Politik und Sicherheit in Bayern
München () – Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat eine verbesserte Überwachung von Drohnen im Freistaat gefordert. Wie die Abgeordnete Martina Fehlner am Dienstag sagte, sei die Drohnenkontrolle in Bayern bisher ein „schwarzer Fleck“, da trotz Registrierungspflicht nicht bekannt sei, wie viele Drohnen registriert oder verkauft würden.
Laut einer Anfrage Fehlers werden etwa 90 Prozent der privaten Drohnen über das Internet – insbesondere aus dem Nicht-EU-Ausland – bezogen, wobei die meisten nicht registriert seien.
Im Jahr 2024 registrierten Bayerns Luftämter 240 Gesetzesverstöße durch privaten Drohneneinsatz – eine Steigerung um 112 Prozent gegenüber 2020. Bisher seien Bußgelder von maximal 700 Euro verhängt worden, was bei einem möglichen Rahmen von bis zu 50.000 Euro äußerst gering sei.
Die innenpolitische Sprecherin Christiane Feichtmeier forderte zudem mehr Drohnen für die Bayerische Polizei. Derzeit seien im Freistaat rund 130 Drohnen im Einsatz, was für einen Flächenstaat wie Bayern zu wenig sei.
Von der Arbeitsgruppe Drohnen im Katastrophenschutz im Innenministerium erhofft sich Feichtmeier schnell konkrete Ergebnisse für Großschadenereignisse.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anti-Drohnen-Gewehr (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Martina Fehlner, Christiane Feichtmeier
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Martina Fehlner, Bayerns Luftämter, Bayerische Polizei, Arbeitsgruppe Drohnen im Katastrophenschutz, Innenministerium.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München, Bayern
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert eine bessere Überwachung und Kontrolle von Drohnen, da die aktuelle Registrierung unzureichend ist und die Zahl der Gesetzesverstöße stark ansteigt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Mangelhafte Registrierung von Drohnen in Bayern
- Hoher Anteil nicht registrierter, über das Internet bezogener Drohnen
- Anstieg von Gesetzesverstößen durch private Drohnennutzung
- Unzureichende Bußgelder bei Regelverstößen
- Niedrige Anzahl an Drohnen im Einsatz bei der Polizei
- Notwendigkeit für verbesserte Überwachung und Kontrolle von Drohnen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert verbesserte Überwachung von Drohnen
- Abgeordnete Martina Fehlner bezeichnet Drohnenkontrolle als "schwarzen Fleck"
- Fehlende Daten über die Anzahl registrierter und verkaufter Drohnen
- Etwa 90 Prozent der privaten Drohnen stammen aus dem Nicht-EU-Ausland und sind meist nicht registriert
- 2024 registrierte Bayerns Luftämter 240 Gesetzesverstöße durch privaten Drohneneinsatz, +112% zu 2020
- Verhängte Bußgelder sind mit maximal 700 Euro gering im Vergleich zu möglichen 50.000 Euro
- Innenpolitische Sprecherin Christiane Feichtmeier fordert mehr Drohnen für die Bayerische Polizei
- Derzeit nur etwa 130 Drohnen im Einsatz in Bayern
- Arbeitsgruppe Drohnen im Katastrophenschutz erhofft sich schnelle Ergebnisse für Großschadenereignisse
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verbesserte Überwachung von Drohnen gefordert
- Unzureichende Kontrolle über registrierte und verkaufte Drohnen
- Hohe Anzahl unregistrierter Drohnen aus dem Nicht-EU-Ausland
- Steigende Gesetzesverstöße beim Drohneneinsatz
- Geringe Bußgelder trotz hoher gesetzlicher Möglichkeiten
- Bedarf an mehr Drohnen für die Bayerische Polizei
- Erwartungen an konkrete Ergebnisse im Katastrophenschutz
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Die Abgeordnete Martina Fehlner beschreibt die Drohnenkontrolle in Bayern als einen "schwarzen Fleck" und kritisiert die mangelnde Transparenz bei der Registrierung von Drohnen.
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