Van Aken fordert Prüfung von Vetternwirtschaft in AfD-Fraktion

Politik in Berlin: Vorwurf der Vetternwirtschaft

() – Linken-Chef Jan van Aken, fordert die Bundestagsverwaltung auf, mögliche Vetternwirtschaft in der AfD-Bundestagsfraktion umfassend zu prüfen. Hintergrund sind Berichte über familiäre Verflechtungen in der AfD-Landtagsfraktion in . Dabei sollen über Kreuz in Fraktionen und Abgeordnetenbüros angestellt und aus öffentlichen Mitteln finanziert worden sein.

„Wenn korrupte AfD-Funktionäre im ganzen Land ihre Familienmitglieder mit Parteijobs versorgen, dann ist das schlimmste Clankriminalität“, sagte Van Aken der „Bild“. „Wenn das in so vielen Landesverbänden der Fall ist, dann steckt da System dahinter – und dieses System muss aufgedeckt werden, auch auf Bundesebene.“

Der Linken-Parteichef forderte, die Bundestagsverwaltung solle die Arbeitsverträge der AfD-Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter auf familiäre Beziehungen überprüfen. „Wenn Verwandte angestellt wurden, müssen diese entlassen werden. Die AfD-Fraktion muss die veruntreuten Gelder der Mitarbeiter-Pauschale sofort an den Staat zurückzahlen“, sagte van Aken. Sogenannte Überkreuzverträge, die dem Verschleiern von Interessenkonflikten dienten, sollten im und in den Landtagen generell verboten werden, so der Linken-Politiker weiter.

Zudem solle die Bundestagsverwaltung nach den Worten von van Aken auch externe Aufträge der AfD-Fraktion prüfen. Es müsse untersucht werden, ob darunter ebenfalls Angehörige seien, „die sich das Ganze fürstlich haben vergüten lassen“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jan van Aken (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linke, AfD, Bundestagsverwaltung, Sachsen-Anhalt, Bild

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Berlin, Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

Linken-Chef Jan van Aken fordert eine umfassende Prüfung möglicher Vetternwirtschaft in der AfD-Bundestagsfraktion aufgrund von Berichten über familiäre Verflechtungen, die als "schlimmste Clankriminalität" bezeichnet werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Berichte über familiäre Verflechtungen in der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt
  • Angeheuerte Angehörige in Fraktionen und Abgeordnetenbüros
  • Finanzierung aus öffentlichen Mitteln
  • Vorwurf der Vetternwirtschaft und Clankriminalität
  • Forderung nach Prüfung der Arbeitsverträge durch die Bundestagsverwaltung
  • Wunsch nach Entlassung der angestellten Verwandten
  • Diskussion über Überkreuzverträge und Interessenkonflikte
  • Überprüfung externer Aufträge der AfD-Fraktion

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass:

- Jan van Aken fordert umfassende Prüfung auf Vetternwirtschaft in der AfD-Bundestagsfraktion
- Hintergrund sind Berichte über familiäre Verflechtungen in der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt
- Angehörige sollen über Kreuz in Fraktionen und Büros angestellt worden sein
- van Aken bezeichnet die Vorgänge als "Clankriminalität"
- Er fordert Überprüfung der Arbeitsverträge der AfD-Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter
- Angestellte Verwandte sollen entlassen werden
- Rückzahlung veruntreuter Gelder an den Staat gefordert
- Überkreuzverträge sollen generell verboten werden
- Auch externe Aufträge der AfD-Fraktion sollen geprüft werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Prüfung möglicher Vetternwirtschaft in der AfD-Bundestagsfraktion
  • Überprüfung der Arbeitsverträge der AfD-Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter auf familiäre Beziehungen
  • Entlassung von Verwandten, die angestellt wurden
  • Rückzahlung veruntreuter Gelder an den Staat
  • Verbot von Überkreuzverträgen im Bundestag und in den Landtagen
  • Prüfung externer Aufträge der AfD-Fraktion auf familiäre Verflechtungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jan van Aken zitiert. Er fordert die Bundestagsverwaltung auf, mögliche Vetternwirtschaft in der AfD-Bundestagsfraktion umfassend zu prüfen und beschreibt diese als "schlimmste Clankriminalität".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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