ABDA rügt erneut ausgelassene Honoraranpassung für Apotheken

ABDA rügt erneut ausgelassene Honoraranpassung für Apotheken

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Gesundheitspolitik: Apothekenhonorar in Berlin unter Druck

Berlin () – Nach der Vorstellung der neuen Apothekenreform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verurteilt der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Thomas Preis, die erneut verschobene Anpassung des Apothekenhonorars. „Das stößt bei uns auf absolutes Unverständnis“, sagte Preis der Neuen Osnabrücker Zeitung (Montagausgabe).

Im Koalitionsvertrag wurde eine einmalige Erhöhung des Fixhonorars auf 9,50 Euro als Sofortmaßnahme festgelegt. Dass diese nun zunächst auf das kommende Jahr vertagt und dann erneut geprüft werden solle, verschärfe die ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage vieler Apotheken, kritisierte Preis. „Wir werden ja auch nächstes Jahr mit Lohnsteigerungen aufgrund der Mindestlohnerhöhung rechnen“, so der Verbandschef.

Die Politik müsse deshalb dringend handeln, forderte Preis: „Für uns ist das Thema nicht weg. Eine Neuregelung über Verhandlungen mit den Krankenkassen würde viel zu lange dauern, bis sie Wirkung entfaltet. Es ist ganz wichtig, dass wir sofort eine einmalige Erhöhung bekommen.“ Zur Begründung verwies er darauf, dass Apotheken durch die Umsetzung von Rabattverträgen den Krankenkassen jedes Jahr mehr als fünf Milliarden Euro einsparten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logo einer Apotheke (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Nina Warken, Thomas Preis

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Neue Osnabrücker Zeitung, Krankenkassen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Osnabrück

Worum geht es in einem Satz?

Der Präsident der ABDA, Thomas Preis, kritisiert die erneute Verschiebung der Apothekenhonorar-Anpassung und fordert dringende Maßnahmen, um die wirtschaftliche Lage der Apotheken zu verbessern, da die im Koalitionsvertrag festgelegte Erhöhung auf 9,50 Euro nun auf das nächste Jahr vertagt wurde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorstellung der neuen Apothekenreform
  • Verschobene Anpassung des Apothekenhonorars
  • Festlegung einer einmaligen Erhöhung des Fixhonorars im Koalitionsvertrag
  • Anhaltende wirtschaftliche Probleme vieler Apotheken
  • Erwartete Lohnsteigerungen aufgrund der Mindestlohnerhöhung
  • Frustration über lange Verhandlungsdauer mit den Krankenkassen
  • Einsparungen der Krankenkassen durch Rabattverträge der Apotheken

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Präsident der ABDA, Thomas Preis, verurteilt verschobene Anpassung des Apothekenhonorars
  • Ausdruck von Unverständnis gegenüber der Politik
  • Kritik an der Vertagung der Fixhonarerhöhung auf 9,50 Euro
  • Hinweis auf angespannte wirtschaftliche Lage vieler Apotheken
  • Erwartung von Lohnsteigerungen durch Mindestlohnerhöhung
  • Forderung nach dringendem Handeln der Politik
  • Neuregelung über Verhandlungen mit Krankenkassen wird als zu langwierig angesehen
  • Betonung der Einsparungen durch Apotheken für Krankenkassen (über fünf Milliarden Euro jährlich)

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Unverständnis bei Apothekerverbänden
  • Verschärfung der wirtschaftlichen Lage vieler Apotheken
  • Erwartete Lohnsteigerungen durch Mindestlohnerhöhung
  • Dringender Handlungsbedarf der Politik
  • Langsame Wirkung von Verhandlungen mit Krankenkassen
  • Notwendigkeit einer sofortigen Honoraranpassung
  • Einsparungen durch Rabattverträge für Krankenkassen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Thomas Preis, der Präsident der ABDA, kritisiert die verschobene Anpassung des Apothekenhonorars und äußert sein absolutes Unverständnis darüber.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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