CDU-Generalsekretär korrigiert Aussagen zur Aktivrente

CDU-Generalsekretär korrigiert Aussagen zur Aktivrente

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CDU-Generalsekretär korrigiert Aussagen zur Aktivrente

Berlin () – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat Interviewaussagen des Parlamentarischen Geschäftsführers der Unionsfraktion, Hendrik Hoppenstedt, zu der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Aktivrente zurückgewiesen. „Bei der Aktivrente muss man nicht auf gesetzliche Rente verzichten“, sagte er der „Welt“ und dem Portal „Business Insider“. Im Gegenteil: „Der Bezug der gesetzlichen Rente ist Voraussetzung für die Aktivrente.“

Jeder, der in Rentenbezug sei und freiwillig weiterarbeiten wolle, könne zusätzlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei dazuverdienen. Und das, ohne Beiträge für die Rentenversicherung und die Arbeitslosenversicherung zahlen zu müssen. „Das schafft zusätzliche Kaufkraft und sichert Fachkräfte“, sagte Linnemann, der sich selbst als Erfinder der Aktivrente bezeichnet.

Hoppenstedt hatte zuvor mit Aussagen in der Phoenix-Sendung „Unter den Linden“ zur Aktivrente für Verwirrung gesorgt. Darin behauptete er, dass die Rentenkasse durch die Aktivrente entlastet werde, weil „erstmal die Rentenzahlung nicht einsetzt“. Es gehe also nicht um einen Hinzuverdienst. „Ich kriege dann ja keine Rente, wenn ich weiter verdiene.“ Am Mittwochvormittag räumte er dann selbst ein, das Konzept falsch dargestellt zu haben. „Ich habe mich in der Hitze des verbalen Gefechts schlicht vertan und bitte das zu entschuldigen“, schrieb er in einem Post auf Instagram.

Auch Dennis Radtke, Bundesvorsitzender des Sozialflügels CDA, widersprach Hoppenstedts Darstellung: „In der Aussage von Hendrik Hoppenstedt lag leider ein Versprecher vor. Fakt ist: Die ersten 2.000 Euro zusätzlich zur Rente bleiben steuerfrei. Das ist so vereinbart, dafür hat die CDU sich starkgemacht – und das wird nun umgesetzt“, sagte er. Auf diesem Weg werde auch das Vorbeschäftigungsverbot aufgehoben, sodass Arbeitnehmer nach Erreichen der Regelaltersgrenze leichter zu ihrem bisherigen Arbeitgeber zurückkehren könnten.

Im Koalitionsvertrag ist das nicht eindeutig formuliert. Dort heißt es: „Arbeiten im Alter machen wir mit einer Aktivrente attraktiv. Wer das gesetzliche Rentenalter erreicht und freiwillig weiterarbeitet, bekommt sein Gehalt bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei.“ Es ist nicht ausdrücklich von einem Hinzuverdienst die Rede.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Carsten Linnemann am 03.06.2025

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Carsten Linnemann, Hendrik Hoppenstedt, Dennis Radtke

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Unionsfraktion, Hendrik Hoppenstedt, Welt, Business Insider, Phoenix, Instagram, Dennis Radtke, CDA

Wann ist das Ereignis passiert?

03.06.2025

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat die Aussagen von Hendrik Hoppenstedt zur Aktivrente widerlegt und klargestellt, dass der Bezug der gesetzlichen Rente Voraussetzung für die Aktivrente ist, bei der Rentner bis zu 2.000 Euro steuerfrei dazuverdienen können.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses dreht sich um eine Verwirrung bezüglich der Aktivrente, einem im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Konzept, das die Arbeit im Alter fördern soll. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann widersprach falschen Aussagen von Hendrik Hoppenstedt, die besagten, dass die Aktivrente keine Hinzuverdienste mit gesetzlicher Rente ermögliche. Hoppenstedt gab schließlich zu, seine Aussagen korrigieren zu müssen. Die Diskussion beleuchtet die Wichtigkeit klarer Kommunikation innerhalb der Koalition zu Rentenfragen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann die Missverständnisse um die Aktivrente nach einem Interview des Unionsfraktions-Geschäftsführers Hendrik Hoppenstedt klarstellt. Während Hoppenstedt zunächst verwirrende Aussagen über die Aktivrente machte, räumte er später ein, dass er sich vertan hatte, was in der Öffentlichkeit und bei Parteikollegen auf Widerspruch stieß.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: zusätzliche Kaufkraft, Sicherung von Fachkräften, Aufhebung des Vorbeschäftigungsverbots, vereinbarte steuerfreie Hinzuverdientsmöglichkeit bis zu 2.000 Euro.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Carsten Linnemann zitiert. Er betont, dass bei der Aktivrente der Bezug der gesetzlichen Rente Voraussetzung ist und dass Rentner, die freiwillig weiterarbeiten, bis zu 2.000 Euro steuerfrei dazuverdienen können, ohne Beiträge für die Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlen zu müssen.

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