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Gesundheitspolitik: Rauchverbot im Auto abgelehnt
Berlin () – Die Bundesregierung lehnt das von den Ländern gewollte Rauchverbot im Auto ab, wenn Schwangere und Kinder dabei sind. Wie die „Rheinische Post“ (Donnerstagsausgabe) berichtet, bestehen aus Sicht von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verfassungsrechtliche Bedenken. Das geht aus einer Stellungnahme des Gesundheitsministeriums hervor, die vom Kabinett beschlossen wurde.
Darin heißt es: „Ein Rauchverzicht im Auto bei Anwesenheit von Minderjährigen wird begrüßt.“ Auch lege die Bundesregierung bei ihren Präventionsmaßnahmen zur Verringerung des Tabakkonsums und des Passivrauchens einen besonderen Fokus auf Kinder und Jugendliche. Aber bereits im Jahr 2022 habe man verfassungsrechtliche Zweifel angemeldet, als der Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesnichtraucherschutzgesetzes erstmalig eingebracht worden sei. „Diese Einschätzung vertritt die Bundesregierung auch weiterhin.“ Die Länder könnten allerdings prüfen, entsprechende Regelungen im Rahmen der bestehenden Landesnichtraucherschutzgesetze einzuführen.
Der Bundesrat hatte in seiner letzten Sitzung eine Änderung des Bundesnichtraucherschutzgesetzes beschlossen, die das Rauchen in geschlossenen Fahrzeugen ausdrücklich untersagt, wenn Schwangere und Kinder dabei sind. Im Falle eines Verstoßes sollte ein Bußgeld von 500 bis 3.000 Euro drohen.
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Die Bundesregierung lehnt das von den Ländern geforderte Rauchverbot im Auto ab, wenn Schwangere und Kinder dabei sind, aufgrund verfassungsrechtlicher Bedenken, während sie gleichzeitig ein Rauchverzicht in solchen Situationen begrüßt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Desire der Länder nach einem Rauchverbot im Auto
Schutz von Schwangeren und Kindern vor Passivrauch
Verfassungsrechtliche Bedenken der Bundesregierung
Gesundheitspolitische Prioritäten der Bundesregierung
Prüfung bestehender Landesnichtraucherschutzgesetze durch die Länder
Verabschiedung einer Regelung durch den Bundesrat zur Änderung des Bundesnichtraucherschutzgesetzes
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Bundesgesundheitsministeriums zitiert. Darin wird festgestellt, dass "ein Rauchverzicht im Auto bei Anwesenheit von Minderjährigen begrüßt" wird, jedoch verfassungsrechtliche Bedenken bestehen.