Bundeswehr will U-Boote jagen

Verteidigungspolitik in Berlin: U-Boot-Jagd verbessern

() – Das Bundesverteidigungsministerium will U-Boote besser jagen können und stellt dafür erhebliche Haushaltsmittel bereit. Weil sich die Lieferung der auf U-Boot-Jagd spezialisierten Fregatten F126 absehbar verzögern werden, strebe das Ministerium parallel die Beschaffung von vier Fregatten vom Typ Meko A-200 als „Brückenlösung“ an.

Die Lieferung dieser Fregatten ab Ende 2029 diene auch der zeitgerechten Erfüllung von - für die U-Boot-Jagd. Der zweigleisige Ansatz (F126 und MEKO) diene in erster Linie der Sicherheits- und Risikovorsorge und stelle „kein Präjudiz über die Fortführung der Beschaffung der F126 dar“, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte.

Der Haushaltsausschuss billigte ebenfalls am Mittwoch einen ersten Änderungsvertrag, der den am 28. Januar geschlossenen Vorvertrag verlängert. Es ermöglicht dem Hersteller weiterhin Fertigungskapazitäten bei Unterauftragnehmern und Lieferanten zu reservieren und darüber hinaus Material, Anlagen und zu bestellen.

Die Verlängerung des Vorvertrags sei notwendig, weil die Vorbereitungen für einen endverhandelten Bauvertrag noch nicht abgeschlossen seien, so das Ministerium. Die notwendigen Zwischenschritte wie Angebotsaufforderung, Angebotsauswertung, Preisprüfung, formelle Vertragsgestaltung und Vorbereitung der parlamentarischen Befassung würden nun sorgfältig, aber auch schnellstmöglich umgesetzt.

Der Bau der Fregatten der Klasse F126 durch den niederländischen Generalunternehmer hat sich erheblich verzögert. Derzeit wird mit NVL als möglichen neuen Generalunternehmer für dieses Projekt verhandelt. Vor diesem Hintergrund wurden „marktverfügbare“ Fregatten des Typs Meko A-200 DEU als Brückenlösung und Ergänzung gesichtet. Für diese wurde industrieseitig die Lieferung des ersten Schiffs bis Dezember 2029 in Aussicht gestellt. Schiffe der Meko- sind bei vielen Marinen weltweit im Einsatz.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsches Kriegsschiff (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesverteidigungsministerium, Nato, Haushaltsausschuss, NVL

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum oder Zeitraum: 28. Januar (Vorvertrag geschlossen) und Lieferung der Fregatten ab Ende 2029.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Berlin, Niederlande.

Worum geht es in einem Satz?

Das Bundesverteidigungsministerium plant die Beschaffung von vier Fregatten des Typs Meko A-200 als Übergangslösung zur U-Boot-Jagd, während sich die Lieferung der spezialisierten Fregatten F126 verzögert, um NATO-Anforderungen zeitgerecht zu erfüllen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verzögerungen bei der Lieferung der Fregatten F126
  • Notwendigkeit zur besseren U-Boot-Jagd
  • Erfüllung von NATO-Forderungen
  • Sicherheits- und Risikovorsorge
  • Notwendigkeit der Verlängerung des Vorvertrags
  • Verhandlungen mit neuem Generalunternehmer NVL
  • Marktverfügbarkeit von Fregatten des Typs Meko A-200

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Politik, Öffentlichkeit oder Medien wurden im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verbesserung der U-Boot-Jagdfähigkeit
  • Erhebliche Haushaltsmittel bereitgestellt
  • Beschaffung von vier Fregatten als "Brückenlösung"
  • Erfüllung von NATO-Forderungen zeitgerecht
  • Sicherheits- und Risikovorsorge
  • Verlängerung des Vorvertrags genehmigt
  • Reservierung von Fertigungskapazitäten ermöglicht
  • Zusammenarbeiten mit möglichen neuen Generalunternehmern
  • Schnelle Umsetzung notwendiger Zwischenschritte
  • Lieferung des ersten Meko A-200 Schiffs bis Dezember 2029 in Aussicht gestellt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Bundesverteidigungsministeriums zitiert, die besagt, dass der zweigleisige Ansatz der Sicherheit und Risikovorsorge diene und "kein Präjudiz über die Fortführung der Beschaffung der F126 darstellt".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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