Söder vermutet Russland hinter Störungen am Flughafen München

Politik in Bayern: Drohnenbedrohung und Sicherheitsmaßnahmen

() – Hinter den Störungen des Flugbetriebs am Münchener Flughafen durch Drohnen könnte nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus (CSU) stecken. „Es ist eine Form auch von hybrider Kriegführung, uns nervös zu machen, in Angst zu versetzen. Deswegen sollten wir da weder Schwäche zeigen noch Angst haben“, sagte der CSU-Vorsitzende in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.

Söder plädierte dafür, jetzt schnell die rechtlichen und die tatsächlichen Rahmenbedingungen für das Abfangen und die Abwehr von Drohnen zu schaffen. Bayerns Ministerpräsident kritisierte, bislang sei zu wenig in diesem Bereich getan worden: „Leider ist es wie so oft in Deutschland: Erst wenn die Not groß ist, wird wirklich gehandelt“, so Söder weiter.

In plane man ein eigenes Drohnenzentrum für die . „Alles in der Kooperation mit dem Bund und auch in der Kooperation mit der Bundeswehr“, sagte er. Vor allem bei sehr großen Drohnen und bei Drohnen, die in großen Höhen fliegen, ist nach Ansicht des bayrischen Ministerpräsidenten der Einsatz des Militärs zur Drohnenbekämpfung sinnvoll.

Bedenken von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig von der SPD zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren wies er in diesem Zusammenhang zurück. Söder sprach von einem Ausnahmefall, der rechtlich gut begründbar sei. Eine Grundgesetzänderung braucht es seiner Ansicht nach dafür nicht.

In der ARD-Sendung erneuerte der CSU-Chef zudem seine Kritik an dem von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius vorgelegten Gesetzentwurf für einen freiwilligen Wehrdienst. Aus seiner Sicht sei nicht klar definiert, „wie viele Soldaten wir wann brauchen und was passiert, wenn wir nicht in der Lage sind, viele Freiwillige zu motivieren, zur Bundeswehr zu gehen.“ Er befürchte, dass der russische Präsident Putin schon früher die Nato herausfordern könnte, als bislang angenommen werde. Söder forderte deshalb ein konsequenteres Vorgehen. „Wenn die Freiwilligkeit nicht funktioniert, dann braucht es eben einfach die Wehrpflicht“, sagte er.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Markus Söder (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Markus Söder, Stefanie Hubig, Boris Pistorius, Putin

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CSU, ARD, Bundeswehr, SPD, Boris Pistorius, Nato, Russland, Stefanie Hubig

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

München

Worum geht es in einem Satz?

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vermutet hinter den Drohnenstörungen am Münchener Flughafen russische Hybridkriegführung und fordert schnellere rechtliche Maßnahmen zur Drohnenabwehr sowie eine Erwägung militärischen Einsatzes zur Bekämpfung großer Drohnen, während er die Notwendigkeit einer Wehrpflicht betont, falls der freiwillige Wehrdienst nicht funktioniert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Störungen des Flugbetriebs am Münchener Flughafen
  • Hinweise auf mögliche russische Verantwortung
  • Einordnung als hybride Kriegführung
  • Fokus auf nationale Sicherheitsbedenken
  • Dringlichkeit zur Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen
  • Mangelnde Vorbereitungen in der Vergangenheit
  • Pläne für ein Drohnenzentrum in Bayern
  • Diskussion über den Einsatz der Bundeswehr zur Drohnenbekämpfung
  • Kritik am Gesetzentwurf für freiwilligen Wehrdienst
  • Befürchtung einer möglichen Herausforderung durch Russland

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Söder vermutet Russland hinter den Drohnen-Störungen.
  • Er bezeichnet dies als hybride Kriegführung.
  • Forderung nach schnellen rechtlichen Maßnahmen gegen Drohnen.
  • Kritik an bisheriger Untätigkeit in Deutschland.
  • Planung eines eigenen Drohnenzentrums für die Polizei in Bayern.
  • Betont Kooperation mit Bund und Bundeswehr.
  • Für große Drohnen soll Militär zur Bekämpfung eingesetzt werden.
  • Rückweisung von Bedenken zur Bundeswehreinsetzung im Inneren.
  • Söder kritisiert den Gesetzentwurf für freiwilligen Wehrdienst.
  • Forderung nach Wiedereinführung der Wehrpflicht bei Problemen mit Freiwilligen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Möglichkeit eines hybriden Krieges
  • Erhöhung der Angst und Nervosität in der Bevölkerung
  • Notwendigkeit schneller rechtlicher Rahmenbedingungen für Drohnenabwehr
  • Planung eines eigenen Drohnenzentrums für die Polizei in Bayern
  • Zusammenarbeit mit Bund und Bundeswehr zur Drohnenbekämpfung
  • Kritische Einschätzung des Gesetzentwurfs für freiwilligen Wehrdienst
  • Forderung nach Wehrpflicht, falls Freiwilligkeit nicht funktioniert

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zitiert. Er äußert seine Ansicht, dass die Störungen des Flugbetriebs am Münchener Flughafen durch Drohnen möglicherweise von Russland ausgehen und fordert ein konsequenteres Vorgehen zur Drohnenbekämpfung sowie eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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