Kiesewetter fordert mehr Demut Deutschlands im Fall Nord Stream

Außenpolitik: Deutschland und Nord-Stream-Diskussion

() – Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat Verständnis für Italiens und Polens geäußert, die Auslieferung mutmaßlich an den Nord-Stream-Anschlägen Beteiligter an zu stoppen.

„Aus meiner Sicht war und ist das hochfragwürdige Verhalten Deutschlands in Bezug auf den Bau von Nord Stream eine Belastung für die Beziehungen zu unseren Verbündeten“, sagte Kiesewetter dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe). „Ich kann völlig nachvollziehen, dass Italien und Polen kein gesteigertes Interesse haben, diese Bürger anzuklagen.“

Aus seiner Sicht wäre es gut gewesen, wenn die Nord-Stream-Gaspipelines „als geopolitisches Erpressungsinstrument Russlands“ nie existiert hätten. „Insofern sollte Deutschland mehr Demut gegenüber unseren Partnern, insbesondere Polen, an den Tag legen und sich mehr mit der Aufklärung der verfehlten und fatalen Russlandpolitik deutscher Regierungen beschäftigen.“ Dabei sollte zugleich auch mögliche russische Einflussnahmen auf , Wirtschaft, und Wissenschaft aufgearbeitet werden. „Dies würde zu mehr Vertrauensgewinn bei unseren Partnern führen“, sagte der CDU-Politiker.

Kiesewetter sprach auch eine mögliche Einstellung der Ermittlungsverfahren gegen die Nord-Stream-Verdächtigen an. „Die Bundesanwaltschaft muss selbst entscheiden, ob ein Verfahren mangels Beweise und wegen der bestehenden Möglichkeit einer False-Flag-Operation eingestellt werden sollte, weil es effektiv keine Ermittlungsmöglichkeiten mehr gibt.“ Bei einer sogenannten False-Flag-Operation legen die Täter absichtlich falsche Spuren, die auf andere Urheber hindeuten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Roderich Kiesewetter (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Italien, Polen, Handelsblatt, Bundesanwaltschaft

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Italien, Polen

Worum geht es in einem Satz?

Roderich Kiesewetter von der CDU unterstützt die Entscheidung Italiens und Polens, die Auslieferung von Verdächtigen in den Nord-Stream-Anschlägen an Deutschland zu stoppen, und kritisiert Deutschlands Umgang mit Russland sowie dessen Auswirkungen auf die Beziehungen zu europäischen Partnern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe politische Spannungen zwischen Deutschland, Italien und Polen
  • Kritik an Deutschlands Umgang mit Nord Stream
  • Geopolitische Bedenken bezüglich Russlands Einflussnahme
  • Zweifel an der Absicht Deutschlands, mutmaßliche Täter zur Verantwortung zu ziehen
  • Mangelnde Ermittlungsmöglichkeiten gegen Verdächtige
  • Bedenken über mögliche False-Flag-Operationen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Belastung der Beziehungen zu Verbündeten
  • Wenig Interesse an Anklage durch Italien und Polen
  • Anregung zur mehr Demut seitens Deutschlands
  • Notwendigkeit der Aufarbeitung der Russlandpolitik
  • Vertrauensgewinn bei Partnern
  • Mögliche Einstellung der Ermittlungsverfahren
  • Entscheidung der Bundesanwaltschaft über Verfahren
  • Überprüfung von Beweisen und False-Flag-Operationen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Roderich Kiesewetter, einem CDU-Außenpolitiker, zitiert, in der er Verständnis für die Entscheidung Italiens und Polens äußert, die Auslieferung mutmaßlicher Beteiligter an den Nord-Stream-Anschlägen zu stoppen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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