Warken ruft CDU zu mehr Anstrengung für Gleichberechtigung auf

Gleichstellung der Geschlechter in der Politik

() – Die Vorsitzende der -, Nina Warken, ruft ihre Partei dazu auf, Frauen gleichberechtigt in Gremien und bei zu berücksichtigen. „Die Repräsentanz von Frauen sollte gemeinsames Anliegen sein, das muss sich in stärker abbilden“, sagte die Bundesgesundheitsministerin im Vorfeld des Bundesparteitags der „Wochentaz“. Sie kündigte an, dass die Frauen-Union vor Listenaufstellungen gezielter auf die Landesvorsitzenden zugehen wolle, „mit dem Ziel, Frauen angemessen zu platzieren“.

Gleichzeitig rief sie aber auch ihre Parteifreundinnen auf, selbstbewusster für Führungspositionen zu kandidieren. „Wir sollten nie davon ausgehen, dass der Weg für uns wie selbstverständlich geebnet ist. Wir müssen schon in die Auseinandersetzung gehen und uns aufdrängen. Wir brauchen mehr Frauen in Führungsgremien, auch mit Blick auf den Koalitionsausschuss“, so Warken.

Die Zusammensetzung des aktuellen Koalitionsausschusses, in dem außer Bärbel Bas (SPD) keine weitere Frau vertreten ist, hält Warken für „unbestritten ein Problem“. „Aus meiner Sicht sollte zusätzlich eine Frau, etwa eine der stellvertretenden Vorsitzenden, teilnehmen. Aber mit dem Vorschlag sind wir noch nicht durchgedrungen“, sagte Warken.

Die CDU trifft sich am 20. und 21. Februar zum Bundesparteitag und wählt das gesamte Führungspersonal neu. Zum Präsidium gehören derzeit neben Parteichef Friedrich Merz und Generalsekretär Carsten Linnemann 14 weitere Mitglieder, im größeren Bundesvorstand kommen noch einmal 26 hinzu. Für Führungsgremien der Partei gilt seit Juli 2025 eine Frauenquote von 50 Prozent.

Möglichen Überlegungen, die Quote abzuschaffen, erteilte Warken eine Absage. „Allen muss klar sein, dass wir nach fünf Jahren noch nicht da sein werden, wo wir sein wollen. Deshalb sollten wir die Quote gegebenenfalls nachbessern, aber nicht abschaffen“, so Warken.

Die CDU hatte die schrittweise Einführung einer Frauenquote in Führungsgremien im Jahr 2022 beschlossen. Sie gilt befristet bis 2029.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Nina Warken, Bärbel Bas, Friedrich Merz, Carsten Linnemann

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Frauen-Union, Bundesgesundheitsministerium, Wochentaz, Koalitionsausschuss, SPD, CDU.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 20. und 21. Februar statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Bundesparteitag der CDU

Worum geht es in einem Satz?

Nina Warken, die Vorsitzende der Frauen-Union, fordert eine stärkere Berücksichtigung von Frauen in Gremien und bei Wahlen innerhalb der CDU und appelliert an Parteifreundinnen, selbstbewusster Führungspositionen zu kandidieren, während sie die bestehende Frauenquote von 50 Prozent in Führungsgremien unterstützt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aufruf von Nina Warken zur gleichberechtigten Berücksichtigung von Frauen
  • Notwendigkeit der Repräsentanz von Frauen in Gremien und Wahlen
  • Zielsetzung der Frauen-Union zur besseren Platzierung von Frauen
  • Forderung nach selbstbewussterer Kandidatur von Frauen für Führungspositionen
  • Mangelnde Frauenvertretung im aktuellen Koalitionsausschuss
  • Anstehender Bundesparteitag zur Wahl des Führungspersonals
  • Einführung einer Frauenquote von 50% in Führungsgremien bis Juli 2025
  • Beschluss der schrittweisen Frauenquote im Jahr 2022, befristet bis 2029

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Nina Warken fordert Gleichberechtigung von Frauen in Gremien und Wahlen
  • Frauen-Union plant gezielte Ansprache von Landesvorsitzenden vor Listenaufstellungen
  • Warken ermutigt Parteifreundinnen, selbstbewusster für Führungspositionen zu kandidieren
  • Aktuelle Zusammensetzung des Koalitionsausschusses wird als problematisch angesehen
  • Warken schlägt zusätzliche weibliche Teilnahme im Koalitionsausschuss vor
  • CDU-Bundesparteitag steht bevor, neues Führungspersonal wird gewählt
  • Für Führungsgremien gilt ab Juli 2025 eine Frauenquote von 50 Prozent
  • Warken lehnt Überlegungen zur Abschaffung der Quote ab
  • Frauenquote gilt seit 2022 befristet bis 2029

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Frauen sollen gleichberechtigt in Gremien und Wahlen berücksichtigt werden
  • Stärkere Repräsentanz von Frauen als gemeinsames Anliegen
  • Gezielte Ansprache der Landesvorsitzenden für Listenaufstellungen
  • Selbstbewusstes Kandidieren von Frauen für Führungspositionen gefordert
  • Mehr Frauen in Führungsgremien benötigt
  • Problematische Zusammensetzung des Koalitionsausschusses ohne Frauen
  • Vorschlag für Frauenvertreterin im Koalitionsausschuss abgelehnt
  • Neuwahl des Führungspersonals der CDU im Februar
  • Einführung einer Frauenquote von 50 Prozent in Führungsgremien ab Juli 2025
  • Frauenquote bis 2029 befristet
  • Ablehnung der Abschaffung der Frauenquote
  • Möglichkeit zur Nachbesserung der Quote in der Zukunft

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Nina Warken zitiert, in der sie ihre Partei dazu aufruft, Frauen gleichberechtigt in Gremien und bei Wahlen zu berücksichtigen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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