SPD verteidigt Pläne für Bestrafung verbaler sexueller Belästigung

SPD verteidigt Pläne für Bestrafung verbaler sexueller Belästigung

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SPD verteidigt Pläne für Bestrafung verbaler sexueller Belästigung

() – Die SPD hat die Forderung nach neuen Strafen für verbale sexuelle Belästigung verteidigt und Bedenken zurückgewiesen. „Was die Abgrenzbarkeit zu `normalen` Komplimenten angeht: Das halte ich für eine Scheindebatte, die ein existierendes Problem lächerlich machen will“, sagte Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese dem „Redaktionsnetzwerk “ (Donnerstagausgabe).

Er vertraue auf die , dass sie das gut gegeneinander abwägen könne, wie Richter es tagtäglich bei Fällen von Beleidigungen beispielsweise täten, so Wiese. „Beim sogenannten Catcalling, das fälschlicherweise einen niedlich klingenden Namen hat, geht es nicht um harmloses Hinterherpfeifen, sondern um gravierende verbale sexuelle Belästigung.“

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte zuvor einen neuen Straftatbestand für verbale sexuelle Belästigung – sogenanntes „Catcalling“ – vorgeschlagen. Der Koalitionspartner zeigt sich allerdings skeptisch, ob es der richtige Weg ist, dies explizit unter Strafe zu stellen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dirk Wiese (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Justiz, Bundesjustizministerium

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD hat die Forderung nach neuen Strafen für verbale sexuelle Belästigung verteidigt und hält Bedenken für eine Scheindebatte, während der Koalitionspartner skeptisch gegenüber einem spezifischen Straftatbestand ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Diskussion über neue Strafen für verbale sexuelle Belästigung (Catcalling) war der Vorschlag von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), einen neuen Straftatbestand einzuführen. Dies führte zu einer Debatte über die Notwendigkeit und die Abgrenzung von harmlosen Komplimenten und gravierender Belästigung. Dirk Wiese verteidigte die Forderung und wies Bedenken als beschönigend zurück.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die SPD hat die Einführung neuer Strafen für verbale sexuelle Belästigung verteidigt und Bedenken als Ablenkung von einem ernsthaften Problem zurückgewiesen. Während Dirk Wiese von einer Scheindebatte spricht, zeigt sich der Koalitionspartner skeptisch gegenüber einem speziellen Straftatbestand für "Catcalling".

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: neue Strafen für verbale sexuelle Belästigung, Abgrenzbarkeit zu normalen Komplimenten diskutiert, Vertrauen in die Justiz, Diskussion über Catcalling als gravierende verbale sexuelle Belästigung, Vorschlag eines neuen Straftatbestands, Skepsis des Koalitionspartners hinsichtlich der Strafverfolgung.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Dirk Wiese, dem Parlamentsgeschäftsführer der SPD, zitiert. Er verteidigt die Forderung nach neuen Strafen für verbale sexuelle Belästigung und bezeichnet die Bedenken zur Abgrenzung von „normalen“ Komplimenten als „Scheindebatte“, die das bestehende Problem verharmlosen wolle. Wiese glaubt, dass die Justiz in der Lage ist, zwischen den verschiedenen Arten von Beleidigungen abzuwägen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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