Apothekerpräsident will Verbot von Cannabis per Telemedizin

Apothekerpräsident will Verbot von Cannabis per Telemedizin

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Apothekerpräsident will Verbot von Cannabis per Telemedizin

Berlin () – Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Thomas Preis, hält die Legalisierung von Cannabis für einen Fehler.

„Wir lehnen Cannabis als Genussmittel aus medizinischen und pharmazeutischen Gründen ab“, sagte Preis der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). Cannabis sei als Genussmittel völlig ungeeignet – insbesondere für junge Menschen unter 25 Jahren. „Das ganze Ausmaß der Probleme der Cannabis-Teillegalisierung wird unsere Gesellschaft erst in ein paar Jahren treffen. Die Trivialisierung des Cannabis-Konsums durch die Teillegalisierung führt zu mehr Konsum und mehr medizinischen und sozialen Problemen.“

Zugleich sieht Preis mit Sorge den sprunghaften Anstieg der Verschreibungen von medizinischem Cannabis: „Gleichzeitig steigen die Verordnungen von medizinischem Cannabis. Die Zahlen dürften sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht haben. Ein erheblicher Anteil daran wird den höchst umstrittenen Verordnungsplattformen im Internet zugeschrieben. Dort wird telemedizinisch, oft nur nach Ausfüllen eines Fragebogens, das Rezept ausgestellt.“

Der Apothekerpräsident fordert ein Verbot: Mittlerweile drängten neben Apothekern auch Ärztekammern darauf, die telemedizinische Verordnung von Cannabis wieder abzuschaffen. „Das bloße Ausfüllen eines Fragebogens darf nicht die Möglichkeit eröffnen, in den Besitz von medizinischem Cannabis zu kommen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logo einer Apotheke (Archiv)

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