EU-Politiker bringen Europol für Epstein-Ermittlungen ins Gespräch

Europäische Untersuchung zu grenzüberschreitender Kriminalität

Straßburg () – Der Fall des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein soll nach dem Willen mehrerer Europaabgeordneter auch auf EU-Ebene untersucht werden.

„Europäische Institutionen wie Europol und die zuständigen EU-Geldwäschebehörden sollten vorhandene Erkenntnisse umgehend und systematisch auswerten und, wo erforderlich, eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten“, sagte die Vorsitzende des Ausschusses für und Verteidigung im Europäischen , Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). „Gerade grenzüberschreitende Netzwerke lassen sich nur gemeinsam wirksam aufklären.“

Auch der Vize-Vorsitzende der im EU-Parlament, Sergey Lagodinsky, hält eine europäische Aufarbeitung des Skandals für geboten. „Wo es belastbare Hinweise auf grenzüberschreitende Kriminalität, Geldwäsche oder politische Einflussnahme gibt, darf das kein rein nationales Thema bleiben“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Wenn transnationale Geldflüsse oder organisierte Strukturen im Raum stehen, ist eine koordinierte Auswertung durch Europol und die EU-Geldwäschebehörden richtig“ – ergänzend zu nationalen Ermittlungen und unter klarer parlamentarischer Kontrolle.

Strack-Zimmermann sagte, die bisherigen Epstein-Enthüllungen „werfen schwerwiegende Fragen auf, die nicht an kontinentalen und nationalen Grenzen haltmachen dürfen“. Sollten politische Entscheider, wirtschaftliche Akteure oder Finanzströme durch Kompromittierung und Erpressung beeinflusst worden sein, sei das „ein sicherheitspolitisches Problem auch für “. Sollten sich zudem Hinweise auf eine gezielte ausländische Einflussoperation bestätigen, „wäre das alarmierend“, fügte die FDP-Politikerin hinzu. „Wir wissen, dass autoritäre Regime gezielt Schwachstellen einzelner Akteure suchen, um Demokratien von innen heraus zu destabilisieren.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Europol (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jeffrey Epstein, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Sergey Lagodinsky

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Europol, Europäische Institutionen, EU-Geldwäschebehörden, Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Handelsblatt, Grüne im EU-Parlament, Sergey Lagodinsky, FDP

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Europol, Straßburg.

Worum geht es in einem Satz?

Mehrere Europaabgeordnete fordern eine EU-weite Untersuchung des Jeffrey Epstein-Falls, um grenzüberschreitende Kriminalität, Geldwäsche und mögliche politische Einflussnahme umfassend aufzuklären.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorwürfe gegen Jeffrey Epstein wegen sexueller Ausbeutung
  • Vorhandene grenzüberschreitende Netzwerke
  • Hinweise auf Geldwäsche und politische Einflussnahme
  • Bedarf nach internationaler Zusammenarbeit
  • Sicherheitspolitische Bedenken für Europa
  • Mögliche Einflussoperationen autoritärer Regime
  • Aufarbeitung des Skandals auf EU-Ebene gefordert

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Europaabgeordnete fordern EU-weite Untersuchung des Epstein-Falls
  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann betont die Notwendigkeit einer systematischen Auswertung durch Europol
  • Sergey Lagodinsky sieht grenzüberschreitende Kriminalität als Grund für europäische Aufarbeitung
  • Nationale Themen sollten nicht isoliert behandelt werden, wenn transnationale Strukturen vorliegen
  • Strack-Zimmermann warnt vor möglichen politischen und wirtschaftlichen Einflussnahmen
  • Hinweise auf ausländische Einflussoperationen würden Sicherheitsprobleme für Europa anzeigen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Untersuchung auf EU-Ebene
  • Auswertung vorhandener Erkenntnisse durch Europol
  • Zusammenarbeit mit internationalen Partnern
  • Europäische Aufarbeitung des Skandals
  • Koordinierte Auswertung durch EU-Geldwäschebehörden
  • Erhöhung der Sicherheit durch Aufklärung grenzüberschreitender Netzwerke
  • Diskussion über grenzüberschreitende Kriminalität und Geldwäsche
  • Politische Einflussnahme als sicherheitspolitisches Problem
  • Alarmierung bei Hinweisen auf ausländische Einflussoperationen
  • Gefahr der Destabilisierung von Demokratien durch autoritäre Regime

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) zitiert, in der sie betont, dass europäische Institutionen wie Europol umgehend Erkenntnisse auswerten und eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten sollten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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