Gewalt an Schulen in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein hat die hohe Zahl von Gewaltvorfällen an Schulen und die unzureichende Schulsozialarbeit kritisiert. Im vergangenen Schuljahr seien 780 Gewalttaten erfasst worden, der zweithöchste Wert seit Beginn der Erhebung, sagte der bildungspolitische Sprecher Martin Habersaat.
Die Dunkelziffer liege deutlich höher, da nur Vorfälle mit disziplinarischen Maßnahmen dokumentiert würden.
Habersaat verwies darauf, dass psychische Belastungen ein wichtiger Tathintergrund seien. Schüler- und Elternvertretungen mahnten daher, sich dringend um das Klima an den Schulen zu kümmern.
Der Landesarbeitskreis Schulsozialarbeit fordere verbindliche Personalschlüssel. Ein Qualitätsrahmen für diese Arbeit werde seit Jahren zwischen Landesregierung und Kommunen verhandelt, bisher aber ohne Ergebnis.
Eine Studie habe zudem ergeben, dass knapp 41 Prozent der Schulsozialarbeiter in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr über einen Stellenwechsel nachgedacht hätten.
Das Wohlbefinden der Schüler sei eine Grundvoraussetzung, um die schlechten Ergebnisse des Landes in Bildungsstudien zu verbessern, so Habersaat. Die Landesregierung dürfe nicht auf eine Besserung der Zahlen im nächsten Bericht hoffen, sondern müsse aktiv darauf hinarbeiten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klassenraum in einer Schule (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Martin Habersaat
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Landesarbeitskreis Schulsozialarbeit, Landesregierung, Kommunen, Schülervertretungen, Elternvertretungen
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Kiel, Schleswig-Holstein.
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein kritisiert die hohe Zahl von Gewaltvorfällen an Schulen und fordert verbesserte Schulsozialarbeit sowie verbindliche Personalschlüssel, um das Schulklima zu verbessern und das Wohlbefinden der Schüler zu fördern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hohe Zahl von Gewaltvorfällen an Schulen
- 780 erfasste Gewalttaten im vergangenen Schuljahr
- Zweithöchster Wert seit Beginn der Erhebung
- Dunkelziffer deutlich höher
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- Forderung nach verbindlichen Personalschlüsseln für Schulsozialarbeit
- Langsame Verhandlungen über Qualitätsrahmen zwischen Landesregierung und Kommunen
- Unzufriedenheit und potenzielle Abwanderung von Schulsozialarbeitern
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Landtagsfraktion kritisiert hohe Gewaltvorfälle an Schulen
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- Wohlbefinden der Schüler wichtig für bessere Bildungsergebnisse
- Landesregierung soll aktiv auf Verbesserung hinarbeiten
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Überlegungen zu Stellenwechsel bei Schulsozialarbeitern
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- Schlechte Ergebnisse in Bildungsstudien
- Notwendigkeit aktives Handeln der Landesregierung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Martin Habersaat, der bildungspolitische Sprecher, äußert sich zur hohen Zahl von Gewaltvorfällen an Schulen und betont die Notwendigkeit, das Klima an den Schulen zu verbessern.
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