Gesundheitsministerin erwägt Gebühr für Patienten ohne Überweisung

Gesundheitspolitik: Neues Primärversorgungssystem in Berlin

() – Zur besseren Steuerung der Patientenversorgung will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein Primärversorgungssystem einführen. „Wir müssen die vorhandene Zeit der Ärzte besser nutzen. Dazu braucht es mehr Steuerung im System“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

Zur Durchsetzung schließt Warken auch finanzielle Steuerungsinstrumente nicht aus. „Dennoch brauchen wir wahrscheinlich ein Steuerungselement, wenn sich Patienten nicht an den vorgegebenen Weg halten wollen: etwa eine Gebühr, wenn Patienten ohne Überweisung in die Praxis kommen, oder einen Bonus, wenn sie es tun“, sagte sie.

Einen Gesetzentwurf will das Ministerium noch in diesem Jahr vorlegen. „Wir erarbeiten das Konzept für ein Primärversorgungssystem derzeit mit Akteuren aus dem Gesundheitssystem und werden im einen Entwurf vorlegen“, sagte Warken. Für Patienten soll sich die Reform gemeinsam mit der Digitalisierungsstrategie schrittweise bemerkbar machen. „Dann kann man das System nach und nach umstellen – 2028 wird es für Patienten zu den ersten spürbaren Veränderungen kommen.“

4,4/5 (30 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Handelsblatt, Bundesgesundheitsministerium, Gesundheitssystem

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist "Sommer" (für die Vorlage des Entwurfs) und "2028" (für die ersten spürbaren Veränderungen für Patienten).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant die Einführung eines Primärversorgungssystems zur besseren Steuerung der Patientenversorgung, einschließlich möglicher finanzieller Anreize, mit einem Gesetzentwurf, der noch in diesem Jahr präsentiert werden soll.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verbesserung der Patientenversorgung
  • Bessere Nutzung der Zeit der Ärzte
  • Notwendigkeit einer Steuerung im Gesundheitssystem
  • Finanzielle Steuerungsinstrumente als Möglichkeit
  • Einführung eines Primärversorgungssystems
  • Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem Gesundheitssystem
  • Geplante Reformen im Rahmen der Digitalisierungsstrategie
  • Zeitrahmen bis 2028 für spürbare Veränderungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kündigt Primärversorgungssystem an
  • Ziel: bessere Nutzung der Arztzeit und mehr Steuerung im System
  • Finanzielle Steuerungsinstrumente sind möglich
  • Überlegungen zu Gebühren für Patienten ohne Überweisung
  • Bonus für Patienten, die den vorgegebenen Weg einhalten
  • Gesetzentwurf soll noch in diesem Jahr vorgelegt werden
  • Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem Gesundheitssystem
  • Entwurf wird im Sommer erwartet
  • Reform soll schrittweise mit Digitalisierungsstrategie umgesetzt werden
  • Erste spürbare Veränderungen für Patienten bis 2028

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einführung eines Primärversorgungssystems
  • Bessere Nutzung der Zeit der Ärzte
  • Finanzielle Steuerungsinstrumente zur Durchsetzung
  • Einführung von Gebühren für Patienten ohne Überweisung
  • Einführung von Boni für Patienten mit Überweisung
  • Gesetzentwurf wird noch in diesem Jahr vorgelegt
  • Konzeptentwicklung mit Akteuren aus dem Gesundheitssystem
  • Schrittweise spürbare Reformen für Patienten
  • Erste spürbare Veränderungen für Patienten bis 2028

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zitiert. Sie betont, dass zur besseren Steuerung der Patientenversorgung ein Primärversorgungssystem eingeführt werden soll und erläutert mögliche finanzielle Steuerungsinstrumente.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert