Infrastrukturministerin Kraushaar: EU stärkt Neubaustrecke Dresden–Prag
Veröffentlicht
News - Regional - Sachsen - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Infrastrukturprojekte in Sachsen und EU-Kooperation
Dresden () – Die sächsische Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (CDU) hat sich mit der EU-Koordinatorin für den Rhein-Donau-Korridor, Margarida Marques, getroffen, um über den Stand der geplanten Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Dresden und Prag zu beraten. Das teilte das sächsische Infrastrukturministerium am Montag mit.
Beide Politikerinnen sehen in dem Projekt einen strategischen Lückenschluss im europäischen Schienennetz und forderten den Bund zu zügigen Finanzierungsentscheidungen auf.
Die Vorplanung für den zentralen Erzgebirgstunnel liegt seit 2024 vor, ein deutsch-tschechischer Staatsvertrag ist unterschriftsreif. Das Projekt wurde bereits dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundestag zur Befassung vorgelegt.
Ein Baubeginn ist für das Jahr 2032 anvisiert. Damit die Strecke Chancen auf EU-Fördermittel in der Periode 2028 bis 2034 hat, muss die Bundesregierung laut dem Ministerium nun schnell die Finanzierung der weiteren Planungsschritte im Haushalt sichern.
Die Europäische Union hat die Planungen auf deutscher und tschechischer Seite bereits mit zweistelligen Millionenbeträgen unterstützt.
Die Neubaustrecke ist Teil des transeuropäischen Kernnetzkorridors Rhein-Donau und soll sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr beschleunigen und entlasten.
4,7/5(9 Bewertungen)
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Wenn es dir Spaß gemacht hat, könntest du vielleicht noch einen Kommentar abgeben. Danke. 👍
Importpreise im Januar gestiegen 28. Februar 2025 Importpreise im Januar gestiegen Wiesbaden () - Die Importpreise sind im Januar 2025 um 3,1 Prozent höher gewesen als im Januar 2024. Dies war der…
Neubaustrecke Mannheim-Frankfurt trotz Sondervermögens in Gefahr 17. Juli 2025 Berlin () - Die seit Jahrzehnten geplante Schienenneubaustrecke zwischen Mannheim und Frankfurt ist trotz des Sondervermögens "massiv gefährdet". Davor warnte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Tarek…
Minister bringt Staatsvertrag für Bürokratieabbau in Landtag ein 20. Januar 2026 Digitalisierung im Saarland: Staatsvertrag vorgestellt Saarbrücken () - Digitalminister Jürgen Barke hat einen Staatsvertrag zur Umsetzung des sogenannten Once-Only-Prinzips in den saarländischen Landtag eingebracht. Das…
Importpreise im Dezember deutlich niedriger 30. Januar 2026 Wirtschaftliche Entwicklung der Importpreise in Wiesbaden Wiesbaden () - Die Importpreise waren im Dezember 2025 um 2,3 Prozent niedriger als im Dezember 2024. Dies war…
Produktion auf niedrigstem Stand seit fast fünf Jahren 7. Februar 2025 Produktion auf niedrigstem Stand seit fast fünf Jahren Wiesbaden () - Die preisbereinigte Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im Dezember 2024 gegenüber November 2024 saison-…
Importpreise im April weniger stark zurückgegangen 31. Mai 2024 Wiesbaden () - Die Importpreise waren im April 2024 um 1,7 Prozent niedriger als im April 2023. Im März 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem…
Zahl der Verkehrstoten 2024 leicht gesunken 9. Juli 2025 Berlin () - Im Jahr 2024 sind in Deutschland 2.770 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen gestorben. Das waren 69 Getötete weniger als im Jahr 2023 (2.839) und…
Tschechische Regierung: Russland nutzt Diplomaten für EU-Sabotage 31. Januar 2025 Tschechische Regierung: Russland nutzt Diplomaten für EU-Sabotage Prag () - Tschechien hat davor gewarnt, dass der russische Geheimdienst für Sabotageakte in Europa auf russische Diplomaten…
RAF-Experte hofft auf Aussagebereitschaft von Klette 24. März 2024 Hamburg () - Der Hamburger Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar hält es für denkbar, dass nach der Festnahme des ehemaligen RAF-Mitglieds Daniela Klette viele ungeklärte Mordfälle aufgeklärt…
Inflationsrate im März von 2,2 Prozent bestätigt 12. April 2024 Wiesbaden () - Das Statistische Bundesamt hat am Freitag die Inflationsrate für den März von 2,2 Prozent bestätigt. Im Februar 2024 hatte die Inflationsrate bei…
Sachsen finanziert Deutschlandticket für 2026 mit 40 Millionen Euro 16. Dezember 2025 Sachsen sichert Finanzierung für ÖPNV-Tickets Dresden () - Die sächsische Staatsregierung hat die Finanzierung des Deutschlandtickets für das kommende Jahr gesichert. Wie das Infrastrukturministerium am…
Importpreise im März weiter zurückgegangen 30. April 2024 Wiesbaden () - Die Importpreise waren im März 2024 um 3,6 Prozent niedriger als im März 2023. Im Februar 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem…
Sachsen begrüßt Fortschritte bei Fahrschulreform 12. Februar 2026 Verkehrspolitik in Sachsen: Fahrschulausbildung Reformen Dresden () - Die sächsische Landesregierung hat die vom Bund vorgestellten konkreteren Pläne für eine Reform der Fahrschulausbildung positiv aufgenommen.…
Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen weiter gesunken 18. Februar 2025 Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen weiter gesunken Wiesbaden () - Im Jahr 2024 wurde in Deutschland der Bau von 215.900 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische…
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, EU, sächsisches Infrastrukturministerium, Bundesverkehrsministerium, Bundestag, Europäische Union
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am Montag statt, das genaue Datum wurde jedoch nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Dresden, Prag
Worum geht es in einem Satz?
Die sächsische Infrastrukturministerin Regina Kraushaar und die EU-Koordinatorin Margarida Marques haben sich getroffen, um die Fortschritte der geplanten Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Dresden und Prag zu besprechen und rasche Finanzierungsentscheidungen von Bund zu verlangen, damit das Projekt bis zum anvisierten Baubeginn 2032 vorankommt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Treffen zwischen Regina Kraushaar und Margarida Marques
Beratung über Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden-Prag
Bedeutung als strategischer Lückenschluss im europäischen Schienennetz
Vorplanung für den Erzgebirgstunnel seit 2024 vorhanden
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Regina Kraushaar und Margarida Marques sehen in dem Projekt einen strategischen Lückenschluss im europäischen Schienennetz und fordern den Bund zu zügigen Finanzierungsentscheidungen auf.