Linke fordert "sichere Fluchtwege" aus dem Iran nach Deutschland

Politik: Asylforderungen im Kontext Iran

Berlin () – Die Linkspartei im hat einen Abschiebestopp in den Iran sowie „sichere und legale Fluchtwege“ aus dem Kriegsgebiet nach Deutschland gefordert.

„Schutzsuchende müssen deutsche Auslandsvertretungen in den Nachbarstaaten aufsuchen können. Dort sollen sie unkompliziert humanitäre Visa für eine sichere Einreise erhalten“, sagte die Linken-Innenexpertin Clara Bünger der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Dafür müsse die die Aufnahme nach Paragraf 22 des Aufenthaltsgesetzes wieder ermöglichen. Die von Union und SPD hatte die humanitären Aufnahmeprogramme gestoppt.

Bünger hob hervor: „Viele Menschen im Iran werden sich und ihre Familien jetzt zu Recht in bringen wollen. Das Regime der Islamischen Republik unterdrückt die Bevölkerung massiv.“ Zudem gefährde der „völkerrechtswidrige Angriff“ auf das Land noch mehr Menschenleben, so Bünger. „Die hochgerüsteten Grenzen der Europäischen Union werden allerdings dazu führen, dass für viele Schutzsuchende die Flucht tödlich endet. Wir als Linke fordern deshalb sichere und legale Fluchtwege.“

Bisher sehen weder EU- noch die Bundesregierung starke Fluchtbewegungen aus dem Iran. Zugleich heben Hilfsorganisationen hervor, dass die humanitäre Versorgung in der Region immer bedrohlicher werde. Laut Vereinter Nationen sind etwa im Libanon wegen der andauernden israelischen Luftangriffe rund 30.000 Menschen in staatlich ausgewiesenen Notunterkünften registriert worden.

CDU-Innenpolitiker Alexander Throm sagte: „Im Moment sehe ich keine Massenflucht auf Europa zukommen.“ Zugleich sagte Throm: „Wir müssen aber wachsam bleiben. Wichtig ist, die Nachbarländer des Iran bei der Aufnahme von Schutzsuchenden auch durch die EU zu unterstützen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mahnwache gegen Hinrichtungen im Iran (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linkspartei, Union, SPD, EU, Clara Bünger, Funke-Mediengruppe, CDU, Alexander Throm, Vereinte Nationen.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Iran, Libanon.

Worum geht es in einem Satz?

Die Linkspartei fordert einen Abschiebestopp in den Iran und sichere Fluchtwege für Schutzsuchende, während CDU-Politiker die Situation beobachten, jedoch derzeit keine Massenflucht nach Europa erwarten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach Abschiebestopp in den Iran
  • Wunsch nach sicheren und legalen Fluchtwegen
  • Zugang zu deutschen Auslandsvertretungen für Schutzsuchende
  • Rücknahme des Stopps humanitärer Aufnahmeprogramme durch Union und SPD
  • Massive Unterdrückung der Bevölkerung im Iran durch das Regime
  • Völkerrechtswidriger Angriff, der Menschenleben gefährdet
  • Anhaltende humanitäre Krise in der Region
  • Registrierte Notunterkünfte im Libanon aufgrund israelo-arabischer Konflikte
  • Keine starken Fluchtbewegungen aus dem Iran festgestellt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Linkspartei fordert Abschiebestopp in den Iran
  • Forderung nach sicheren und legalen Fluchtwegen aus dem Kriegsgebiet
  • Clara Bünger spricht von massiver Unterdrückung der Bevölkerung im Iran
  • Hinweis auf Gefährdung durch völkerrechtswidrigen Angriff auf das Land
  • EU-Behörden und Bundesregierung sehen keine starken Fluchtbewegungen aus dem Iran
  • Hilfsorganisationen warnen vor bedrohlicher humanitärer Versorgung in der Region
  • CDU-Innenpolitiker Alexander Throm sieht keine Massenflucht nach Europa, betont Wachsamkeit und Unterstützung der Nachbarländer

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach Abschiebestopp in den Iran
  • Forderung nach sicheren und legalen Fluchtwegen
  • Möglichkeit für Schutzsuchende, humanitäre Visa zu erhalten
  • Wiederherstellung des Aufnahmeverfahrens nach Paragraf 22 des Aufenthaltsgesetzes
  • Warnung vor massiver Unterdrückung der Bevölkerung im Iran
  • Gefährdung der menschlichen Sicherheit durch den völkerrechtswidrigen Angriff
  • Anstieg der humanitären Notlage in der Region
  • Unterstützung der Nachbarländer des Iran bei der Aufnahme von Schutzsuchenden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Clara Bünger, die Linken-Innenexpertin, fordert sichere und legale Fluchtwege für Schutzsuchende aus dem Iran.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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