Linke kritisiert Änderungen des Polizeiaufgabengesetzes

Thüringer Politik: Überwachungsgesetz in der Kritik

() – Die im Thüringer Landtag lehnt die von der Landesregierung geplante Änderung des Polizeiaufgabengesetzes (PAG) ab. Der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Ronald Hande, sagte am Mittwoch, der Entwurf führe zu einer unverhältnismäßigen Überwachung unbescholtener Bürger.

Statt neuer Befugnisse wie KI-gestützter Videoanalyse solle darüber gesprochen werden, wo das Gesetz entschärft werden könne.

Hande kritisierte insbesondere die geplante Ausweitung der präventiven Wohnraumüberwachung. Künftig solle es möglich sein, auch Wohnungen unbeteiligter Dritter über Wochen heimlich zu überwachen, ohne dass eine Straftat vorliege.

Dies stehe im Widerspruch zum besonderen Schutz der Wohnung in Artikel 13 des Grundgesetzes. Die bestehende Befugnis nach § 35 PAG werde in praktisch kaum genutzt, zuletzt in wenigen Fällen zur Unterstützung von Verhandlungsteams bei Einsätzen.

Die Linke fordert stattdessen klare und verhältnismäßige Befugnisse, die Rechtsunsicherheit bei den Einsatzkräften vermeiden.

Ein Überwachungsstaat durch die Hintertür passe nicht zu einer bürgernahen , so Hande. Die Fraktion will erreichen, dass der Gesetzentwurf grundlegend überarbeitet wird.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ronald Hande (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Thüringer Landtag, Landesregierung, Ronald Hande, Grundgesetz.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt, Thüringen

Worum geht es in einem Satz?

Die Linke im Thüringer Landtag lehnt die geplante Änderung des Polizeiaufgabengesetzes ab, da sie eine unverhältnismäßige Überwachung unbescholtener Bürger befürchtet und fordert stattdessen eine Entschärfung des Gesetzes sowie klare, angemessene Polizeibefugnisse.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ablehnung der Änderung des Polizeiaufgabengesetzes durch Die Linke im Thüringer Landtag
  • Aussagen des innenpolitischen Sprechers Ronald Hande
  • Befürchtung einer unverhältnismäßigen Überwachung unbescholtener Bürger
  • Geplante Ausweitung der präventiven Wohnraumüberwachung
  • Möglichkeit der heimlichen Überwachung von Wohnungen unbeteiligter Dritter
  • Verstoß gegen Artikel 13 des Grundgesetzes (Schutz der Wohnung)
  • Geringe Nutzung bestehender Befugnisse nach § 35 PAG in Thüringen
  • Forderung nach klaren und verhältnismäßigen Befugnissen
  • Ablehnung eines Überwachungsstaates durch Die Linke
  • Wunsch nach grundlegender Überarbeitung des Gesetzentwurfs

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Linke im Thüringer Landtag lehnt geplante Änderung des Polizeiaufgabengesetzes ab
  • Innenpolitischer Sprecher Ronald Hande kritisiert unverhältnismäßige Überwachung unbescholtener Bürger
  • Neue Befugnisse wie KI-gestützte Videoanalyse werden abgelehnt
  • Kritik an geplanter Ausweitung der präventiven Wohnraumüberwachung
  • Möglichkeit der heimlichen Überwachung unbeteiligter Dritter ohne Straftat wird angeprangert
  • Widerspruch zum besonderen Schutz der Wohnung in Artikel 13 des Grundgesetzes
  • Bestehende Befugnisse nach § 35 PAG werden kaum genutzt
  • Forderung nach klaren, verhältnismäßigen Befugnissen zur Vermeidung von Rechtsunsicherheit
  • Überwachungsstaat durch die Hintertür wird abgelehnt
  • Fraktion will grundsätzliche Überarbeitung des Gesetzentwurfs erreichen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung der geplanten Änderung des Polizeiaufgabengesetzes
  • Unverhältnismäßige Überwachung unbescholtener Bürger
  • Kritische Haltung zur Ausweitung der präventiven Wohnraumüberwachung
  • Möglichkeit der heimlichen Überwachung von Wohnungen unbeteiligter Dritter
  • Widerspruch zum besonderen Schutz der Wohnung in Artikel 13 des Grundgesetzes
  • Kaum Nutzung der bestehenden Befugnis nach § 35 PAG
  • Forderung nach klaren und verhältnismäßigen Befugnissen
  • Vermeidung von Rechtsunsicherheit bei Einsatzkräften
  • Kritik an einem Überwachungsstaat durch die Hintertür
  • Forderung nach grundlegender Überarbeitung des Gesetzentwurfs

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ronald Hande, dem innenpolitischen Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zitiert. Er kritisiert die geplante Änderung des Polizeiaufgabengesetzes (PAG) als unverhältnismäßige Überwachung unbescholtener Bürger.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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