BSW kritisiert Einbindung von Brandenburger Kliniken in Bundeswehr-Übung

Gesundheitspolitik in Brandenburg im Fokus

() – Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hat die geplante Beteiligung von sechs Krankenhäusern des Landes an einer -Übung scharf kritisiert. Die Fraktion teilte mit, die Einbindung ziviler Kliniken in die Übung ‚Medic Quadriga 2026‘ sei ein Schritt hin zur Militarisierung des Gesundheitswesens und gehe über den Verteidigungsauftrag der Bundeswehr hinaus.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Andreas Kutsche, warf der Landesregierung vor, nicht für ausreichende Transparenz gesorgt zu haben. ‚Mit der Übung wird das Einfliegen verwundeter Soldaten von der sogenannten -Ostflanke geprobt‘, sagte er.

Betriebsräte seien seiner Kenntnis nach nicht ordnungsgemäß informiert worden, was bei einer Einbindung in militärische Szenarien zwingend erforderlich wäre.

Die BSW-Fraktion fordert die vollständige Offenlegung aller Absprachen sowie die Sicherstellung, dass die reguläre Patientenversorgung nicht beeinträchtigt wird. Kutsche kündigte an, das Thema auf die Tagesordnung des Landtages zu setzen und die Landesregierung mit parlamentarischen Initiativen zur Aufklärung zu verpflichten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhausbett (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW-Fraktion, Brandenburger Landtag, Bundeswehr, NATO-Ostflanke, Landesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Potsdam, Brandenburg

Worum geht es in einem Satz?

Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag kritisiert die geplante Teilnahme von sechs Krankenhäusern an der Bundeswehr-Übung 'Medic Quadriga 2026' als Militarisierung des Gesundheitswesens und fordert Transparenz sowie den Schutz der Patientenversorgung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Geplante Beteiligung von sechs Krankenhäusern an Bundeswehr-Übung
  • Kritik der BSW-Fraktion an Militarisierung des Gesundheitswesens
  • Vorwurf an Landesregierung wegen mangelnder Transparenz
  • Proben für das Einfliegen verwundeter Soldaten von NATO-Ostflanke
  • Unzureichende Information der Betriebsräte über militärische Einbindung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag kritisiert Beteiligung an Bundeswehr-Übung
  • Warnung vor Militarisierung des Gesundheitswesens
  • Vorwurf an Landesregierung wegen mangelnder Transparenz
  • Übung beinhaltet Einfliegen verwundeter Soldaten von NATO-Ostflanke
  • Betriebsräte nicht ordnungsgemäß informiert
  • Forderung nach Offenlegung aller Absprachen
  • Sicherstellung, dass reguläre Patientenversorgung nicht beeinträchtigt wird
  • Thema soll im Landtag behandelt werden
  • Landesregierung soll zur Aufklärung verpflichtet werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kritik an der Militarisierung des Gesundheitswesens
  • Vorwurf mangelnder Transparenz seitens der Landesregierung
  • Unzureichende Information der Betriebsräte
  • Forderung nach Offenlegung aller Absprachen
  • Sicherstellung der regulären Patientenversorgung
  • Ankündigung parlamentarischer Initiativen zur Aufklärung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Kutsche, dem gesundheitspolitischen Sprecher der BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag, zitiert. Er äußert, dass die Einbindung ziviler Kliniken in die Übung 'Medic Quadriga 2026' einen Schritt hin zur Militarisierung des Gesundheitswesens darstellt und kritisiert die mangelnde Transparenz der Landesregierung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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