FDP und SPD fordern landesweite Lernstandserhebungen nach Hamburger Vorbild

Bildungspolitik in Schleswig-Holstein im Fokus

() – Die Fraktionen von FDP und SPD im schleswig-holsteinischen Landtag fordern die Einführung eines flächendeckenden Systems für Lernstandserhebungen nach Hamburger Vorbild. In einem gemeinsamen Antrag für die kommende Landtagssitzung sprechen sie sich dafür aus, das KERMIT-Modell aus zum landesweiten Standard zu machen.

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Anne Riecke, teilte mit, dass standardisierte Lernstandserhebungen in zwar teilweise etabliert seien, aber einem ‚Flickenteppich‘ glichen.

Die Landesregierung habe es versäumt, ein verlässliches, flächendeckendes Verfahren zu etablieren. Hamburg zeige mit KERMIT seit Jahren erfolgreich, wie systematische Erfassung von Lernrückständen und individuelle Förderung möglich seien.

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Martin Habersaat, erklärte, Lernstandserhebungen seien ein wichtiges zur Erfassung des individuellen Lernfortschritts.

In den letzten Jahren sei Schleswig-Holstein in Bildungsrankings ‚kontinuierlich abgestürzt‘. Es dürfe nicht sein, dass aufgrund politischer Versäumnisse in ihren Bildungschancen eingeschränkt würden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

FDP, SPD, Landesregierung, KERMIT, Hamburg, Schleswig-Holstein

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Kiel, Hamburg.

Worum geht es in einem Satz?

FDP und SPD im schleswig-holsteinischen Landtag fordern die flächendeckende Einführung von standardisierten Lernstandserhebungen nach dem Hamburger KERMIT-Modell, um individuelle Förderung und eine verbesserte Bildungsqualität zu gewährleisten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach flächendeckenden Lernstandserhebungen
  • Vorbildfunktion des Hamburger KERMIT-Modells
  • Aktuelle Situation in Schleswig-Holstein als "Flickenteppich"
  • Fehlende flächendeckende Verfahren durch die Landesregierung
  • Erfassung von Lernrückständen und individuelle Förderung notwendig
  • Abnehmende Leistungen in Bildungsrankings
  • Politische Versäumnisse beeinträchtigen Bildungschancen von Kindern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • FDP und SPD im schleswig-holsteinischen Landtag fordern flächendeckendes System für Lernstandserhebungen
  • Antrag für Einführung des KERMIT-Modells aus Hamburg
  • FDP-Fraktionssprecherin Anne Riecke kritisiert unzureichende Standardisierung in Schleswig-Holstein
  • Landesregierung wurde versäumt, ein verlässliches Verfahren zu etablieren
  • SPD-Fraktionssprecher Martin Habersaat betont Bedeutung der Lernstandserhebungen für individuellen Lernfortschritt
  • Rückgang von Schleswig-Holstein in Bildungsrankings wird angesprochen
  • Warnung vor Verletzung der Bildungschancen für Kinder durch politische Versäumnisse

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach flächendeckendem System für Lernstandserhebungen
  • Einführung des KERMIT-Modells als landesweiten Standard
  • Abbau des 'Flickenteppichs' bei Lernstandserhebungen
  • Verbesserung der systematischen Erfassung von Lernrückständen
  • Erhöhung der individuellen Förderung von Schülern
  • Wichtiges Instrument zur Erfassung des individuellen Lernfortschritts
  • Abstieg Schleswig-Holsteins in Bildungsrankings
  • Einschränkung der Bildungschancen für Kinder aufgrund politischer Versäumnisse

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Anne Riecke, die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, kritisiert, dass die bestehenden Lernstandserhebungen in Schleswig-Holstein einem "Flickenteppich" gleichen und fordert ein flächendeckendes System.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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