EVP-Chef wirbt für Kompromiss im Streit um Verbrenner

EU-Politik: Zukunft des Verbrennungsmotors

Brüssel () – EVP-Chef Manfred Weber hat die demokratischen Parteien im Europäischen Parlament dazu aufgerufen, einen Kompromiss zur Zukunft des Verbrennungsmotors zu finden. „Ich setze mich dafür ein, dass wir die Klimaziele erreichen. Ich möchte aber auch, dass das Auto ein Kultobjekt bleibt – und nicht zum ideologischen Kampfthema wird“, sagte der Partei- und Fraktionsvorsitzende der europäischen Christdemokraten den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

„Der neue Entwurf der Kommission ist ein wichtiger Schritt für einen Ausgleich. Es kann gelingen, in der Mitte der demokratischen Parteien einen Konsens zu finden.“

Die EU-Kommission hatte ihren ursprünglichen Vorschlag abgeschwächt und will jetzt für Neuwagen-Flotten ab 2035 eine CO2-Reduktion um 90 statt um 100 Prozent vorschreiben. Die Nachfrage, ob die EVP das Verbrenner-Aus notfalls mit rechten und rechtsextremen Parteien kippen werde, beantwortete Weber ausweichend. „Meine Einladung geht an die Mitte. Danke an die Sozialdemokraten, dass die ersten Signale sehr positiv sind“, sagte der CSU-Politiker. „Wir müssen den Populisten dieses Thema wegnehmen, damit sie mit dem Verbrenner-Aus nicht Wahlkampf machen können bei den Landtagswahlen im kommenden Jahr.“

Den Vorwurf, er habe durch gemeinsame Abstimmungen mit Parteien am rechten Rand die Brandmauer bereits ins Wanken gebracht, wies Weber zurück. „Die Brandmauer steht. Wir wissen, wer unsere Feinde sind“, sagte er. „Die AfD ist eine antieuropäische Partei, sie ist Lautsprecher von Putin.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EVP, Europäische Parlament, Funke-Mediengruppe, EU-Kommission, CSU, Sozialdemokraten, AfD

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Brüssel

Worum geht es in einem Satz?

EVP-Chef Manfred Weber fordert die demokratischen Parteien im Europäischen Parlament auf, einen Kompromiss zur Zukunft des Verbrennungsmotors zu finden, um Klimaziele zu erreichen, ohne dass das Thema ideologisch wird, während er betont, dass eine Zusammenarbeit in der politischen Mitte entscheidend ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aufruf zur Einigung über den Verbrennungsmotor
  • Ziel: Erreichung der Klimaziele
  • Bedeutung des Autos als Kultobjekt
  • Anpassung des Vorschlags der EU-Kommission
  • CO2-Reduktion von 90% statt 100% ab 2035
  • Notwendigkeit, Populismus zu verhindern
  • Diskussion über mögliche Zusammenarbeit mit rechten Parteien
  • Abwehr von Vorwürfen zur Gefährdung der politischen Brandmauer

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Manfred Weber ruft demokratische Parteien im Europäischen Parlament zur Kompromissfindung zur Zukunft des Verbrennungsmotors auf
  • Weber möchte Klimaziele erreichen und das Auto als Kultobjekt bewahren
  • Neuer Entwurf der EU-Kommission sieht CO2-Reduktion von 90% für Neuwagen-Flotten ab 2035 vor
  • Weber äußert sich ausweichend zur möglichen Unterstützung von rechten Parteien
  • Dank an Sozialdemokraten für positive Signale
  • Ziel, Populisten das Thema Verbrenner-Aus zu entziehen
  • Weber weist Vorwurf einer Zusammenarbeit mit rechten Parteien zurück
  • Betont, dass die Brandmauer zu rechten Parteien steht und erkennt Feinde wie die AfD an

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufruf zur Einigung unter demokratischen Parteien
  • Einhaltung der Klimaziele
  • Wunsch, das Auto als Kultobjekt zu bewahren
  • Bedeutung eines Kompromisses für die Zukunft des Verbrennungsmotors
  • Abschwächung des ursprünglichen Vorschlags der EU-Kommission hinsichtlich der CO2-Reduktion
  • Vorbereitung auf bevorstehende Landtagswahlen
  • Verhinderung der Nutzung des Themas Verbrenner-Aus durch Populisten
  • Betonung der Notwendigkeit einer stabilen Brandmauer gegen rechtsextreme Parteien

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Manfred Weber, dem EVP-Chef, zitiert. Er betont die Notwendigkeit eines Kompromisses zur Zukunft des Verbrennungsmotors und warnt davor, das Thema zu einem ideologischen Kampf zu machen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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