SPD fordert Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte in Schleswig-Holstein

Bildungspolitik in Schleswig-Holstein im Fokus

Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion in hat die Landesregierung aufgefordert, die Arbeitsbelastung von Lehrkräften ernster zu nehmen und eine systematische Arbeitszeiterfassung einzuführen. Das teilte der bildungspolitische Sprecher Martin Habersaat mit und verwies auf entsprechende Anträge seiner Fraktion, die von der schwarz- vor einem halben Jahr abgelehnt worden seien.‘

Habersaat kritisierte die Haltung der Landesregierung, nach der eine Arbeitszeiterfassung den Lehrerberuf unattraktiver machen würde.

Solche Aussagen würden von den Beschäftigten als ‚blanker Hohn‘ empfunden, besonders vor dem Hintergrund einer Studie aus , die zeige, dass Lehrkräfte strukturell mehr arbeiteten als vorgesehen und ein Viertel von ihnen innerhalb der Schulzeit die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden überschreite.‘

Auch für Schleswig-Holstein sieht die SPD dringenden Handlungsbedarf und verweist auf interne Berichte der Landesregierung. Demnach attestierte die Statuserhebung ‚Arbeitsfähigkeit und ‘ den Lehrkräften im Land Überlastung, während der Personalstrukturbericht zeige, dass nur 16,53 Prozent der Lehrkräfte bis zum Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze im Dienst verblieben.

4,3/5 (15 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Klassenraum in einer Schule (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD-Landtagsfraktion, Schleswig-Holstein, schwarz-grüne Koalition, Martin Habersaat, Landesregierung, Hamburg

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Schleswig-Holstein

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein fordert eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Arbeitsbelastung von Lehrkräften und eine systematische Arbeitszeiterfassung, nachdem die schwarz-grüne Koalition entsprechende Anträge abgelehnt hat, obwohl Studien Überlastung und längere Arbeitszeiten der Lehrkräfte belegen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Erhöhung der Arbeitsbelastung von Lehrkräften
  • Ablehnung von Anträgen zur Arbeitszeiterfassung durch die schwarz-grüne Koalition
  • Kritische Aussagen der Landesregierung zur Attraktivität des Lehrerberufs
  • Ergebnisse einer Studie aus Hamburg zu Überstunden von Lehrkräften
  • Interne Berichte der Landesregierung zu Überlastung von Lehrkräften
  • Geringer Prozentsatz der Lehrkräfte bis zur gesetzlichen Altersgrenze im Dienst

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD-Landtagsfraktion fordert ernsthafte Berücksichtigung der Arbeitsbelastung von Lehrkräften
  • Einführung einer systematischen Arbeitszeiterfassung gefordert
  • Anträge der SPD-Fraktion vor einem halben Jahr von der schwarz-grünen Koalition abgelehnt
  • Kritik an der Haltung der Landesregierung, dass Arbeitszeiterfassung den Lehrerberuf unattraktiver mache
  • Beschäftigte empfinden solche Aussagen als 'blanden Hohn'
  • Studie aus Hamburg zeigt, dass Lehrkräfte strukturell mehr arbeiten als vorgesehen
  • Ein Viertel der Lehrkräfte überschreitet die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden
  • Interne Berichte der Landesregierung bescheinigen Lehrkräften Überlastung
  • Nur 16,53 Prozent der Lehrkräfte bleiben bis zur gesetzlichen Altersgrenze im Dienst

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhöhte Arbeitsbelastung von Lehrkräften
  • Lehrkräfte empfinden Aussagen der Landesregierung als verletzend
  • Mehrarbeit der Lehrkräfte wird nicht angemessen adressiert
  • Viele Lehrkräfte überschreiten wöchentliche Höchstarbeitszeit
  • Überlastung wird durch interne Berichte bestätigt
  • Niedrige Quote an Lehrkräften, die bis zur Altersgrenze im Dienst bleiben

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert, nämlich die Kritik von Martin Habersaat, der die Haltung der Landesregierung als 'blanken Hohn' empfinden lässt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert