Haushaltsausschuss bewilligt Beschaffung von "Kamikazedrohnen"

Verteidigungspolitik in Berlin: Bundeswehr-Rüstungsprojekte

() – Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch insgesamt sechs 25-Millionen--Vorlagen für Beschaffungsgroßprojekte der zugestimmt. Dabei waren auch zwei Rahmenvereinbarungen zur Beschaffung von Loitering Munition Systems (LMS), sogenannten „Kamikazedrohnen“.

In einem ersten Schritt soll bei den deutschen Verteidigungs-Startups Stark Defence und Helsing eine feste Anzahl an Kamikazedrohnen bestellt werden. Bevor die ursprünglich geplante Vertragssumme ausgeschöpft werden kann, müssen die Produkte festgelegte Qualifikationsnachweise und damit die Bedarfe der Streitkräfte erfüllen. Es besteht jedoch keine Verpflichtung zur Abnahme der optionalen Rahmenvertragsmenge.

Laut Bundesverteidigungsministerium hätten aktuelle Konflikte gezeigt, dass LMS eine Schlüsselfähigkeit für moderne Streitkräfte seien. Loitering Munition kann lange in der Luft kreisen, bevor sie ein Ziel bekämpft. Über bordeigene Sensoren können die Systeme selbstständig Ziele am Boden erkennen und dem Bedienenden anzeigen. Nach einer entsprechenden Freigabe könne der Flugkörper Sprengladung das Ziel mit hoher Präzision bekämpfen, hieß es.

Die Kontrolle über die Bekämpfung behalte dabei immer der Mensch, beteuerte das Bundesverteidigungsministerium. Aufgrund der räumlichen Distanz könne der Einsatz von LMS das Risiko für Soldaten verringern, hieß es.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Haushaltsausschuss (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen. Daher kann ich keine Namen zurückgeben.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Haushaltsausschuss, Deutscher Bundestag, Bundeswehr, Stark Defence, Helsing, Bundesverteidigungsministerium

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat sechs Beschaffungsvorlagen über je 25 Millionen Euro genehmigt, darunter zwei Rahmenvereinbarungen zur Bestellung von Kamikazedrohnen, um die modernen Fähigkeiten der Bundeswehr zu stärken und das Risiko für Soldaten zu verringern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zustimmung des Haushaltsausschusses zu großen Beschaffungsprojekten für die Bundeswehr
  • Fokus auf Beschaffung von Loitering Munition Systems (LMS)
  • Anforderung zur Erfüllung von Qualifikationsnachweisen
  • Aktuelle Konflikte verdeutlichen die Bedeutung von LMS für moderne Streitkräfte
  • Möglichkeit der zielgenauen Bekämpfung durch autonome Systeme
  • Risikoerhöhung für Soldaten durch den Einsatz von LMS minimieren

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Genehmigung von sechs Beschaffungsvorlagen für die Bundeswehr
  • Bestellung einer festen Anzahl an Kamikazedrohnen
  • Erfüllung festgelegter Qualifikationsnachweise notwendig
  • Keine Verpflichtung zur Abnahme der optionalen Rahmenvertragsmenge
  • Stärkung der Schlüsselfähigkeiten moderner Streitkräfte
  • Verringerung des Risikos für Soldaten durch räumliche Distanz

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Bundesverteidigungsministeriums zitiert: Es wird darauf hingewiesen, dass aktuelle Konflikte gezeigt hätten, dass Loitering Munition Systems eine Schlüsselfähigkeit für moderne Streitkräfte seien.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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