Union macht Vorschläge für Gesetz gegen Vetternwirtschaft

Politik in Berlin: Gesetz gegen Vetternwirtschaft

() – Aus der kommen konkrete Vorschläge für ein Gesetz gegen Vetternwirtschaft in Abgeordnetenbüros.

„Verwandte eines Bundestagsabgeordneten sollten nicht mehr in anderen MdB-Büros beschäftigt und aus der Mitarbeiterpauschale bezahlt werden“, sagte Hendrik Hoppenstedt (CDU), Parlamentarischer Geschäftsführer der Union im , dem Nachrichtenmagazin POLITICO (Dienstag). „Wir werden auch klarstellen, dass Abgeordnete niemanden anstellen dürfen, mit dem sie in einem leben, eine Beziehung führen und füreinander einstehen.“

Hoppenstedt sagte, er halte eine Lösung nach dem Vorbild der Regelung im bayerischen Landtag für nachahmenswert: „Wir sollten Überkreuz-Beschäftigungen im Gesetz ausdrücklich ausschließen.“ Der CDU-Politiker sagte, das Kind dürfe nicht mit dem Bade ausgeschüttet werden: „Die Union will maßvolle Änderungen im Abgeordnetengesetz. Darüber beraten wir jetzt mit der SPD. Diese nicht vorstellbare Vetternwirtschaft der AfD verlangt eine konsequente Antwort.“

Klar sei aber auch, dass mit einer Verschärfung im Abgeordnetengesetz Missbrauch des Systems nicht völlig ausgeschlossen werden könne: „Am Ende ist entscheidend, ob ein Mitglied des Bundestages den notwendigen Anstand hat.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hendrik Hoppenstedt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Union, Bundestagsabgeordneten, Hendrik Hoppenstedt, CDU, POLITICO, bayerischer Landtag, SPD, AfD

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Union schlägt ein Gesetz gegen Vetternwirtschaft in Abgeordnetenbüros vor, das unter anderem die Beschäftigung von Verwandten in MdB-Büros einschränken soll, um Einflussnahmen und Missbrauch zu verhindern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorschläge der Union gegen Vetternwirtschaft
  • Forderung nach Beschäftigungsverbot für Verwandte von Abgeordneten
  • Abgeordnete dürfen niemanden einstellen, mit dem sie zusammenleben oder enge Beziehungen haben
  • Orientierung an Regelung im bayerischen Landtag
  • Diskussion über maßvolle Änderungen im Abgeordnetengesetz
  • Bezugnahme auf Missbrauchsfälle, insbesondere von AfD-Mitgliedern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Union schlägt Gesetz gegen Vetternwirtschaft in Abgeordnetenbüros vor
  • Hendrik Hoppenstedt fordert Verbot der Beschäftigung von Verwandten in MdB-Büros
  • Klärung, dass Abgeordnete niemanden anstellen dürfen, mit dem sie im Haushalt leben oder in Beziehung stehen
  • Anlehnung an bayerische Landtagsregelung
  • Forderung nach maßvollen Änderungen im Abgeordnetengesetz
  • Gespräch mit SPD über Veränderungen angekündigt
  • Hinweis auf Bedarf von Anstand bei Abgeordneten trotz Gesetzesverschärfungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vorschläge für Gesetz gegen Vetternwirtschaft
  • Verwandte von Abgeordneten dürfen nicht in anderen Büros beschäftigt werden
  • Überkreuz-Beschäftigungen sollen ausgeschlossen werden
  • Maßvolle Änderungen im Abgeordnetengesetz werden beraten
  • Missbrauch des Systems kann nicht völlig ausgeschlossen werden
  • Anstand des Mitglieds des Bundestages entscheidend

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Hendrik Hoppenstedt (CDU) zitiert, in der er konkrete Vorschläge für ein Gesetz gegen Vetternwirtschaft in Abgeordnetenbüros macht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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