistungskürzungen häufig Familien mit Kindern träfen. In jedem dritten von Sanktionen betroffenen Haushalt lebten Kinder und Jugendliche.

Landessprecher Gerrit Schienke kritisierte die Prioritätensetzung der Bundesregierung.

Während der Sozialleistungsbetrug auf etwa 60 Millionen Euro pro Jahr geschätzt werde, belaufe sich die Steuerhinterziehung auf rund 100 Milliarden Euro. Statt Druck auf Erwerbslose auszuüben, brauche es eine armutsfeste Grundsicherung ohne Sanktionen, bessere Qualifizierung, einen höheren Mindestlohn und mehr Tarifbindung, so die Forderung der Partei.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundestagssitzung am 05.03.2026

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

René König, Julia Herbinger, Marc-Andre Bornkessel, Gerrit Schienke

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Schleswig-Holstein, Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 05.03.2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Bundestag

Worum geht es in einem Satz?

Die Linke in Schleswig-Holstein kritisiert die vom Bundestag verabschiedete Grundsicherungsreform als verschärfend für Armut und fordert stattdessen eine armutsfeste Grundsicherung ohne Sanktionen sowie bessere Qualifizierungsmöglichkeiten und höhere Mindestlöhne.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Bundestagsbeschluss zur Reform der Grundsicherung
  • Kritik der Linken an der Gesetzesverschärfung
  • Wahrnehmung einer Zunahme von Armut
  • Wiedereinführung des Vermittlungsvorrangs
  • Bedenken bezüglich der Qualifizierung von Arbeitskräften
  • Warnungen vor steigender Kinderarmut
  • Diskrepanz zwischen Sozialleistungsbetrug und Steuerhinterziehung
  • Forderung nach einer armutsfesten Grundsicherung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Linke in Schleswig-Holstein kritisiert die Reform der Grundsicherung
  • Gesetz verschärft Armut und verlagert soziale Risiken auf die Ärmsten
  • Wiedereinführung des Vermittlungsvorrangs schränkt Qualifizierung ein
  • Landesvorstandsmitglieder äußern Besorgnis über soziale Folgen
  • Warnungen vor Zunahme der Kinderarmut durch Leistungskürzungen
  • Kritische Anmerkung zur Prioritätensetzung der Bundesregierung
  • Forderungen nach armutsfester Grundsicherung ohne Sanktionen
  • Bedarf an besserer Qualifizierung, höherem Mindestlohn und mehr Tarifbindung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verschärfung der Armut
  • Verlagerung sozialer Risiken auf die Ärmsten
  • Drängen in schlecht bezahlte Jobs
  • Sorge über soziale Folgen
  • Keine Lösung des Fachkräftemangels
  • Zunahme der Kinderarmut
  • Betroffene Haushalte mit Kindern und Jugendlichen
  • Kritik an Prioritätensetzung der Bundesregierung
  • Notwendigkeit einer armutsfesten Grundsicherung ohne Sanktionen
  • Forderung nach besserer Qualifizierung
  • Forderung nach höherem Mindestlohn
  • Forderung nach mehr Tarifbindung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. René König äußert sich besorgt über die sozialen Folgen der Reform und betont, dass der Fachkräftemangel nicht durch schnelle Vermittlung in schlecht bezahlte Jobs gelöst werden kann, sondern durch Qualifizierung und gute Arbeit.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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