4.500 Apotheken in 15 Jahren mussten schließen

4.500 Apotheken in 15 Jahren mussten schließen

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4.500 Apotheken in 15 Jahren mussten schließen

Berlin () – Die Zahl der Apotheken ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Rund ein Fünftel aller Standorte ist seit 2008 von der Landkarte verschwunden.

Wie die „Bild“ berichtet, gab es bundesweit rund 4.500 Schließungen. Aktuell gibt es nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) noch 16.908 Apotheken. Zu den Gründen der Schließungen gehören steigende Kosten bei gleichbleibenden Honoraren.

Seit 2013 erhalten Apotheken für jedes auf Rezept ausgegebene Medikament 8,35 Euro. Im Koalitionsvertrag sind mindestens 9,50 Euro vorgesehen, in unterversorgten ländlichen Gebieten 11 Euro. „Das muss kurzfristig umgesetzt werden. Die Zeit drängt“, fordert ABDA-Präsident Thomas Preis.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logo einer Apotheke (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Thomas Preis

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Bild

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist seit 2008 um rund ein Fünftel gesunken, was etwa 4.500 Schließungen entspricht, hauptsächlich aufgrund steigender Kosten bei stagnierenden Honoraren, während die ABDA eine Erhöhung der Vergütung fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für die Schließungen von Apotheken ist ein finanzieller Druck, verursacht durch steigende Kosten und stagnierende Honorare für die Ausgabe von Rezeptmedikamenten. Obwohl im Koalitionsvertrag höhere Honorare vorgesehen sind, wurde dies bislang nicht umgesetzt.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt, dass die Anzahl der Apotheken in Deutschland kontinuierlich abnimmt, was zu einem kritischen Appell von ABDA-Präsident Thomas Preis führt, die Honorare für Apotheken schnell zu erhöhen. Die Politik wird aufgefordert, die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Erhöhungen der Vergütung zeitnah umzusetzen, insbesondere in ländlichen Gebieten.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: kontinuierlicher Rückgang der Apothekenzahl, Schließung von rund 4.500 Apotheken seit 2008, verbleibende 16.908 Apotheken, steigende Kosten bei gleichbleibenden Honoraren, finanzielle Notwendigkeit zur Erhöhung des Honorars auf mindestens 9,50 Euro und 11 Euro in ländlichen Gebieten, dringender Handlungsbedarf zur Umsetzung dieser Maßnahmen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von ABDA-Präsident Thomas Preis zitiert. Er fordert, dass die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Honoraranpassungen kurzfristig umgesetzt werden, da "die Zeit drängt".

Apothekensterben in Berlin

In Berlin ist die Schließungswelle von Apotheken in den letzten Jahren deutlich spürbar. Der Rückgang betrifft etwa ein Fünftel der Apotheken, die seit 2008 ihre Türen geschlossen haben. Die Ursachen für diese Entwicklung sind unter anderem steigende Betriebskosten bei stagnierenden Honoraren. Aktuell gibt es in Berlin noch eine Vielzahl von Apotheken, doch die Zukunft bleibt ungewiss. ABDA-Präsident Thomas Preis macht einen sofortigen Handlungsbedarf deutlich, um die Apothekenstruktur zu stabilisieren.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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