Repräsentantenhaus stimmt für Veröffentlichung von Epstein-Akten
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US-Politik: Freigabe der Epstein-Akten diskutiert
Berlin () – Das US-Repräsentantenhaus hat sich am Dienstagabend für die Freigabe der Epstein-Akten ausgesprochen. Damit das Justizministerium zur Veröffentlichung der Ermittlungsakten verpflichtet wird, muss noch der Senat dem Gesetz zustimmen.
Das Repräsentantenhaus stimmte mit 427 Ja-Stimmen für die Verabschiedung des Gesetzes. Der republikanische Abgeordnete Clay Higgins aus Louisiana votierte als einziges Mitglied dagegen.
US-Präsident Donald Trump hatte am Montag in der monatelangen Debatte über die Veröffentlichung der Epstein-Akten eine Kehrtwende vollzogen. Er rief die Republikaner im Repräsentantenhaus in einem Post auf seinem Kurznachrichtendienst dazu auf, dafür zu stimmen, die Akten freizugeben. Bisher hatte er versucht, die Veröffentlichung der Akten zu verhindern. Trump erklärte, dass die Republikaner nichts zu verbergen hätten und es an der Zeit sei, sich von dem „Demokraten-Schwindel“ abzuwenden.
Vor der Abstimmung adressierten Betroffene in einem Statement den US-Präsidenten direkt. „Ich verstehe, dass sich Ihre Haltung zu den Epstein-Akten geändert hat, und ich bin dankbar, dass Sie sich bereit erklärt haben, diesen Gesetzentwurf zu unterzeichnen“, sagte Haley Robson. „Ich kann jedoch nicht umhin, skeptisch zu sein, was die Agenda ist.“
Jeffrey Epstein war 2019 angeklagt worden, einen Ring zur sexuellen Ausbeutung Minderjähriger unterhalten zu haben. Er war gut vernetzt und zählte Prominente und hochrangige Politiker zu seinen Bekannten und Freunden. Ebenfalls 2019 starb er in Untersuchungshaft – nach offiziellen Angaben durch Suizid.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der im Artikel genannten Personen sind:
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Kapitol, Washington D.C.
Worum geht es in einem Satz?
Das US-Repräsentantenhaus hat mit großer Mehrheit für die Freigabe der Epstein-Akten gestimmt, während noch die Zustimmung des Senats aussteht, nachdem Präsident Trump seine Haltung zur Veröffentlichung geändert hat.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Diskussion über Veröffentlichung der Epstein-Akten
US-Präsident Donald Trumps Änderung der Haltung
Aufruf Trumps an Republikaner zur Zustimmung
Votum im Repräsentantenhaus
Adressierung durch Betroffene
Jeffrey Epsteins Anklage wegen sexueller Ausbeutung
Epstein's Vernetzung mit prominenten und politischen Persönlichkeiten
Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Verpflichtung zur Veröffentlichung der Ermittlungsakten durch das Justizministerium
Zustimmung des Senats erforderlich
Änderung der Haltung von US-Präsident Donald Trump
Einfluss auf die republikanische Partei
Ausdruck von Dankbarkeit und Skepsis seitens der Betroffenen
Mögliche Auswirkungen auf das öffentliche Vertrauen in die Behörden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme einer Person zitiert. Haley Robson äußert gegenüber dem US-Präsidenten: "Ich verstehe, dass sich Ihre Haltung zu den Epstein-Akten geändert hat, und ich bin dankbar, dass Sie sich bereit erklärt haben, diesen Gesetzentwurf zu unterzeichnen. Ich kann jedoch nicht umhin, skeptisch zu sein, was die Agenda ist."